239 Millionen Steuergeld jährlich: Goethe-Institut-Chefin Lentz kann Genozid-Vorwürfe gegen Israel nachvollziehen
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Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk (DLF) ließ Goethe-Institut-Chefin Carola Lentz durchscheinen, was viele dem Institut bereits im Vorfeld vorwarfen: einen unterschwelligen Hass auf Israel und einen Moral-Relativismus der feinsten Sorte.
Das Thema des Gesprächs beim Deutschlandfunk war die Rückgabe der Goethe-Medaille durch zwei Aktivisten, die dem deutschen Staat vorwarfen, am angeblichen Genozid in Gaza beteiligt zu sein.
„Das ist eine Haltung, die können wir nachvollziehen“
Carola Lentz sagte konkret: „... wir verstehen, dass sie die Medaille zurückgibt, wenn sie sagt, dass die Bundesregierung einen Genozid von Israel in den palästinensischen Gebieten unterstützt.“ Sie fügt hinzu: „Das ist eine Haltung, die können wir nachvollziehen.“
Eine Vertreterin der deutschen Kultur-Mission weltweit kann Genozid-Vorwürfe gegenüber Israel nachvollziehen. Diese Aussage wurde seitens des DLF nicht hinterfragt.
„... Israel ist sozusagen ein symbolisches Feld in seinem Verhältnis zu den Palästinensern, wo ganz viele eigene Erfahrungen mit Diskriminierung symbolisch abgearbeitet werden. Also da sind auch direkte historische Verknüpfungen“, führt sie weiter aus. Welche Diskriminierungen das genau sind und welche „direkte historischen Verknüpfungen“ gemeint sind, lässt Lentz geschickt offen.
Nur zur Anmerkung: Israelische Araber genießen dieselben Bürgerrechte wie israelische Juden – ein arabischer Richter kann in Israel einen Juden verurteilen.

Carola Lentz, Präsidentin des Goethe-Instituts
Lentz’ Blick auf Israel: „Die Siedlergewalt nimmt zu“
Bereits im Januar ließ Lentz ihre eigene Position bezüglich des jüdischen Staates durchscheinen. In einem Interview mit Cicero beklagte sie die schwierigen Umstände, unter denen das Institut in Israel zu leiden hat.
„Das deutsch-französische Institut in Ramallah ist weiterhin geschlossen. Dort haben wir Mitarbeiter, die nicht mehr zur Arbeit fahren können, da sie nicht mehr durch die israelischen Checkpoints kommen.“ Nach dem Überfall der radikal-islamischen Hamas auf Israel hat Israel auch mit Terror in Judäa und Samaria zu kämpfen, also die Regionen, die Lentz kolonialistisch als „Westbank“ bezeichnet.
Die Priorität der israelischen Regierung ist die Sicherheit der Bevölkerung und nicht die Förderung von steuerfinanzierten Projekten der deutschen Regierung.
„... wir sehen in der Westbank durchaus auch verstärkte Übergriffe des israelischen Militärs und die Siedlergewalt nimmt zu“, führt Lentz weiter aus. Bemerkenswert dabei ist, dass Lentz im gesamten Interview nur einmal den islamistischen Terror anspricht und das ohne den Begriff Hamas in den Mund zu nehmen – zusätzlich erwähnt sie mit keinem Wort die Geiseln oder Vergewaltigungen von israelischen Frauen durch Islamisten.
Lentz beschwert sich auch darüber, dass die Räumlichkeiten des Instituts in Gaza zerbombt wurden, vergisst aber zu erwähnen, dass das nicht durch die Willkür Israels geschah und die Aggression zuerst von Gaza ausging.
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