Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat 10,389 Milliarden Euro eingenommen: Deutschlands Gebühren-Fernsehen ist das reichste der Welt
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Die öffentlich-rechtlichen Sender nahmen 2024 deutlich mehr als zehn Milliarden Euro ein, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Damit ist das deutsche öffentlich-rechtliche System das reichste der Welt.
Die Gesamteinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio beliefen sich im Jahr 2024 auf 10,389 Milliarden Euro. Dieses Gesamtbudget ergibt sich nach einer Berechnung des Evangelischen Pressedienstes aus den Jahresabschlüssen, die die öffentlich-rechtlichen Sender veröffentlicht haben. Das deutsche öffentliche-rechtliche Rundfunksystem ist damit das finanziell am besten ausgestattete der Welt.
Die neun ARD-Sender erzielten 7,57 Milliarden Euro an Einnahmen, das ZDF 2,54 Milliarden, das Deutschlandradio 279 Millionen Euro. Die Einnahmen der Sender stammen zu gut 85 Prozent aus dem Rundfunkbeitrag sowie aus Werbung und Sponsoring und sonstigen Erträgen. Das Gesamtbudget von ARD, ZDF und Deutschlandradio betrug im Jahr 1995 noch 5,9 Milliarden Euro, 2017 waren es 8,8 Milliarden.
Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens um 76 Prozent gestiegen
Von 1995 bis 2024 haben sich die Gesamteinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio somit um 4,5 Milliarden Euro erhöht, das war eine Steigerung um rund 76 Prozent. Der inflationsbereinigte Kaufkraftverlust betrug in diesem Zeitraum rund 40 Prozent.
Die Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland liegen seit 2022 stabil bei über 10 Milliarden Euro Gesamteinnahmen pro Jahr. 2022 waren es insgesamt 10,03 Milliarden Euro, 2023 10,53 Milliarden. Dass die Erträge 2024 leicht zurückgingen, lag laut Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio unter anderem daran, dass die Anstalten weniger Geld aus dem Rundfunkbeitrag einnahmen.
Die Gesamteinnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender werden auch in diesem Jahr deutlich über 10 Milliarden Euro liegen. Deutschlands Gebühren-Fernsehen bleibt das reichste der Welt.
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