Die Ideologie des Selbstbestimmungsgesetzes: Die großen Box-Trans-Festspiele von Familienministerin Paus
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Vor allem zwei knallharte Ideologen waren es, die das Leib- und Magenprojekt der Trans-Lobby pushten und die für das wahnwitzige Selbstbestimmungsgesetz stehen: die grüne Familienministerin Lisa Paus und der grüne Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, Sven Lehmann.
Was ist eine Frau? Ist sie durch ihre Chromosomen definiert oder durch ihre inneren und äußeren Geschlechtsmerkmale? Mitnichten, wenn es nach Lisa Paus geht, die sich selbst als „Gesellschaftsministerin“ sieht: „Eine Frau ist eine Person, die sich selbst als Frau identifiziert“, Punkt. Und aus dieser Logik ergibt sich auch ihre Definition von Männern, die sich als Frauen fühlen: „Transfrauen sind Frauen“.
Diese Position vertritt auch Sven Lehmann, der sich in die Debatte um den algerischen Boxer Imane Khelif (25) eingeschaltet hat. Er wirft Kritikern sofort „Transfeindlichkeit“ hervor. Die Debatte um die Rechte von Trans-Personen und die Anzahl der Geschlechter sowie deren Auswirkungen sind durch Olympia nun vor jedem Fernseher Deutschlands angekommen.

Der Boxer Khelif wurde bei der WM 2023 disqualifiziert.
So weit, so irre. Lisa Paus, die sich als Feministin bezeichnet und allen Ernstes meint, dass wir „nach wie vor im Patriarchat leben und von dem wir uns verabschieden müssen“, sieht deshalb auch kein Problem darin, wenn Frauen sich durch Kerle in ihren Schutzräumen bedroht sehen, sei es in der Damenumkleide oder in der Frauensauna: „Da werden Ängste befeuert, die mit der Realität nichts zu tun haben.“
Sie nannte Frauen „menstruierende Menschen“
Wie auch ihr Parteigenosse Sven Lehmann streitet Paus ab, dass es im Ausland bereits zahlreiche Fälle von Missbrauch gegeben hat, etwa wenn verurteilte Männer, die sich zu Frauen erklärten, in einem Frauengefängnis untergebracht werden, wo sie dann weibliche Häftlinge vergewaltigten. Wo sie schon einmal dabei ist, die Begrifflichkeiten verschwimmen zu lassen oder sie umzudrehen, sprach die Ministerin auch schon mal von „menstruierenden Menschen“, obwohl noch nie ein Mann menstruiert hat.

Mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) heckte Lisa Paus das Selbstbestimmungsgesetz aus.
Lisa Paus schweigt demonstrativ auf die Frage, ob man das Bekenntnis zu Israel zur Einbürgerungs-Voraussetzung machen sollte. Mit dem Programm „Demokratie leben“ gibt sie für mehr als 700 Projekte – mehrheitlich „gegen rechts“ und gegen „Muslimfeindlichkeit“ – 182 Millionen Euro aus. Mit dem „Demokratiefördergesetz“ will sie linke Vorfeldorganisationen langfristig mit üppigen finanziellen Mitteln ausstatten. Und sie will „Hass und Hetze“ ausdrücklich auch „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ bekämpfen, die Meinungsfreiheit also für politische Gegner beschneiden.
Das Paus-Ministerium finanzierte auch die Broschüre „Was sind TERFs?“ des Bundesverband Trans* e.V. (die englische Abkürzung steht für Trans Exclusionary Radical Feminists, also für Frauen, die unter Feminismus das Eintreten für Frauen verstehen und die Männer in Make-up, die verlangen, als Frau behandelt zu werden, weiterhin als Männer ansehen). In einer Sendung von ZDF-Clown Jan Böhmermann wurden Frauen als „TERFs“ beschimpft und mit „Scheißhaufen“ (engl. „turds“) gleichgesetzt und entmenschlicht.
Wer nicht zustimmt, ist „transphob“ oder gleich „menschenfeindlich“
Gegen eine andere Broschüre, nämlich den „Wegweiser aus dem Transgenderkult“, der von der Initiative „Lasst Frauen sprechen“ veröffentlicht wurde und schonungslos mit dem Trans-Aktivismus abrechnet (NIUS berichtete), ging Paus’ grüner Parteigenosse Sven Lehmann rigoros vor: Bei Twitter forderte er dazu auf, die kritische Broschüre bei der Prüfstelle seines eigenen Ministeriums als „jugendgefährdend“ zu melden. Sie wurde auf den Index gesetzt und darf nicht mehr im Netz beworben oder verteilt werden.

Sven Lehmann teilt gern aus, reagiert auf Kritik aber extrem dünnhäutig.
Lehmann sieht seine Rolle in einem tobenden „Kulturkampf“ um Familie, Geschlecht und Identität nach wie vor als „Aktivist“, auch wenn er nun Mitglied der Regierung ist. Als solcher behauptet er, „transfeindlicher Müll“ in den sozialen Medien gehe bei ihm „rechts rein und links wieder raus“, tatsächlich aber geht er rechtschaffen aggressiv gegen Kritiker vor, denen er immer wieder „Transphobie“ und „Menschenfeindlichkeit“ vorwirft. Da höre für ihn der Dialog auf. Und da er jedem Kritiker diesen Stempel aufdrückt, muss er auch nie diskutieren.
Zwei totalitäre Geister
Bedenken hinsichtlich der Folgen des Selbstbestimmungsgesetzes schreibt er „Desinformationskampagnen“ zu, dahinter stecke doch nur „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Äußert jemand die Sorge, Transpersonen könnten in Frauenräume eindringen, findet er das „problematisch“, sieht darin sogar ein „fatales Signal“. Dadurch würden Trans-Personen in den Zusammenhang mit Missbrauch gestellt. Auch kritische Trans-, Frauen- und Schwulen-Vereine sind von der Mitarbeit an seinem „Aktionsplan“ ausgeschlossen, Abweichler in der eigenen Szene werden nicht geduldet.
Krawallbruder Sven ist ein ebenso totalitärer Geist wie Lisa Paus. Die Antifa und ihre Parole „Nie wieder Deutschland“ sind ihm genehm, wie er bei Twitter kundtat („That’s my Südstadt!“). Seiner Ansicht nach gibt es „kein normales Familienmodell“, wenn es nach ihm geht, sollen bis zu vier Personen das Sorgerecht für ein Kind übernehmen können. Wenn es seine Ideologie umzusetzen gilt, dürfen wissenschaftliche Fakten keine Rolle spielen: Der Ansicht zu sein, dass es zwei Geschlechter gebe, sei unwissenschaftlich, es gebe viele Geschlechter. Worauf Prof. Christiane Nüsslein-Volhard meinte: „Da hat Herr Lehmann vielleicht den Grundkurs in Biologie verpasst.“
Der grüne Queerdenker Sven Lehmann meint es jedoch weiterhin unbeirrt besser zu wissen als die Menschen vom Fach. Seine verrückteste Äußerung: „Welches Geschlecht ein Mensch hat, kann kein Arzt von außen attestieren.“ Nicht nur Ärzte fassen sich da an den Kopf.
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