Die Kirche will offene Grenzen für alle „Schutzsuchenden“ – das ist unvernünftig und heuchlerisch
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Die Kirchen bleiben blind für die Schattenseiten der Migration. Bei fast allen anderen politischen Feldern verweist man auf neue Entwicklungen, denen es sich theologisch anzupassen gelte. Bei der Migration verharren die Kirchensteuerkirchen im Irrtum von gestern. Sie kennen nur Schutzsuchende, denen es zu helfen gelte. Migration wird grundsätzlich als Bereicherung dargestellt.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Auch nun bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zeigte sich: Die Kirchen setzen ihren Weg ins gesellschaftliche Abseits fort. Sie sind neben den Grünen und den Linken die letzten Migrationsromantiker.
Absurde Argumente
Natürlich gibt es biblische Gründe, sich der Fremden anzunehmen. Natürlich ist Barmherzigkeit eine christliche Tugend. Jenseits der Vernunft aber endet alle Moral. Und die Kirchensteuerkirchen geben sich in der Migration dem Unvernünftigen hin: Mit absurden Argumenten predigen sie offene Grenzen.
Sie verkennen, dass sie kein Recht haben, anderen die Lasten der eigenen Moral aufzuerlegen. Die Folgekosten einer entfesselten Migrationspolitik zahlen nämlich die Bürger: mit höheren Ausgaben, weniger Sicherheit und mehr sozialem Stress.
Der Bischof des siechen katholischen Erzbistums Hamburg heißt Stefan Heße. Er ist der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz. Heße sagte bei der Herbst-Vollversammlung:
Das klingt wie ein katholischer Imperativ: Man habe an der Seite der Schutzsuchenden zu stehen. Doch wer Schutzsuchende sagt, will betrügen. Denn wer aus weit entfernten Ländern nach Deutschland wandert, hätte bereits in zahlreichen Staaten zuvor Schutz finden können. Schutzsuchende sind oft Sozialstaat-Suchende, vielleicht Bürgergeld-Suchende. Kein Staat muss sich ausnehmen lassen.
Positive Narrative?
Heßes Verdrängungskünste sind legendär. Er und die Bischofskonferenz wollen den angeblich irrealen Ängsten der Bevölkerung „positive Narrative“ entgegenhalten. Und die sogenannten Schutzsuchenden in Schutz nehmen.
Der Bischof erweckt den Eindruck, Migranten würde der schlechte Zustand deutscher Brücken, Schulen und Bahnhöfe in die Schuhe geschoben. Ja, diese Probleme hätten wir ohnehin. Viel zu viele Asylbewerber wandern aber in die sozialen Sicherungssysteme und in die Kriminalitätsstatistik ein. Solche Probleme gäbe es ohne die Massenmigration nicht. Warum also daran festhalten?
Der Hamburger Bischof bemüht ein verqueres historisches Beispiel: Nach der Berliner Mauer müssten sämtliche Mauern zwischen den Staaten fallen.
Zusammenführungen retten uns? Die Zusammenführung von Syrern und Afghanen auf deutschen Marktplätzen endete mehr als einmal blutig.
Und die Berliner Mauer sollte DDR-Bürger davon abhalten, ihr Land zu verlassen und die Freiheit zu wählen. Sichere Grenzen zwischen souveränen Staaten haben den gegenteiligen Zweck. Sie schützen die Freiheit der Landeskinder, indem sie Bedrohungen draußen halten.
Der Hamburger Erzbischof redet wirr
Bischof Heße instrumentalisiert deutsche Geschichte, damit er den Antifa-Gassenhauer singen kann: no nation, no border.
Kein Wunder, dass die katholische Kirchensteuerkirche auch Wahlempfehlungen im Programm hat. Hören wir auf die Migrationsbeauftragte im ebenfalls siechen Bistum Magdeburg, Frau Monika Schwenke.
Aufnahmepolitik heißt es also, wenn die Migrationspolitik von der inneren Sicherheit entkoppelt wird. In dieser Perspektive können gar nicht genügend Menschen aufgenommen werden. Wer auf den Zusammenhang von Zuwanderung und Sicherheit hinweist und deshalb weniger Zuwanderung will – ja, der wird von der katholischen Kirchensteuerkirche jenen „populistischen“ oder „rechtsextremistischen“ Kräften zugeordnet, die „wir nicht gerne in Regierungsverantwortung sehen.“
Diese Kirchensteuerkirchen bewirtschaften nur noch ihre eigenen Illusionen. Sie haben sich aus der Wirklichkeit, der Wahrheit und der Vernunft verabschiedet. So stolpern sie dem Untergang entgegen.
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Alexander Kissler
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