Hetzkampagne gegen Saskia Ludwig auf X: Ist ein linksgrünes Account-Netzwerk aufgeflogen?
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Es wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Shitstorm auf X. Eine CDU-Politikerin äußert sich kritisch – und wird prompt überzogen mit einer Lawine aus Beschimpfungen, Häme und Verleumdung. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich der jüngste Fall um die Brandenburger Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig als etwas anderes: nicht als spontane Empörung einzelner Bürger, sondern als systematische Online-Kampagne eines linksgrünen X-Geschwaders – bestehend aus anonymen, künstlich wirkenden Accounts, die verdächtig gleichförmig agieren.
Der Verdacht: Hier wird keine „Zivilgesellschaft“ repräsentiert, sondern simuliert und inszeniert. Letztlich entspräche das einer Täuschung und Manipulation der Öffentlichkeit.
Anlass war Kritik an Brosius-Gersdorf
Auslöser des digitalen Angriffs war Ludwigs Kritik an der SPD-Wunschkandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf. In der Art des folgenden Tweets setzte sie mehrere ab, jeweils in Geleit desselben Fots. Sie hat also durchaus Welle gemacht, allerdings verlinkte sie dabei Artikel und begründete ihre Ablehnung argumentativ und inhaltlich.
Ludwig gehört innerhalb der CDU zu den wenigen Politikerinnen, die sich für eine echte Aufarbeitung der Corona-Zeit einsetzen. Sie vertritt Positionen, die vom medial-politischen Mainstream klar abweichen – und damit automatisch zur Zielscheibe jener werden, die sich selbst für moralisch überlegen halten, aber in Wahrheit nur die autoritären Reflexe der letzten Jahre weiterführen.
„Diese Person ist eine ekelhafte Hetzerin, ein AfD U-Boot in der CDU und möchte der Möglichkeit eines Verbots der rechtsextremen AfD entgegenwirken.“
Der Angriff: „AfD-U-Boot“, „ekelhafte Hetzerin“
Binnen Stunden bildete sich auf X ein linksgrüner Mob: Dutzende Accounts mit Namen wie „Din Wiesel“, „Rotwein“ oder „Stefan aus Erding“ und beschimpften sie als „ekelhafte Hetzerin“ und als „AfD-U-Boot“. Die Wortwahl ist vulgär, aggressiv, durch und durch primitiv. Sie folgt inhaltlich keiner Argumentation, sondern entspricht dem Inbegriff von Hetze, die der Duden als „Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden, etwas erzeugen“, begreift. Statt einer Auseinandersetzung mit Ludwigs Positionen gibt es nur eine Botschaft: Diffamierung durch Masse.

Am 19. Juli wurde Saskia Ludwig (CDU) von einem linken Hetzgeschwader systematisch angegriffen.
Was an dieser Attacke auffällt, ist nicht nur die Sprache, sondern vor allem das gleichförmige Auftreten der Angreifer: Emojis als politische Markenzeichen: grüne Herzen, Ukraine-Flaggen, Posthörnchen – als Abzeichen einer Haltung, die oft deckungsgleich ist mit der jeweils regierungsamtlichen Position. In diesem Milieu gibt es mitunter immer noch Accounts, die – im Juli 2025 – Corona-Masken und Impfspritzen im Profil haben – zu denen sich im Frühjahr 2022 die Ukraineflaggen gesellten.

Es gibt offenbar eine auf Knopfdruck aktivierbare linksgrüne Trollarmee.
Dass die Tweets wortgleich oder fast identisch formuliert waren – viele Beiträge sind eins zu eins gleich formuliert –, legt den Verdacht nahe, dass hier nach Vorlage gearbeitet wird – nicht aus Überzeugung, sondern nach Auftrag. Die Parallelen zu klassischen Trollfabriken sind auffällig. Nur dass es sich hier nicht um russische Desinformationskampagnen handelt, sondern um eine vermeintlich „zivilgesellschaftliche“ Blase aus dem rot-grünen Milieu, die gezielt verbal auf Andersdenkende und Abweichler einprügelt.

Die Accounts, die gegen Ludwig hetzten, wirken wie aus einem Guss.
Professionelle Meinungssimulation?
Wer sich in diesem Milieu umherschaut, merkt auch schnell, dass hier etwas nicht stimmt – und zwar an dem Umstand, dass diese Accounts keine eigenen Gedanken und Erfahrungen artikuliert werden, sondern hetzerische, uniforme, seelenlose Parolen. Vieles spricht dafür, dass es sich hier um eine gelenkte Öffentlichkeit handelt, die sich als spontane Gegenrede tarnt – aber Teil des rot-grünen Machtkomplex zu sein scheint, möglicherweise dem NGO-Komplex entspringt oder aus Agenturen orchestriert wird.
Zur Wahrheit gehört aber auch: In diese Online-Milieus mischen sich zunehmend reale Menschen. Keine organisierten Trolle – sondern reale Nutzer, die sich an die Einseitigkeit gewöhnt haben. Die jahrelange, regierungstreue Schlagseite deutscher Leitmedien hat Spuren hinterlassen. Es hat sich ein Intelligenzgefälle aufgetan – besonders sichtbar im Kontrast zwischen den alten Gesichtern des Medienbetriebs und den neuen, unangepassten Stimmen.
Man denke nur an die Episode, als Jan Böhmermann versuchte, den YouTuber Clownswelt öffentlich zu diffamieren. Es war wie ein Unfall in Zeitlupe: Der öffentlich-rechtliche Zotenonkel, der einst als Satiriker galt, scheiterte am eigenen Niveau. Ihm gegenüber stand ein junger Mann, der denken kann – einer, der sich mit der politischen Welt beschäftigt, anstatt sich von ihr instruieren, betäuben zu lassen.
Unübersehbar wurde, wie Jahre des Pöbelns im Gleichklang mit der Macht seine Urteilskraft haben verkümmern lassen. Und das hat seinen Abdruck in politischen Niveaus hinterlassen, die aus Fake-Accounts und realen Accounts bestehen. Die Mehrheit repräsentieren sie allerdings nicht – sondern nur eine linksgrüne Minderheit.
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