Alarm im Norden: Zum ersten Mal sind die Hälfte aller Kriminellen Ausländer
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Einige Bundesländer haben ihre Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) für das vergangene Jahr bereits veröffentlicht. Die dramatischen Zahlen geben schon jetzt einen Ausblick darauf, wie auch die Bundesstatistik ausfallen wird, die in den nächsten Wochen von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) vorgestellt wird. Der Anteil ausländischer Tatverdächtiger steigt rasant. Sexualdelikte und Gewaltkriminalität nehmen deutlich zu.
Der Tenor in den Bundesländern ist jedoch bislang meist gleich: Die Bürger sollten sich keine Sorgen machen, die Behörden hätten alles im Griff. „Niedersachsen ist und bleibt ein sicheres Bundesland“, verkündete kürzlich etwa Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) bei der Vorstellung der PKS 2023, während die registrierte Kriminalität in ihrem Bundesland erneut stieg – um 5,6 Prozent für das Jahr 2023 auf insgesamt 553.202 Fälle.
Fast die Hälfte der Täter sind Ausländer
Auch in anderen Bundesländern weisen die Zahlen dramatische Veränderungen auf. In Hamburg hatten im Jahr 2023 fast die Hälfte aller Tatverdächtigen (49,6 Prozent) keinen deutschen Pass – ein erheblich gestiegener Wert. Damit sind Ausländer deutlich überproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil in der Statistik vertreten – je nach Quelle sind dies in der Hansestadt zwischen 16 und 20 Prozent.

Die Polizei nimmt einen Mann in Hamburg fest, der andere Personen mit einem Messer angriff.
Ab 2015 sank die Gesamtzahl der Straftaten in der Hansestadt. Doch seit 2021 zeigt die Kurve wieder steil nach oben. Die Kriminalität pro 100.000 Einwohner ist um 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Doch die Behörden in der Hansestadt entgegnen: „Die Kriminalstatistik für 2023 lässt keine pauschalen Aussagen zu. Das vergangene Jahr war von Sonderfaktoren geprägt, die sich auf die Gesamtzahlen maßgeblich ausgewirkt haben und einen Vergleich mit den Vorjahren erschweren.“
Die Kriminalstatistik in Niedersachsen zeigt ebenfalls dramatische Zahlen: Fast ein Drittel aller Tatverdächtigen (32,6 Prozent) hatte 2023 eine ausländische Staatsbürgerschaft. 2019 lag der Anteil bei 27,2 Prozent. Ganze acht Prozent aller Tatverdächtigen waren 2023 Asylbewerber. Damit sind sie gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil deutlich überproportional in der Kriminalstatistik vertreten.
Auch für den Gesamtanstieg der Kriminalität hat das Innenministerium Gründe parat: Der erneute Anstieg könne unter anderem auf „eine erhöhte Mobilität (mehr Tatgelegenheiten), wirtschaftliche und soziale Belastungen der Bürgerinnen und Bürger sowie mit Migrationsbewegungen einhergehenden Faktoren“ zurückgeführt werden.
In allen Bereichen steigt die Kriminalität
In Hessen zeigt sich ein ähnliches Bild. Ob Straßenkriminalität, Sexualstraftaten oder Körperverletzungen – in allen Bereichen steigt die Kriminalität. Allein die Zahl der Straftaten durch Zuwanderer – gemeint sind damit Asylbewerber, Flüchtlinge, Schutzberechtigte und Ausreisepflichtige – ist laut PKS seit 2019 um rund 52 Prozent gestiegen. Von 2022 auf 2023 betrug dieser Anstieg 25 Prozent. Dazu erhöhten sich die antisemitischen Straftaten um 224 Prozent.
Vor 15 Jahren begingen nicht-deutsche Tatverdächtige in Rheinland-Pfalz noch 17,8 Prozent der Straftaten. Die Zahl stieg von 23,3 Prozent (2013) über 29,8 Prozent (2018) auf mittlerweile 37,4 Prozent – ein Rekordwert. In vielen härteren Deliktbereichen sind die Zahlen noch drastischer: Morde wurden zu 44,4 Prozent von Ausländern begangen. Bei „Vergewaltigungen im besonders schweren Fall“ sind es 55,6 Prozent, bei sexueller Belästigung 38,4 Prozent. Bei Delikten im Bereich „gefährliche Körperverletzung“ hatten die Tatverdächtigen in 37,8 Prozent der Fälle keinen deutschen Pass, im Bereich „räuberischer Diebstahl“ 48,4 Prozent. Gleichzeitig sind die Gesamtfälle der Sexualstraftaten im südwestlichen Bundesland seit 2017 um 126,6 Prozent gestiegen.
In Berlin wurde die PKS zwar noch nicht veröffentlicht, doch schon jetzt spricht die Polizei von einem „Zehnjahreshöchstwert“ bei Gewalttaten im vergangenen Jahr. Immer mehr Messer und Schusswaffen kämen zum Einsatz. Unterdessen verzeichnet Bremen so viele Polizeieinsätze wie noch nie. Auch hier steht die PKS noch aus.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik für ganz Deutschland folgt demnächst
In den nächsten Wochen will auch Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gemeinsam mit BKA-Chef Holger Münch die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 vorstellen. Die Daten aus den Ländern geben einen Vorgeschmack, was uns dann erwartet. In nahezu allen Deliktbereichen dürften die Zahlen deutlich nach oben gegangen seien.

Innenministerin Nancy Faeser und BKA-Chef Holger Münch.
Das beweisen auch die Straften in Bahnhöfen und Zügen: 2023 kam es zu 25.640 Gewaltdelikten in und an Bahnhöfen. Das bedeutet ein Plus von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 23.110 Gewaltdelikten. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bundespolizei zudem 1.898 sexuelle Übergriffe in und an Bahnhöfen – zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Deliktzahlen sind zudem deutlich höher als in Vor-Corona-Jahren. 2019 waren es beispielsweise 17.927 Gewaltdelikte.
Schon im November 2023 präsentierte das Bundeskriminalamt eine Bilanz der deutschlandweiten Kriminalität des 1. Halbjahres 2023. Demnach sei die Gewaltkriminalität um rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Neben einer „erhöhten Mobilität“ nach Corona und „sozialen Belastungen“ macht das BKA dafür auch eine „hohe Zuwanderungsrate“ verantwortlich. Die Migration treibt die Kriminalität in Deutschland an: „Es ist davon auszugehen, dass viele Schutzsuchende mehrere Risikofaktoren aufweisen, die Gewaltkriminalität wahrscheinlicher machen“, schreibt das BKA.
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++ Messer-Morde ++ Vergewaltigung ++ Hinrichtung ++ Alles an einem Wochenende ++
Anmerkung: Eine falsche Bezugszahl sorgte im Falle von Niedersachen für eine falsche Schlussfolgerung. Tatsächlich waren im vergangenen Jahr 32,6 Prozent und nicht 48,3 Prozent der Tatverdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und haben ihn korrigiert.
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