Die Grünen blamieren sich dreifach – und bleiben in der Doppelmoral gefangen
Ein Beitrag von
Die Grünen blamieren sich, so gut es geht. Seit dem Knockout bei der Bundestagswahl stagnieren sie deutschlandweit bei rund 12 Prozent. In Baden-Württemberg, wo es im März das einzige grüne Ministerpräsidentenamt zu verteidigen gilt, hat die Öko-Partei den Abstand auf die führende CDU um drei auf nur noch sechs Punkte verringern können.
Doch die bizarren Aktionen der grünen Führung um Brantner und Banaszak zeigen: Als Avantgarde von vorgestern liefern die Grünen nur schlechte Witze, schiefe Ansichten und beleidigte Mienen. Sie sind ein einziges Trauerspiel geworden.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Brandmauer abgeräumt
Wenigstens einen Verdienst hat sich die Partei der dauerbeleidigten Moralisten erworben. Die Grünen haben die Brandmauer gegen Rechts gesprengt. Im Europäischen Parlament stimmten sie gemeinsam mit dem rechten Rand erfolgreich gegen das Mercosur-Abkommen. Das ist ein Durchbruch zur Wirklichkeit.
Die Grünen haben damit faktisch – wenn auch nicht gedanklich – anerkannt, welch kolossaler Irrweg die Brandmauer doch war. Sie haben sich, ohne es zu wollen, selbst korrigiert. In Deutschland verdient nun jeder grüne Hinweis auf die Anti-AfD-Brandmauer eine einzige Reaktion: schallendes Gelächter.
Brantners Kampf gegen den Kürbis
Lächerlich war auch der Versuch der Grünen-Vorsitzenden Brantner, ihren Hass auf Donald Trump beim Kochen einer Kürbissuppe zu zelebrieren. Wenn es ein bodenloses Niveau gibt, dann ist Brantners Video unterhalb der Erdkruste angesiedelt.
Eine knappe Minute lässt sich die Vorsitzende filmen, wie sie einen Kürbis mit dem Messer zerteilt, die Kerne heraus schabt und das Fleisch im Topf köcheln lässt. Am Ende ist eine in Brantners Worten „eklige“ Suppe fertig. Der orangefarbene Kürbis steht für Donald Trump, den blonden Präsidenten mit rötlicher Gesichtsfarbe. Ihm möchte Brantner ans Leder. „Trump“, sagt Brantner gleich zu Beginn, als sie den Kürbis durchschneidet.
In Brantners Küche regiert der Abscheu: Trump umgebe sich mit Menschen, die die Demokratie abschaffen wollen. Darum gebührt ihm der Kochtopf. Die Vorsitzende einer Partei, die bürgerlich sein will, zeigt damit einmal mehr: Es ist ein aggressiver Hochmut, der die Grünen zusammenhält. Vorstandskollege Banaszak macht weiter, wo Brantner aufhörte, beim maßlosen Schimpfen auf Trump.
Felix Banaszak war wie Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Und was er hörte, gefiel dem Duisburger gar nicht. Trump sei ein Gangster, der die Welt bedrohe.
Banaszak gibt den Empörten. Er erregt sich über eine Rede, die die Grundlage schuf für ein Rahmenabkommen zwischen den USA und der Nato in der Grönland-Frage. Banaszaks Zorn hat sich den falschen Anlass ausgesucht. Aber Poltern gegen Trump verfängt immer in der grünen Moralblase.
Illusion Energiewende
Noch bizarrer ist die Erklärung Banaszaks, nach Trumps Rede müsse der Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigt werden: Es handele sich, so Banaszak, um Freiheits- und Friedensenergien, die von den USA unabhängig machten.
Banaszak übersieht: Windkraft macht von China abhängig. Rund 90 Prozent der Seltenen Erden und der Magnete in den Windturbinen stammen aus China. Eine unabhängige Bundesrepublik bräuchte deutsches Frackinggas und deutsche Kernkraft.
Davon wollen die Grünen nichts wissen. Sie haben es sich eingerichtet in den geistigen Küchen ihrer Vorurteile.
Mehr NIUS:
Hape Kerkeling als Bundespräsident? Bitte nicht!
Sexpuppe auf Schloss Bellevue: Steinmeier hat die Würde seines Amts nicht begriffen
Europa muss zur Festung werden und sich vor der Massenmigration schützen
Schicksalswahl im Osten: Ihr Deutschen, schaut nach Sachsen-Anhalt!
Eine „mediale Kohorte des Faschismus“? Oliver Kalkofe eskaliert gegen NIUS
Was ist nur mit dem Kanzler los? Er beschimpft die Deutschen, verbittet sich Kritik und keilt gegen die Wirtschaft
Die Elf-Prozent-SPD will untergehen: Bas und Klingbeil führen die Sozialdemokratie ins Aus
Philipp Amthor nennt die CDU eine gebrauchte Partei: Da könnte der Parteisoldat sogar Recht haben
Mehr NIUS:
Schicksalswahl im Osten: Ihr Deutschen, schaut nach Sachsen-Anhalt!
Eine „mediale Kohorte des Faschismus“? Oliver Kalkofe eskaliert gegen NIUS
Was ist nur mit dem Kanzler los? Er beschimpft die Deutschen, verbittet sich Kritik und keilt gegen die Wirtschaft
Die Elf-Prozent-SPD will untergehen: Bas und Klingbeil führen die Sozialdemokratie ins Aus
Philipp Amthor nennt die CDU eine gebrauchte Partei: Da könnte der Parteisoldat sogar Recht haben
Universitäten kämpfen mit „Wissenschaft gegen Faschismus“ gegen die AfD: Das ist eine Grenzüberschreitung
Die evangelische Kirche macht sich mit „Reli fürs Klima“ lächerlich: Rette sich, wer kann!
Berlin verslumt immer mehr – und die Politik organisiert die Verwahrlosung
Alexander Kissler
Artikel teilen
Kommentare