Gebete gegen die AfD? Die Kirche macht sich lächerlich
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Die Kirchen machen mobil – gegen die AfD. Das ist nichts Neues. In den Kirchensteuerkirchen herrschen Funktionäre, die wie linke Politiker reden, handeln und auftreten. Für sie ist eine rechte Partei der natürliche Gegner. Zudem würde eine regierende „Alternative für Deutschland“ manche Pfründe der Kirchensteuerkirchen infrage stellen.
In Sachsen-Anhalt ist eine AfD-Regierung momentan am wahrscheinlichsten. Darum ruft das katholische Erzbistum Magdeburg auf, nicht für die AfD zu votieren, sondern, wie es heißt, „bewusst zu wählen“. Mit einem Gebet soll ein Sieg der Rechten verhindert werden. Als pseudoreligiöser Interessenverein haben die Kirchen aber keine Zukunft.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Linkskurs im Bistum Magdeburg
Das Bistum Magdeburg besteht aus knapp 68.000 Katholiken. Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige. Seit Herr Feige vor 21 Jahren die Leitung des Bistums übernahm, ist die Zahl der Katholiken um rund ein Viertel geschrumpft.
Gerhard Feige steht für einen auftrumpfenden Linkskurs, der keine Rücksichten nimmt auf die geistlichen Bedürfnisse von Gläubigen und Priestern. Eine leere Kirche ist ihm lieber als eine Kirche für das gesamte Gottesvolk.
Bullshit-Bingo
Herr Feige steht auch für die nun vorgestellte Kampagne „Bewusst wählen“. Diese Kampagne ist nichts anderes als ein Wahlaufruf für jede Partei außer der AfD – und sei es die umbenannte SED. Mit einem Linksbündnis hätte Herr Feige kein Problem, wohl aber mit einer Regierungsbeteiligung der AfD.
Deshalb hat sich das Bistum ein „Gebet zur Landtagswahl“ ausgedacht. Es wurde nun vorgetragen vom Koordinator der Initiative „Bewusst wählen“, dem Diakon Christoph Tekaath. Das „Gebet zur Landtagswahl“ ist wie jedes Gebet eine Bitte an Gott.
Das Gebet, mit dem das Bistum Magdeburg einen AfD-Sieg verhindern will, entstammt dem Satzbaukasten des linken Aktivismus. Beim Bullshit-Bingo dürfte es den Sieg davontragen. Keine Floskel ist ausgelassen, nicht der sogenannte Dialog und nicht die sogenannte Solidarität. Wer die AfD wählt, lässt sich laut diesem Gebet von Angst oder von Wut treiben oder schlicht vom Bauch.
Wer andere Parteien wählt, darf hingegen klaren Verstand für sich in Anspruch nehmen und Verantwortungsbewusstsein und ein waches Gewissen – nur Gewissenlose, heißt das, wählen die AfD. Und diese rechte Brut entscheidet sich auch für Hass und Hetze. Natürlich ist keine linke Drohgebärde vollständig ohne dieses hohle Begriffspaar, Hass und Hetze. Auch Herr Feige, der Bischof des Niedergangs, verwendet es:
Natürlich meint Herr Feige nicht linke populistische Positionen und auch nicht den islamistischen Extremismus. Er warnt ausschließlich vor der AfD. Der Blick auf die Homepage der Kampagne „Bewusst wählen“ lässt keine Zweifel. Dort finden sich Materialien zum „Umgang mit der AfD und anderen rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Organisationen“.
Bischof Feige wirbt für Vertrauen in die Politik
Beworben wird eine Veranstaltung der grünen Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck: Juristische Tools gegen autoritäre und rechte Angriffe“. Ein Angebot der katholischen Kinder- und Jugendpastoral im Bistum Magdeburg trägt den Titel: „Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendarbeit.“
Herr Feige will nicht nur einen AfD-Triumph verhindern. Er will auch das Vertrauen in die Politik erhöhen.
Diese Kampagne ist eine einzige Grenzüberschreitung. Das sieche Bistum Magdeburg missbraucht die Gebetsform, um in einem Wahlkampf einseitig Partei zu ergreifen. Ein Bischof sorgt sich um das Vertrauen in die Politik statt um das Seelenheil seiner Gläubigen.
Eine Kirchensteuerkirche betreibt das Geschäft der amtierenden Landesregierung. Ist es da ein Wunder, dass immer mehr Katholiken bewusst den Kirchenaustritt wählen?
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