Danke für Nichts, Generation Merkel!
Ein Beitrag von
Es gibt nicht DIE Gesellschaft und DEN Bürger. Wir alle sind Teil der deutschen Gesellschaft und durch unsere Entscheidungen und Taten mitverantwortlich für das, was im Land passiert. Dass Deutschland gerade einen wirtschaftlichen Abschwung erlebt, dass migrantische Männer mit Messer Menschen erstechen und Frauen vergewaltigen, ist nicht allein Resultat DER Politik da oben, sondern die Folge eines immer gleichen Wahlverhaltens mit der Hoffnung auf andere Resultate.
Spätestens, allerspätestens nach der Flüchtlingskrise 2015 hätte jedem klar sein können: Wer die Merkel-CDU wählt, bekommt mehr Migration und mehr politische Spaltung. Wie selbst innerhalb dieser Partei und ihrer Stammwählerschaft die Verwunderung darüber so groß sein konnte, ist rätselhaft. Diesen Menschen verdanken wir eine immer weiter voranschreitende Zerstörung von Deutschland.

Die „Mutti" aller Probleme – Angela Merkel im vertrauen Gespräch mit dem Grünen Jürgen Trittin
Wir werden dominiert von Alten, die an Altem festhalten
Die Omas und Opas, von denen es in Deutschland immer mehr gibt, Stichwort demografischer Wandel, haben ein enormes politisches Gewicht. Junge Menschen müssen sich dann mit dem abfinden, was ihre Eltern und Großeltern-Generationen an der Wahlurne verzapft haben. Das Konzept des „Enkelbriefes“, einer indirekten Wahlbeeinflussung der Älteren durch moralisierende Vorwürfe, war bei der vergangenen Bundestagswahl sehr beliebt. Vor allem unter Grünen, die ihren bösen Großeltern aufzeigen wollten, dass der Klimawandel uns und die Erde vernichtet, wenn wir nicht geschlossen Grün wählen.
So fies dieser Trick auch ist, wenn es je wieder den Impuls geben sollte, Enkelbriefe zu schreiben, müsste darin vor allem stehen: Wählt nicht den Status Quo und hofft gleichzeitig auf ein Wunder! Immerhin, das darf man der jetzigen Großeltern-Generation anrechnen, haben sie das Land nach dem Krieg mit aufgebaut und waren Teil des wirtschaftlichen Aufschwungs. Das wahre Problem sind die „Boomer“, wie Linke sie gerne bezeichnen. Um ihnen ein Gesicht zu geben – Menschen wie der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, der Ex-Siemens-Manager Joe Kaeser, oder der Musiker Herbert Grönemeyer. Alte weiße Männer in Machtpositionen, die sich bei den Grünen anbiedern, kein Rückgrat und gleichzeitig viel zu viel zu sagen haben.

CDU-Mitglied Ruprecht Polenz wäre eigentlich lieber bei den Grünen.
Abgelöst werden sie von der „Generation Umhängetasche“ – einer noch softeren Version des ohnehin verweichlichten deutschen Mannes. „Generation Umhängetasche“ ist zwischen 45 und 60 Jahre alt und in zahlreichen Redaktionsstuben des Landes, in Stiftungen, Ämtern und im Bildungswesen vertreten. Auch sie haben vom Wohlstand kosten dürfen, den ihre Eltern aufbauten. Sie hatten eine weitgehend unbeschwerte Jugend und hielten die Grenzöffnung unter Merkel, so wie die Ex-Kanzlerin selbst, für „alternativlos“. Langsam übernimmt diese Generation die Chef-Posten im Land. Sie sitzen dem Glauben auf, SPD, CDU und Grüne seien die einzig wählbaren Parteien.

Das Buch zur Generation
Erzkonservativ statt progressiv
Im Grunde ist die „Generation Umhängetasche“, genauso wie die Boomer, erzkonservativ, sie trauen sich nicht, neue Wege zu gehen, halten an Altem fest, was auseinanderfällt und wähnen sich gleichzeitig im progressiven Lager. Jungwähler wenden sich der Alternative für Deutschland oder dem Bündnis Sahra Wagenknecht zu, weil sie keine Lust mehr auf ein „weiter so“ haben, weil sie selbst in wenigen Jahren Lebenszeit gesehen haben, wie Deutschland sich verändert, weil sie in Schulen, auf der Straße, im Nachtleben, an den Universitäten viel unmittelbarer mit der Misere konfrontiert sind, die unter anderem ihre Eltern angerichtet haben.
Wir erleben einen Bruch der Generationen, einen ausgestreckten Mittelfinger, der sich in Form des Kreuzes bei der AfD manifestiert. Die Botschaft: Wenn ihr es nicht kapiert, lernt es auf die harte Tour! Wenn ihr nicht handelt, machen wir weiter, bis die AfD die absolute Mehrheit hat. Und wer kann es ihnen verdenken? Denn wenn alles implodiert, sind die Boomer und ihre Nachfolger schon längst in Rente.

Freudiges Händeschütteln mit der Grünen Britta Haßelmann.
- Wir müssen erkennen, dass das immer gleiche Verhalten zu den immer gleichen Ergebnissen führt.
- Wir müssen erkennen, dass wir mit den richtigen Entscheidungen dieses „beste Deutschland aller Zeiten“ tatsächlich wieder zu einem Deutschland machen, indem wir „gut und gerne leben“, wie es damals Angela Merkel so schön formulierte.
- Wir müssen erkennen, dass das Volk der Souverän ist und keine abgeschottete Politikerkaste, der das Wohl des Landes egal zu sein scheint.
Und vielleicht ist es an der Zeit, zu verstehen, dass dafür erst alle Merkel-Wähler ihre politische Macht verlieren müssen.
Lesen Sie auch: Opi-kratie: Wie die ältere Generation die Wahlen dominiert
Mehr NIUS:
Wie sich Donald Trump immer öfter mit seinen Verbündeten anlegt
Das größte Desaster der deutschen Ingenieurskunst: Wie Stuttgart 21 zum Symbol für das Scheitern deutscher Großprojekte wurde
Warkens Gesundheitsreform im Detail: Ein Schlag ins Gesicht Pflegebedürftiger
Musks Plan für die Zukunft im All
CDU-Fraktionschef und AfD-Spitzenkandidat: Reißt dieses Foto die „Brandmauer“ ein?
Kurz vor Amerikas 250. Geburtstag läuft es für Donald Trump nicht rund
Neue Claude-KI gibts nur mit Einschränkungen
Bundeshauptstadt des Bürgergelds: Ausgerechnet Bremen schmeißt den kritischen Jobcenter-Mitarbeiter raus
Mehr NIUS:
Musks Plan für die Zukunft im All
CDU-Fraktionschef und AfD-Spitzenkandidat: Reißt dieses Foto die „Brandmauer“ ein?
Kurz vor Amerikas 250. Geburtstag läuft es für Donald Trump nicht rund
Neue Claude-KI gibts nur mit Einschränkungen
Bundeshauptstadt des Bürgergelds: Ausgerechnet Bremen schmeißt den kritischen Jobcenter-Mitarbeiter raus
Merz bringt Merkels fatale Migrations-Parole: „Wir schaffen das!“
Verfassungsschutz: Extremisten in Berlin immer jünger, linker und islamistischer
Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak
Emilie Brummel
Artikel teilen
Kommentare