ifo-Institut bricht Sozialstaat-Studie ab: Durch diesen Dschungel schaffen's nichtmal Experten!
Ein Beitrag von
Schöner kann man nicht zeigen, dass der deutsche Sozialstaat ein Dickicht an Leistungen ist, das niemand mehr überblicken und niemand mehr nachvollziehen kann.
Das renommierte ifo-Institut in München hatte sich vorgenommen, den Sozialstaat in Deutschland zu evaluieren und die Wirkung der unterschiedlichen Leistungen zu ermitteln. Doch die Forscher haben ihr Vorhaben abgebrochen. Sie haben aufgegeben. Nicht einmal die Experten können nachvollziehen, was für ein Monster dieser Sozialstaat ist.
„Ursprünglich wollten wir Ausmaß und Wirkung aller Sozialleistungen berechnen. Die Vielzahl an Vorschriften und Leistungen ließ diese Aufgabe beinahe unlösbar erscheinen. Statt der Quantifizierung entstand deswegen zunächst nur eine Inventarliste aller Sozialleistungen auf Bundesebene“, teilt das Institut mit.

Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts
Die kritische Prüfung der einzelnen Maßnahmen hat man also aufgegeben und zunächst eine Übersicht erstellt, welche Maßnahmen es überhaupt gibt. Und es sind mehr als 500, die in den Sozialgesetzbüchern in 3246 Paragrafen festgehalten und spezifiziert werden.
Das sollten Sie sich vielleicht merken, wenn jemand das nächste Mal vor „Sozialabbau“ oder einem „Kahlschlag beim Sozialstaat“ warnt. Denn wenn nicht einmal Wirtschaftsforscher noch nachvollziehen können, welche Leistungen dieser Staat vorhält, dann ist genau das geboten: ein Kahlschlag.
Lesen Sie auch: Ifo-Institut schlägt Alarm: „Eine umfassende Reform des deutschen Rentensystems ist unausweichlich“
Mehr NIUS:
Jan Josef Liefers als Versöhner: Macht diesen Mann zum Bundespräsidenten!
Die neue Esskultur der Deutschen Bahn: Currywurst ohne Pommes, kein Speiseeis
Die Linke beweist auf ihrem Parteitag: Die SED ist nie untergegangen
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Mehr NIUS:
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Wegducken gilt nicht mehr: Die CDU muss vor der Wahl sagen, ob sie mit den Linken regieren würde
Die letzten Helden tragen Trikots
Gedenken an den 17. Juni: Die Einheit wurde uns nicht geschenkt
Julius Böhm
Artikel teilen
Kommentare