Diversity und kostenlose Menstruationsartikel: Beim ZDF herrschen Linke über Linke
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Beim ZDF stinkt der Fisch vom Kopf her. Das ZDF ist kein Einzelfall. Das gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunksystem hat keine Kontrolle, die ihren Namen verdient. Einseitiger, schlechter Journalismus ist das Ergebnis einer einseitigen, schlechten Aufsicht. Intendanten, Fernsehräte und Rundfunkräte entstammen derselben linken Blase.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Man sorgt sich nicht um Ausgewogenheit, sondern um weltanschauliche Geschlossenheit. Ein drastisches Beispiel lieferte die jüngste Sitzung des ZDF-Fernsehrats. Diversity und Gleichstellung, Parität und kostenlose Menstruationsartikel: Das bewegt die Fernsehräte. Da sind sich alle einig. Ein solches System ist nicht reformierbar.
Die Interessen aller Bürger?
Das ZDF ist in schlechter Verfassung, weil das fehlt, was jede gute Verfassung braucht: Checks and Balances. Wechselseitige Machtkontrolle. Für die Rundfunkanstalten der ARD gilt dasselbe. Gerade offenbarte sich der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks als linke Kaderkompanie. In der Ausbootung der konservativen Journalistin Julia Ruhs sah das Gremium keinen Skandal.
Niemanden interessiert es in der linken Kaderkompanie, dass der Rundfunkrat die „Interessen aller Bürgerinnen und Bürger“ vertreten soll. Faktisch vertritt der Rundfunkrat die Interessen von SPD, Grünen, Linkspartei und Antifa.
Gegen „antifeministische Tendenzen“
So auch beim ZDF. Der Fernsehrat freut sich über Gleichstellungsbeauftragte, Diversity Manager und Queer-Aktivisten. Das ZDF sieht sich an vorderster Front beim Kampf gegen „antifeministische Tendenzen“. Beitragsmilliarden machen’s möglich.
Das war die Gleichstellungsbeauftragte des Zweiten Deutschen Fernsehens, Frau Stephanie Keppler. Gleichstellung, nicht Gleichberechtigung lautet die Devise, und Gleichstellung meint Parität, die gleiche Berücksichtigung von Männern und Frauen.
Eine härtere Quotenvorgabe ist nicht denkbar. Eine Qualitätsvorgabe wäre besser. Man kann nicht beides haben, Qualität und Parität. Das ZDF hat sich für Parität entschieden.
Das ist ebenso fragwürdig, ja falsch wie das Brandmarken antifeministischer Tendenzen. Niemand, wertes ZDF, muss Feminist sein. Niemand muss feministische Tendenzen gut finden. Beim ZDF kann Parität übrigens auch weibliche Dominanz meinen.
Wenn beim ZDF über 51 Prozent der Angestellten und Mitarbeiter weiblich sind, sagt die Gleichstellungsbeauftragte nicht, man müsse nun verstärkt Männer rekrutieren. Parität gilt nur, solange weniger Frauen als Männer beschäftigt sind.
Gerda Hasselfeldts Eiapopeia
Auch die Vorsitzende des Fernsehrates, die ehemalige CSU-Politikerin Gerda Hasselfeldt, stimmt ein in das feministische Eiapopeia. Hasselfeldt behauptet, irgendwie täte es dem Programm gut, wenn in den Redaktionen auf das Geschlecht und die sexuelle Orientierung geschaut werde.
Umso besser sei das Programm, wenn wir Vielfalt darstellen wollen? Die besonderen Situationen von Frauen seien vielfältiger gestaltet? Da sind die Begriffe tüchtig in den Wortquirl geraten. Dieses hohle Gefasel spiegelt sich tatsächlich im Programm wider. Vielfalt ist die Vielfalt der auf verschiedene Weise Einfältigen.
Will das ZDF uns veralbern?
Das ZDF sieht sich nicht am Ende. Neben der Gleichstellungsbeauftragten gibt es einen Diversity-Manager namens Frank Rusko.
Arbeitgeber heißen beim ZDF Arbeitgebende. Der Kampf gegen das Maskulinum muss ausgeweitet werden, sonst gäbe es ja „antifeministische Tendenzen“. Auch die von Keppler gepriesenen kostenlosen Menstruationsartikel im ZDF-Casino können nur ein Anfang sein
Das ZDF bezahlt seine weiblich gelesenen Mitarbeitenden also so schlecht, dass es ihnen Menstruationsartikel spendieren muss. Dem ZDF-Fernsehrat gefällt das. Wir Pflichtbeitragszahler aber hängen ermattet in den Seilen, ringen die Hände und fragen uns: Will das ZDF uns veralbern?
Ein System, das seine zwangsweise zahlende Kundschaft verhöhnt, wird fallen.
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Alexander Kissler
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