Was das Selbstbestimmungsgesetz wirklich bedeutet, hat nun die ganze Welt gesehen: Männer dürfen Frauen verprügeln!
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Kritikern des Selbstbestimmungsgesetzes wurde immer vorgeworfen, „transfeindlich“ zu sein und die Konsequenzen des Gesetzes zu übertreiben. Aber das olympische Drama um die italienische Boxerin Angela Carini und den sich als Frau identifizierenden Algerier Imane Khelif zeigt den ganzen Wahnwitz der Trans-Ideologie.
Die Befürworter des von links als gesellschaftspolitische Reform gefeierten Gesetzes behaupteten stets, das angeblich „unsägliche“ Transsexuellengesetz, das über 40 Jahre lang galt, und seine „unwürdigen Praktiken“ überwinden zu wollen. Ein psychologisches Gutachten vorlegen zu müssen, empfinden sie als Zumutung, nun soll ein reiner Sprechakt ausreichen, um Namen und Geschlecht im Personenstandsregister ändern zu können.
Das Gesetz soll zum 1. November 2024 in Kraft treten, seit gestern, dem 1. August 2024, kann man die Personenstandsänderung beim Standesamt anmelden – MdB Tessa Ganserer hat diesen Schritt bereits angekündigt. Schon länger kann man in Deutschland sein Geschlecht offiziell in „divers“ ändern lassen, doch machen nur sehr wenige Menschen davon Gebrauch. Im vergangenen Jahr haben in der Hauptstadt gerade mal 0,0037 Prozent der Berliner ihren Geschlechtseintrag im Melderegister zu „divers“ ändern lassen.

April 2024: Während der Bundestag das Selbstbestimmungsgesetz beschließt, demonstrieren Frauen vor dem Reichstagsgebäude.
Viel Bohei um (fast) nichts. Denn die vermeintliche Stärkung der Selbstbestimmung ist in Wahrheit nur ein Mittel im Kulturkampf linker Ideologen. Im Krieg gegen die freie Gesellschaft kommen durch den Transaktivismus unter anderem Individualismus und die Familie als Kerneinheit unter Beschuss. Und vor allem die Meinungsfreiheit: Das sogenannte Deadnaming verbietet uns bei Strafandrohung auszusprechen, was wir sehen können und wissen: dass vor uns keineswegs eine Frau, sondern ein Mann steht oder, seltener, umgekehrt.
Schon zu Beginn der irregulären Massenmigration und in der Corona-Zeit kam dieser Mechanismus zum Tragen. Wir sollen einen Analphabeten aus Afghanistan für eine potenzielle Fachkraft halten, einen offensichtlich gesunden Menschen für „symptomlos krank“ und einen bärtigen Kerl mit Penis für eine Frau.
Wir sollen also eine offensichtliche Lüge als Wahrheit akzeptieren. Nicht nur den Augenschein verleugnen, sondern auch eine tolldreiste Begriffsverkehrung hinnehmen, wie in George Orwells Roman „1984“, wo das Regime die Menschen mit eindeutig widersprüchlichen Parolen wie „Krieg ist Frieden“, „Unwissenheit ist Stärke“ und „Freiheit ist Sklaverei“ traktiert.
Was würden Frauenrechtlerinnen früherer Zeiten wohl dazu sagen?
Als die grün-linken Ideologen im April das Selbstbestimmungsgesetz durchdrückten, protestierten vor dem Bundestag Frauen, die genau das kommen sahen, was jetzt offensichtlich wird, wenn ein Mann Zugang zur Frauenumkleide fordert oder eben ein Mann sich zur Frau erklärt, um beim Sport nicht mehr anderen Männern hinterher-, sondern Frauen davonzuschwimmen. Katja Adler, die als einzige FDP-Bundestagsabgeordnete neben Linda Teuteberg gegen das irrsinnige Gesetz gestimmt hat, spricht bei X von einer Ungerechtigkeit: „Frauen werden negiert, gedemütigt und verletzt.“

