Offene Grenzen: Deutschland bricht mit Merkel
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- In einer aktuellen Insa-Umfrage für NIUS lehnen 67 Prozent der Befragten Merkels Migrationspolitik ab.
- Lediglich 19 Prozent fanden Merkels Politik damals und heute gut.
- Besonders interessant sind die Wählergruppen, die sich von Angela Merkels Migrationspolitik abgewandt haben („damals gut, heute schlecht”).
Vor über acht Jahren hat die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel mit ihrer Politik der offenen Grenzen und der „Willkommenskultur” („Wir schaffen das!”) eine Migrationspolitik umgesetzt, die auch zwei Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Kanzleramt, die Gesellschaft spaltet. Wahrscheinlich wird kaum ein anderes Thema stärker mit ihrer 16-jährigen Regierungszeit verbunden bleiben.
Doch jetzt zeigt sich: Die Deutschen wenden sich von Merkel ab!
Das geht aus einer aktuellen und repräsentativen (2004 Teilnehmer) INSA-Umfrage für NIUS hervor. In den Jahren 2015/2016 hielten sich demnach die Zahlen von Befürwortern (41 Prozent) und Gegnern (45 Prozent) von Merkels Migrationspolitik nahezu die Waage. Heute lehnen 67 Prozent der Befragten Merkels damalige Migrationspoliltik ab. 22 Prozent geben an, die Politik der Kanzlerin „damals gut und heute schlecht” zu finden. Lediglich 19 Prozent fanden Merkels Politik damals und heute gut. Eher die Ausnahme (fünf Prozent) ist die Aussage, man habe die Migrationspolitik Merkels damals schlecht gefunden und finde sie heute gut.
Lesen Sie auch: Merkels Vizekanzler Gabriel über die eigene Migrations-Politik: „Wir haben versagt“

Der langjährige Vizekanzler an der Seite von Angela Merkel, Sigmar Gabriel (SPD), spricht nun eine bittere Wahrheit aus, die Millionen Deutschen längst klar ist: „Wir haben leider nicht nur in der Frage versagt, die Zuwanderung nach Deutschland zu steuern und zu begrenzen, sondern auch in der Integration derjenigen, die zu uns gekommen sind“, sagte Gabriel der katholischen Zeitung Tagespost.
Besonders interessant: Am häufigsten haben sich die unter 30-Jährigen (31 Prozent), die Wähler von Bündnis90/Die Grünen (33 Prozent) sowie die Wähler von Union und SPD (jeweils 28 Prozent) von Angela Merkels Migrationspolitik abgewandt („damals gut, heute schlecht”). Das führt dazu, dass die Anhänger aller Parteien die Migrationspolitik von Angela Merkel heute mehrheitlich schlecht finden (zwischen 50 Prozent bei den Grünen, 55 Prozent bei der Linken, 61 Prozent bei der SPD, 64 Prozent bei der FDP, 68 Prozent bei der Union und 88 Prozent bei der AfD).
Mehrheit der Wähler für migrationspolitische Kehrtwende
INSA-Chef Hermann Binkert zu NIUS: „Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Ampel-Koalition heute mit Unterstützung der CDU/CSU-Opposition eine migrationspolitische Kehrtwende einschlagen sollten, hätten sie die Mehrheit der Wähler hinter sich. Dass Angela Merkel ihre Migrationspolitik gegen den mehrheitlichen Wählerwillen durchsetzte, bleibt ihr Vermächtnis.”
Der Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung, Eric Gujer beschrieb die Methode Merkel kürzlich bei „Schuler! Fragen, was ist“ so: „Opportunismus aufgrund von Umfragen und von tagespolitischen Stimmungen.“ Alle Entscheidunge seien von Stimmungen im Volk geleitet gewesen: „Sie hat geliefert, was bestellt worden war.“
Das ganze Gespräch sehen Sie hier:
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Ralf Schuler
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