Bei den Protesten gegen die AfD-Jugend treffen sich linke Gesinnungsfanatiker
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Die Gründung einer neuen AfD-Jugend soll verhindert werden. Das ist das Ziel eines Bündnisses namens „Widersetzen“. Zahlreiche Gruppen haben sich dem Bündnis angeschlossen, darunter die Grüne Jugend und die umbenannte SED, die sich „Die Linke“ nennt. Auch Gewerkschaften und Kirchen machen mobil gegen die Gründungsversammlung im hessischen Gießen.
Demonstrationen sind legitim. Die massiven Proteste mitsamt Straßenblockaden zeugen jedoch von einem undemokratischen Geist. Jede Partei darf, ja muss sich nämlich versammeln, auch ihre jeweilige Jugendorganisation. Auf den Gießener Straßen trifft sich nicht die bunte Zivilgesellschaft. Nein, dort feiern linke Gesinnungsfanatiker ein Hochfest der Intoleranz.
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Linker Goliath
Groß ist die Freude bei vielen Männern mit buntgefärbtem Wuschelkopf und bei Frauen mit Nasenring. Mehrere hundert Busse sind aufgebrochen, um in Gießen der AfD Saures zu geben. Es könnten am Ende 50.000 oder mehr Menschen sein, die den rund 2.000 AfDlern entgegentreten. Der rechte David trifft auf einen linken Goliath. Bei „Widersetzen“ ist man außer sich.
Krass verspricht zu werden, was in Gießen droht. Die Teilnehmer der Gründungsversammlung sollen ihren Tagungsort nicht erreichen können. Die Polizei rechnet mit dem größten Einsatz dieses Jahres überhaupt. Hubschrauber, Drohnen und Wasserwerfer stehen bereit.
Gesperrte Straßen, geschlossene Geschäfte
Wohlgemerkt: nicht weil die AfDler Randale angekündigt hätten, sondern weil Gießen unter die Räder linker Gesinnungsfanatiker zu geraten droht. Geschäfte bleiben geschlossen, Straßen werden gesperrt, in Schulen entfällt die Präsenzpflicht. All das, um die Republik zu schützen? Wer das glaubt, der gendert auch. So wie diese Aktivistin von „Widersetzen“.
Demokratie, Vielfalt, eine offene Gesellschaft? Das Gegenteil ist der Fall. Die Blockierer von Gießen haben Demokratie nicht verstanden – in einer Demokratie ist der Souverän auch jener Teil des Volkes, mit dem man politisch nicht übereinstimmt. Keine echte Vielfalt kann es geben ohne Meinungsvielfalt für die Meinung der anderen; und eine offene Gesellschaft darf nicht „gegen rechts“ kämpfen, denn auch Rechte haben Rechte.
Demokratische Rechte entziehen
Vollends selbstentlarvend ist der Aufruf, die Gründungsversammlung zu stoppen. Einer Partei sollen damit demokratische Rechte entzogen werden – und zwar durch die Macht der Straße. Man höre genau hin, was zwei weitere Aktivistinnen zu sagen haben.
„Wir werden die Neugründung stoppen“: So reden Antidemokratinnen. So spricht die Antifa. So klingt die Intoleranz. Und die folgende Drohung ist nur furchterregend: Die Absage von Hotels und Caterern in Gießen an die Adresse der AfD soll „Auswirkungen auf ganz Deutschland“ haben.
So beginnen autoritäre Fieberträume. Deutschland soll offenbar eine linke Republik werden, in der rechte Politiker nicht einmal ein Hotelbett bekommen.
Säuberungsphantasien
Kein Wunder, dass bei solchen Säuberungsphantasien die umbenannte SED nicht fehlen darf. Hier ist Ferat Ali Koçak, der derart überzeugend gegen Israel, gegen die Polizei und gegen die AfD wettert, dass er in Berlin-Neukölln das Bundestags-Direktmandat errang. Er ist überzeugt: Die neue AfD-Jugend wolle „unsere Nachbarschaft schikanieren“.
Vermutlich denkt Koçak an seine migrantische Nachbarschaft in Neukölln. Ob deren Schikane auf der Gießener Gründungsversammlung organisiert werden soll, weiß ich nicht. Was das Verbreiten von Hass und Hetze angeht, verfügt Koçak auf jeden Fall über eine eigene Routine.
Für ihn gilt dasselbe wie für alle „Akivisti“, „Studis“ und „Schülis gegen rechts“ in Gießen und anderswo: Die Sonne der Vernunft ging in ihrem Oberstübchen nicht auf. Sie sind die Avantgarde der linken Bildungsverlierer.
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