Die Grünen Sven Lehmann und Tessa Ganserer am Rande der Abstimmung zum Selbstbestimmungsgesetz im Bundestag.
Selbstverständlich haben wir es mit dem Gegenteil von Fairness zu tun, wenn Frauen gegen Männer antreten müssen, die ihnen körperlich von Natur aus überlegen sind. Die Muskelmasse im männlichen Oberkörper übertrifft die der Frau um 40 Prozent, die Gesamtkraft um 90. Die Körpergröße um 9 Prozent. Die Leistungsunterschiede beim Schwimmen und Rudern betragen 11 Prozent zu Ungunsten der Frauen, in den Sprungwettbewerben 19 Prozent und im Gewichtheben sogar 31 Prozent. Dennoch trat bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Laurel Hubbard aus Neuseeland als erste „Trans-Gewichtheberin“ bei den Frauen an. Gleiche und faire Bedingungen für alle Teilnehmerinnen sehen anders aus.
Nur stramme Ideologen wie der Grüne Sven Lehmann, Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, können das nicht nachvollziehen. Bei X wurde in einen Tweet gefragt, was Frauenrechtlerinnen früherer Zeiten wohl dazu sagen würden, dass ihre Nachfolger durchgedrückt haben, „dass Frauen nun von offenbar kranken Männern verprügelt werden dürfen“. Lehmann: „Transgeschlechtliche Frauen sind für Sie ‚kranke Männer‘? Unfassbar. Waren Sie nicht neulich noch auf dem Kölner CSD auf der Bühne und haben sich dort für Respekt und Akzeptanz und so ausgesprochen? Offenbar ist das transfeindliche Like dann doch wichtiger. Schade.“

Weil ein paar Männer gerne Frauen wären (umgekehrt viel seltener), ist das Geschlecht „von einer biologischen Tatsache zu einer Frage der Gemütsverfassung“ geworden (Sahra Wagenknecht im Bundestag). Facebook bietet seinen Nutzern seit 2014 an, unter 60 Geschlechtsidentitäten zu wählen. Manche Ideologen sprechen sogar von 72, von Drag (Transvestiten, die durch Kleidung und Make-up in ein anderes Geschlecht schlüpfen) bis Butch (maskuliner Typ in lesbischer Beziehung). Wer bietet mehr? Da geht doch noch was!
Die kleine, aber hochaggressive Trans-Lobby zieht jedenfalls gegen alle zu Felde, die sich diesem Irrsinn nicht beugen wollen. Prominentestes Beispiel ist die Autorin der Harry-Potter-Romane, Joanne K. Rowling. Sie wagte es, sich bei Twitter / X gegen die gendersprachliche Bezeichnung von Frauen als „Personen, die menstruieren“ zu wenden, erntete dafür eine Welle der Empörung und wurde als „transphob“ diffamiert. Aber auch wenn das Gegenteil behauptet wird: Ein Mann wird nicht dadurch zur Frau, indem er sich eine Perücke aufsetzt, sich die Nägel lackiert und einen kurzen Rock trägt. Er ist auch keine Frau, nur weil er eine sein möchte. Und in einem Jahr vielleicht wieder ein Mann, weil er / sie sich so fühlt – ja, das ist nach dem Selbstbestimmungsgesetz möglich.
Ein irres Vorhaben bleibt irre, auch wenn es in Gesetzesform gegossen und tatsächlich mit einer parlamentarischen Mehrheit verabschiedet wird. Wer die offensichtliche Lüge gegen jede Wahrnehmung akzeptiert, hat schon verloren. Das bizarre Selbstbestimmungsgesetz ist nichts anderes als ein massiver Angriff auf die freie Gesellschaft, den es abzuwehren gilt, sonst kommen neben den Rechten der Frauen noch viele weitere unter die Räder.
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