NIUS fragt Passanten zu Anti-AfD-Kurs von Rossmann: „Keine Demokratie, wenn man nicht miteinander redet“
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Leonie IpatiDer Wirtschaftsverband „Die Familienunternehmer“ sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Der Grund: Man will die Brandmauer zur AfD im Sinne eines totalen Kontaktverbotes aufheben und künftig Gespräche zulassen. Erste Unternehmen haben bereits Konsequenzen gezogen: Rossmann und Vorwerk verlassen den Verband. Die Drogeriekette DM zeigt sich neutral und wird dafür kritisiert.
NIUS war in Berlin unterwegs und hat nachgefragt. Wie finden die Menschen die Entscheidung des Verbands? Wünschen sie sich klare politische Positionen von Unternehmen? „Wenn man gegen die AfD ist, ist das völlig legitim“, findet eine Passantin. Eine andere hält die Entscheidung von Rossmann für falsch und sagt: „Es ist keine Demokratie, wenn man nicht miteinander redet.“
Schauen Sie sich die Reaktionen hier an:
Der Schritt der Familienunternehmer steht nicht für sich allein. Teile der deutschen Wirtschaft und mehrere Verbände zeigen Bereitschaft zum Austausch mit Wirtschaftsvertretern der AfD und stellen die bisherige Brandmauer infrage. Die Präsidentin des Verbands „Die Familienunternehmer“, Marie-Christine Ostermann, argumentierte in der Wirtschaftswoche, die bisherige Ausgrenzung sei „nicht von Erfolg gekrönt“ gewesen. Aus dem Verband sei „die große Zahl der Rückmeldungen positiv und unterstützend“.
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