Absurder Satz über deutsche Geiseln: Scholz kuschelt mit dem Terror-Paten
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Heute morgen um 9:18 Uhr dachte ich im ersten Moment, dass die gesamte deutsche Medienlandschaft eine Falschmeldung als Breaking News verkauft:
„Olaf Scholz kündigt ein Betätigungsverbot für die Hamas in Deutschland an!“
Bitte was? Die Hamas ist aktuell in Deutschland ERLAUBT? Die können von Tür zu Tür gehen und sagen: Guten Tag, wir kommen von der Hamas und sammeln Spenden für eine gute Sache?
Offenbar: Ja! Und genau das tun sie auch. „Westliche Staaten wie Deutschland werden von der Hamas als Rückzugsraum betrachtet, in dem die Organisation sich darauf konzentriert, Spenden zu sammeln, neue Anhängerinnen und Anhänger zu rekrutieren und ihre Propaganda zu verbreiten“, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2022.

Anhänger der Hamas gehen auf die Straße und feiern die Anschläge, wie hier in Athen.
Ein Kanzler greift durch
Jetzt könnte man meinen: Mensch, der Scholz. Endlich greift er mal durch. Die Hamas darf endlich nicht mehr in Deutschland agieren.
Nur: Es gibt keinen einzigen Verein in Deutschland, der als offizieller Ableger bewertet wird. Vereine, die der Hamas nahestehen, wurden schon vor Jahren verboten. Wenn Scholz also sagt, er will die Hamas verbieten, dann verbietet er am Ende nichts, was als Verein existiert. Die Sympathie mit der Hamas ist ein strukurelles Problem in arabischen Communities in Deutschland. Aber sie hat keine festen Strukturen im Land. Eine Nebelkerze vom Feinsten also.
Der wahre Olaf Scholz präsentierte sich mit all seiner Instinktlosigkeit dann ein paar Stunden später in Top-Form. Er traf sich nicht mit dem israelischen Botschafter oder kündigte einen Besuch in Tel Aviv an, nein: Scholz rollte dem Emir von Katar den Roten Teppich aus. Dem Mann, der den Hamas-Terror zum großen Teil mitfinanziert und dem Terror-Boss in seinem Wüstenstaat eine Heimat bietet.

Scheint die passenden Worte nicht zu finden: Kanzler Scholz.
Mahnende Worte beim Mittagessen
Katar sieht die Verantwortung für das Blutbad am 7. Oktober bei Israel. Und Scholz? Sagte dem Emir, die Hamas-Geiseln – darunter fünf deutsche Staatsbürger – sollen bitte ganz schnell frei gelassen werden. Er habe bei dem Mittagessen betont, „dass die Hamas die volle Verantwortung für das Wohlergehen der Geiseln habe“.
Kuscheln mit dem Terror-Paten. Hoffentlich hat es geschmeckt.
Aber was ist das bitte für eine Formulierung?! Der SPD-Kanzler Scholz spricht über die Terroristen so, wie ein Spitzenmanager über Gewerkschafts-Bosse nach einer gescheiterten Tarif-Verhandlungsrunde redet. Die tragen auch die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Branche.
Die Hamas, die „die Verantwortung für das Wohlergehen der Geiseln“ trägt, hatte zuvor angekündigt, ihre Gefangenen nach und nach öffentlich hinzurichten, wenn Israel nicht aufhört, sich zu verteidigen. Aber sie werden sich das sicher noch einmal gründlich überlegen, wenn Sie von Olaf Scholz und seiner Mahnung lesen.
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