Bauernproteste im ganzen Land: Was Habeck und die Regierung immer noch nicht begriffen haben
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Auf Straßen und in den Städten, auf Autobahnen und Landstraßen rollt die größte Protestbewegung, die das geeinte Deutschland je gesehen hat.
Die Ampel-Regierung in Berlin ist in Angststarre und fürchtet den Machtverlust. Wirtschaftsminister Robert Habeck, der in den letzten zwei Jahren zum Minister des Abwirtschaftens geworden ist, hält mit belegter Stimme Droh-Reden an die Landwirte und bezichtigt sie der Umsturzgelüste. Aber die Einschüchterung funktioniert nicht mehr. Das Land steht hinter den Landwirten.
Was die Regierung in Berlin immer noch nicht begriffen hat, ist dies:
Erstens: Wenn man schon als Politiker die Bauern schröpfen will, dann sollte man es nicht im Winter tun, wenn viele Betriebe weitgehend ruhen. Im Sommer haben Bauern keine Zeit, um zu demonstrieren, weil sie auf dem Feld sind, im Winter aber sind die Äcker gefroren. Nicht einmal das versteht die Bundesregierung über das Leben im Land. Ein geradezu historisch dummer Taktikfehler, der das Protestpotential überhaupt erst entfesselt hat.
Zweitens: Anders als bei den radikalen Klimaklebern stehen die Menschen in Deutschland hinter den Bauern. Der Grund könnte einfacher kaum sein: Mit den Klimaklebern demonstrieren Menschen, die nie gearbeitet haben, GEGEN unser Leben. Mit den Bauern demonstrieren Menschen, die jeden Tag fleißig arbeiten, FÜR unser Leben. Jeder Mensch im Land versteht das intuitiv. Deswegen haben die Bauern massive Unterstützung. Und: Die meisten Menschen in diesem Land, selbst wenn sie in der Stadt wohnen, müssen nur ein oder zwei Generationen zurückgehen, um Landwirte in ihrer Familie zu finden. Als Kinder sind Millionen Menschen begeistert bei Onkel, Opa oder Vater Trecker gefahren. Landwirtschaft ist deutsches Erbgut.

Klimakleber genießen wenig Wertschätzung unter der arbeitenden Bevölkerung.
Drittens: Regierung und viele Journalisten mögen hoffen, dass die Eiseskälte im Land den Protest lähmt, aber auch das zeigt nur, wie wenig sie über das Leben der Landwirte wissen. Den Bauern erkennt man weite Teile des Jahres an der Atemwolke, die ihm in dunkel-kalter Luft voran weht, wenn er sich an die Arbeit macht. Kälte gehört zum Alltag in der Landwirtschaft. Kälte wird die Bauern nicht aufhalten.
Viertens: Ohne Bauern ist jeder Frühstücksteller im Land leer. Ohne Bauern gehen wir hungrig zur Arbeit und schicken die Kinder hungrig in die Schule. Das Essen von Millionen kommt eben nicht aus dem veganen Bio-Supermarkt im teuersten Viertel der Stadt, sondern von unseren Feldern, unseren Weiden, aus unseren Ställen. Jeder Mensch versteht das, nur die Regierung nicht.

Die Bauern bilden das Rückgrat der gesicherten Nahrungsproduktion.
Fünftens: Längst geht es nicht mehr um Steuern auf Agrardiesel. Der Bauernprotest und die Solidarität damit sind nicht in den letzten zwei Wochen gewachsen, sondern in den letzten zwei Jahren. Wirtschaftsminister Robert Habeck gibt es in seiner bizarren Social-Media-Rede an die Landwirte selbst zu. Dort sagt er wörtlich über das Land unter der Ampel-Herrschaft: „Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist der Angst vor einer schlechteren gewichen. Erschöpfung und Enttäuschung, Sorge und Wut machen sich breit.“
Besser könnte man die zwei quälend langen Jahre der Ampel-Regierung gar nicht beschreiben. Und deswegen ist der Protest der Bauern erst der Anfang. Und der Anfang vom Ende dieser Regierung.
Mehr NIUS: Angst essen Ampel auf: Das Volk stört beim Regieren. So soll es sein!
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