Abdulhalim, Devrim, Ibrahim und Tefik ... Diese Namensliste enthüllt die Wahrheit über deutsche Tatverdächtige
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Es ist eine Frage, die schnell den Verfassungsschutz auf den Plan rufen kann: Warum sind unter deutschen Tatverdächtigen schwerster Verbrechen häufig Namen, die nicht typisch deutsch klingen? Dabei soll die Debatte gar nicht das Staatsangehörigkeitsrecht infrage stellen, sondern vielmehr die Frage aufwerfen, welche sozialen und kulturellen Prägungen das Risiko, schwerste Straftaten zu begehen, erhöhen.
Eine brisante Namensliste des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen dürfte die Debatte um diese Frage nun weiter befeuern: Es geht um Menschen, die eines der schwersten denkbaren Verbrechen verdächtigt werden: der Vergewaltigung.
Unter den Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit befanden sich 2021 und 2022 genau 35 Christians, 27 Florians und 16 Stefans, aber auch Namen wie Abdelouahed, Hüseyin oder Mohamed in den unterschiedlichsten Schreibweisen, was den Anteil der tatverdächtigen Vergewaltiger, die aus einem migrantischen Milieu kommen, weit über die 50-Prozent-Marke treibt!

Namensliste der Tatverdächtigen des nordrheinwestfälischen Innenministeriums
Zusammenfassend lässt sich sagen: Rund 30 Prozent der Vornamen deutscher Tatverdächtiger klingen nicht nach typisch deutschen Namen. Sie sind jedoch die Vornamen deutscher Staatsbürger, die mutmaßlich aus einem migrantischen Milieu stammen.
Das zeigt eine NIUS-Auswertung aller knapp 2900 Einträge in dem brisanten Papier aus dem Innenministerium von NRW. Dabei wurde bei Unklarheit die Herkunft der Namen recherchiert und im Zweifel (beispielsweise Alexander, Waldemar und Steven) ein deutscher Name angenommen.
Viele Namen lassen ein migrantisches Milieu vermuten
Im Detail heißt das für 2021: Von den insgesamt 2021 Tatverdächtigen mit dem Vorwurf Vergewaltigung sind den Angaben des NRW-Innenministeriums zufolge 1287 Tatverdächtige deutsche Staatsbürger und 724 Nicht-Deutsche. Das entspricht einer Quote nicht-deutscher Tatverdächtiger von 36,2 Prozent, was bereits einer deutlichen Überrepräsentiertheit im Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung um den Faktor 2,2 entspricht. Die deutschen Tatverdächtigen teilen sich wiederum in 724 klassisch deutsche Namen wie Aaron, Klaus und Tim und 378 weniger typisch deutsch klingende Vornamen wie Devrim, Ibrahim und Tefik auf.
Das lässt die Vermutung zu, dass knapp 30 Prozent der deutschen Tatverdächtigen für Vergewaltigungen in Nordrhein-Westfalen deutsche Staatsbürger sind, die aus einem migrantisch geprägten Milieu stammen. Insgesamt steigt so der Anteil der Tatverdächtigen bei Vergewaltigung, die Migranten sind oder aus ebendiesem Milieu kommen, auf 54,5 Prozent.
2022 steigt der Anteil Tatverdächtiger aus migrantischem Milieu weiter
Für das Jahr 2022 heißt das im Detail: Von den insgesamt 2388 Tatverdächtigen mit dem Vorwurf Vergewaltigung sind den Angaben des NRW-Innenministeriums zufolge 1505 Tatverdächtige deutsche Staatsbürger und 883 Nicht-Deutsche. Die Quote nicht-deutscher Tatverdächtiger war leicht auf 37 Prozent gestiegen, was den Faktor der Überrepräsentiertheit leicht auf den Faktor auf 2,3 erhöht. Unter den 1505 deutschen Tatverdächtigen befinden sich derweil 451 Menschen mit Namen, die nicht typisch deutsch klingen, beispielsweise Krzysztof, Serhat und Yasin.
Auch 2022 stammten 30 Prozent der deutschen Tatverdächtigen für Vergewaltigungen in Nordrhein-Westfalen mutmaßlich aus einem migrantischen Milieu. Der Anteil der Tatverdächtigen bei Vergewaltigung, die Migranten sind oder aus ebendiesem Milieu kommen, lag sogar bei 55,8 Prozent.
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