Bei der historischen Prüfung um die deutsch-israelischen Geiseln hat Kanzler Merz fürchterlich versagt
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Wenn die israelischen Geiseln erst frei sind, unter ihnen deutsche Staatsbürger, wird deutlich werden, wie gewaltig und beschämend das außenpolitische Versagen des selbsterklärten großen Außenpolitikers Friedrich Merz ist. Im Kampf um das Überleben Israels und das Überleben der (deutschen) Geiseln hat Merz Deutschland auf die falsche Seite der Geschichte geführt und vor dem islamistischen Mob auf der Straße kapituliert.
Er hat seinem unsäglichen Außenminister Jo Wadephul gestattet, die antisemitischen Töne der „Zwangssolidarität“ mit dem Staat der Juden anzuschlagen. Er hat Hamas aus der Luft versorgt und Israel gleichzeitig die Waffen verwehrt, die Israel im Kampf gegen Hamas brauchte. Er hat den Juden die Unterstützung gestrichen, aber die finanzielle Unterstützung für die erwiesene Hamas-Tarnorganisation UNRWA, die am 7. Oktober direkt beteiligt war, noch erhöht. Er hat Terrorismus-Finanzierung statt Terrorismus-Bekämpfung betrieben. Merz hat freimütig und schriftlich eingestanden, dass er Israel die militärische Unterstützung verweigert, weil er den islamistischen Mob auf der Straße fürchtete.

Bis zum 27. August warfen Transportflugzeuge der Luftwaffe 717 Paletten mit rund 381 Tonnen ab – die Hamas-Terroristen direkt in Beschlag nahmen.
Nur durch militärischen Druck möglich
In den Wochen, die zur Freilassung der Geiseln führten, die wiederum nur durch militärischen Druck möglich wurde, hat Merz mehrfach gesagt, dass er sich in seinem schrecklichen Irrweg bestätigt sehe. Auch im Angesicht der KZ-haften Propaganda-Bilder von ausgemergelten Geiseln, die unter der Erde ihr eigenes Grab schaufeln, ließ Merz sich nicht zur Umkehr bewegen. Die Kugeln, die es brauchte, um die unterirdischen KZs der Hamas zu stürmen, wollte Merz Israel nicht liefern.

Die Geisel Evyatar David muss im neuen Hamas-Propagandavideo ihr eigenes Grab schaufeln.
Friedrich Merz hat damit Jahrzehnte der Israel-politischen Kontinuität in der Union in Trümmer gelegt. Als Verteidigungsminister ließ Franz Josef Strauß wortwörtlich Waffen aus den Depots der Bundeswehr klauen, um sie an Israel zu liefern und Israel vor seinen Todfeinden zu schützen. Merz hat diese historische Linie der Unerschütterlichkeit gebrochen. Noch vor wenigen Tagen ließ er anklingen, dass er den Begriff der Staatsräson gegenüber Israel wohl kritisch sehe. Donald Trump, den Retter der Geiseln, hat Merz als „Gefahr für die Demokratie“ beschimpft und in eine Reihe mit Wladimir Putin gestellt. Was für ein schauderhafter Irrtum.

Donald Trump hat den Deal ausgehandelt, der nun wohl zur Rettung der Geiseln führt.
Merz hat fulminant versagt
Die Geschichte hat Merz eine gewaltige Prüfung der moralischen Klarheit serviert – und Merz hat dabei fulminant versagt, wie gesagt, alles nur Wochen vor dem Sieg von „Frieden durch Stärke“. Merz hingegen hat sich für Chaos durch Wankelmut und Feigheit vor dem Mob entschieden. Es ist jetzt schon klar, wie die Geschichte das beurteilen und bewerten wird: Ungefähr so, als hätte Helmut Kohl im späten Sommer 1989 erklärt, dass die CDU nicht mehr an eine Wiedervereinigung glauben würde.
Das Leben deutscher Staatsbürger war für Friedrich Merz am Ende verhandelbar. Der Schaden, den Merz im deutsch-israelischen Verhältnis angerichtet hat, wird noch lange durch die Geschichte hallen.
Live: Heute Nacht sollen alle 20 Geiseln nach Israel zurückkehren
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