Der Mord an Charlie Kirk ist eine Zeitenwende – auch für Deutschland
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Der Mord an Charlie Kirk ist eine Zeitenwende.
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Auf den Charlie-Hebdo-Moment von 2015 folgt der Charlie-Kirk-Moment von 2025. In beiden Fällen wurde die Meinungsfreiheit attackiert. Vor zehn Jahren drangen Islamisten in die Redaktionsräume der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ein. Sie massakrierten elf Menschen, um eine vermeintliche Beleidigung ihres Propheten zu rächen.

Polizisten patrouillieren am 7. Januar 2015 in Paris die Straße runter, an der die Redaktionsräume von „Charlie Hebdo“ liegen.

Dieses Foto zeigt Charlie Kirk nur Minuten, bevor er erschossen wurde.
Nun musste der 31-jährige Aktivist Charlie Kirk sterben. Der junge Familienvater diskutierte mit Studenten auf einem Campus, als die Schüsse fielen. Nun eine Universität in Utah, damals eine Redaktion in Paris: Die freie Rede steht im Feuer ihrer Feinde. Besonders Islamisten und Linke ertragen keine abweichenden Meinungen. Islamisten und Linke ertragen keine Freiheit. Zeitenwende heißt: Eine neue Realität erzwingt den Abschied von linken Deutungsmustern.
Linke Deutungsmacht muss entthront werden
Die Ermordung von Charlie Kirk sorgt für einen Wirklichkeitsschock. Meinungsfreiheit ist eine tragende Säule der Demokratie. Sie gilt oder sie gilt nicht. Es gibt nicht ein kleines bisschen Meinungsfreiheit. Zu den falschen Illusionen unserer Tage gehört die wabernde Ansicht, Meinungsfreiheit hänge von der Art der Meinung ab. Nein, das tut sie nicht.
Charlie Kirk zog sich Hass zu, weil er vom Recht auf eine nicht-linke Meinung öffentlich Gebrauch machte. Er vertrat konservative, rechte, christlich-evangelikale Meinungen – und blieb immer redebereit. Linke Medien, linke Politiker, linke Aktivisten, aber auch manche Rechtsradikale wollten ihm das nicht durchgehen lassen.

Charlie Kirk hatte keine Chance: Die Kugel traf seine Halsschlagader. Auf der Hülse waren Transgender- und Antifa-Parolen eingraviert.
In Deutschland ist die Situation ähnlich. Auch hier warnt der linke Mainstream in Politik und Medien vor rechten Ansichten. Der Wirklichkeitsschock sagt: Linke haben kein Recht, den Diskurs zu verwalten. Wo Linke über die Grenzen der Meinungsfreiheit entscheiden, ist es mit der Meinungsfreiheit vorbei. Diese Zeitenwende ist die dringendste von allen: Linke Diskurswächter müssen ihre Macht verlieren. Der Durchbruch zu wirklicher Meinungsfreiheit kann nur gelingen, wenn die linke Deutungsmacht entthront wird.
Keine Meinungsfreiheit oder Redefreiheit
Charlie Kirk warb ebenso wie seine Frau Erika für die Bibel, für das Christentum, für das Lebensrecht der Ungeborenen. Zeitenwende bedeutet auch: Anerkennen, dass christliche Überzeugungen in der Öffentlichkeit dasselbe Daseinsrecht haben wie andere religiöse oder atheistische oder linke Überzeugungen.

Charlie Kirk und seine Ehefrau Erika haben zwei kleine Kinder, die jetzt ohne ihren geliebten Vater aufwachsen müssen.
Eine Gesellschaft bleibt geistig unter ihren Möglichkeiten, wenn nur die materialistische Sicht zählt. Eine Republik verliert ihr Fundament, eine Gemeinschaft ihren Kitt, wenn sie sich gegen die eigene Geschichte wendet. Die Geschichte Europas und Deutschlands ist christlich geprägt.
Keine Meinungsfreiheit ohne Redefreiheit. Wenn man seine Meinung nur im stillen Kämmerlein äußern darf, bleibt Meinungsfreiheit ein Gunstbeweis der Herrschenden. Charlie Kirk war auch in dieser Hinsicht Abendländer. Er wurde bei einer öffentlichen Diskussion ermordet – einem, wie es abendländisch heißt, Symposion.
Das ist antidemokratisch
Charlie Kirk führte die Demokratie zurück an ihren Ausgangspunkt. Wo er zur Debatte lud unter dem Motto „Prove me wrong“ – „Beweise, dass ich mich irre“ – da war der Geist der griechischen Agora, wo die Volksherrschaft begann. Linke berufen sich auf Demokratie, wenn sie Andersmeinenden kein Podium bieten. Solche Ausgrenzung aber ist antidemokratisch.
Die linken Diskurswächter wehren sich. Sie jaulen auf und schlagen um sich. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird der ermordete Kirk als jemand verunglimpft, der „rassistische Ideen“ verbreitet habe. Im „Stern“ wird sein Einsatz gegen Waffenverbote hervorgehoben – als ernte er die tödliche Frucht, die er gesät habe. Teile der unbenannten SED freuen sich über den Mord. Und im öffentlich-rechtlichen Betreuungsfunk bleibt man sich einig: Der Feind steht rechts. Der Feind heißt Trump.
Doch die Zeitenwende ist da. Die Bevormundung gelangt an ihr Ende. Der Charlie-Kirk-Moment, so unfassbar traurig er ist, zeigt: Meinungsfreiheit ist unteilbar – oder sie ist nicht.
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Alexander Kissler
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