Falsche Toleranz kann tödlich sein: Deutschland lässt den reaktionären Islam gewähren
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Toleranz kann tödlich sein. An diesen Satz musste ich denken, als ich nun auf ein Wort stieß und eine Zahl. Das Wort heißt Geschlechterapartheid, und die Zahl ist 974. Es handelt sich um eine Prozentangabe. Sie bedeutet: Bei Sexualdelikten sind Afghanen unter den Tatverdächtigen in Deutschland um diesen Faktor überrepräsentiert – um 974 Prozent.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Geschlechterapartheid meint: Schleichend etabliert sich in Deutschland eine Trennung der Männer von den Frauen, der Mädchen von den Jungen. Beide Phänomene haben mit einer fehlgeleiteten Migrations- und Integrationspolitik zu tun. Und sowohl die Geschlechterapartheid als auch die hohe Zahl afghanischer Tatverdächtiger belegen: Wenn eine Gesellschaft das Falsche toleriert, schaufelt sie sich ihr eigenes Grab.
Geschlechterapartheid greift um sich
Beide Phänomene haben religiös-kulturelle Wurzeln. Die Religion ist der Islam, die Kultur ist – meistens – die arabische. Mit diesen Regionen und dieser Religion gehen zu oft archaische Verhaltensweisen einher – nicht zwingend, aber viel zu häufig, als dass eine – ihrer selbst unsichere – Gesellschaft es verkraften könnte.
Die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci sorgt sich um die wachsende Geschlechterapartheid. Sie sagt: „Geschlechterapartheid ist für mich einer der schlimmsten Rückschritte in der modernen westlichen Gesellschaft. Das ist die Kapitulation, der Anfang vom Ende einer freien, demokratischen Gemeinschaft, an der alle gleichberechtigt partizipieren.“
Die Aufklärung wird abgewickelt
Balci beobachtet in Berlin, wie sich ein reaktionärer Islam ausbreitet – und welchen Preis die Heranwachsenden entrichten. „Früher“, sagt Balci, „spielten die Mädchen zusammen mit den Jungs, heute spielen sie getrennt.“ Auch sei es in weiten Teilen der muslimisch-migrantischen Community undenkbar geworden, dass Jungs und Mädchen gemeinsam schwimmen gehen.

Güner Balci ist seit fünf Jahren Integrationsbeauftragte im Berliner Bezirk Neukölln. Gerade ist ihr neues Buch „Heimatland“ erschienen.
Diskriminierende Sprüche von Jungs müssten Mädchen in der Schule erdulden, sobald sie kurze Röcke tragen. Schon zehnjährige Mädchen würden von ihren Eltern komplett verschleiert.
Die Errungenschaften der Aufklärung werden also rückabgewickelt – unter den Augen jenes Milieus, das sich als Speerspitze der Aufklärung begreift. Es sind die Grün-Linken, die fremdländische Sitten auch dann noch hinnehmen, wenn diese mit dem Grundgesetz kollidieren.
Das richtige Gendern und die korrekte Zahl der Geschlechter sind ihnen wichtiger als ein diskriminierungsfreies Verhältnis zwischen allen Menschen. Balci, die darüber das Buch „Heimatland“ schrieb, entgegnet: „Kulturelle Identität ist nicht hinnehmbar, wenn sie gegen Menschenrechte und unsere Gesetze verstößt. Erst recht, wenn es um Jugendliche geht, die hier aufwachsen.“
Afghanen überrepräsentiert
Damit ist das entscheidende Stichwort ausgesprochen: die kulturelle Identität, die im grün-linken Soziotop immer die Identität der anderen ist. Man gibt nichts auf die eigene Identität, die eigene Nation, den eigenen Glauben. Eine Gesellschaft aber ohne Leitkultur muss aus falsch verstandener Toleranz die Kultur der anderen blind anerkennen. Man hat ja selbst keinen Kulturbegriff.
Die Toleranz kann in einer solchen Gesellschaft sogar dem Bösen gelten. Afghanen sind in Deutschland unter den Tatverdächtigen bei Sexualdelikten um 974 Prozent überrepräsentiert und bei gefährlicher Körperverletzung um 723 Prozent. Bei Syrern beträgt die Überrepräsentanz 517 beziehungsweise 667 Prozent.
Das links-grüne Milieu
Die Zahlen hat der forensische Psychiater Frank Urbaniok auf der Grundlage offizieller Daten ermittelt. Auch er sagt: „kulturspezifische Prägungen“ seien verantwortlich. In den genannten Ländern sei der Einsatz von Gewalt „gesellschaftlich legitimiert“, um Ziele zu erreichen.
Selbst das links-grüne Milieu kann diese Straftaten nicht verharmlosen. Wohl aber lässt es sich von keinem Elend die Liebe zur Toleranz austreiben, die in Wahrheit nur Liebe zu sich selbst ist.
Echte Toleranz braucht einen Standpunkt. Echte Toleranz braucht die Bereitschaft, Dinge abzulehnen. Das links-grüne Milieu will davon nichts wissen. Es schaut weg, wenn Schlimmes geschieht, um moralisch überlegen zu bleiben. So trudelt Deutschland in gefährliche Zeiten.
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Alexander Kissler
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