Danke Diesel, du rettest Leben!
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Die traurigen Stunden in Dunkel-Berlin waren die strahlenden Stunden eines untergehenden Sterns – des Diesels. Hunderte Rettungsfahrzeuge evakuierten Menschen aus Altersheimen. Einer nach dem anderen fuhren diese rollenden Helden in Berlin-Zehlendorf vor den großen Häusern vor, in denen oft gebrechliche Menschen auf ihre Evakuierung aus toten Gebäuden ohne Strom, ohne Heizung, ohne Versorgung aus den Tiefkühltruhen auf ihre Rettung warteten.
Mit E-Autos wären viele Retter liegengeblieben
Ihre Rettung kam im Diesel. Nahezu alle Feuerwehren, alle Rettungswagen, fahren mit dem sichersten Kraftstoff, den wir haben. Wären die Retter auf Elektrizität angewiesen gewesen, hätte es keine Rettung gegeben. Es gibt im Berliner Südwesten wenige E-Ladesäulen. Und viele Tankstellen waren dunkel, denn es gab keinen Strom. Das Bild, das wir gesehen haben: An die hundert Rettungsfahrzeuge hinter- und nebeneinander auf dem Weg zur Rettung hätte es vielleicht auch gegeben. Aber spätestens auf dem Rückweg von den Altersheimen wäre ihnen irgendwo der Strom ausgegangen. Statt der rollenden rettenden Fahrzeuge auf den Straßen wären es nicht rettende Fahrzeuge gewesen, die mitten auf der Straße liegen geblieben wären.

Unter SPD-Innenminister Ebling (Foto) werden etwa in Rheinland-Pfalz E-Autos im Polizeidienst getestet. Die Behörde spricht von einem „neuen Zeitalter“.
Glücklich, wer zu Hause einen Diesel-Generator hat
Ein Hoch auf den Diesel. Glücklich, wer zu Hause einen Diesel-Generator für Notfälle hat. Der Vermieter eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Zehlendorf, dessen Liegenschaft vom Stromanschlag betroffen ist, schreibt an seine Mieter: „Wir haben ein Diesel-Notstrom-Aggregat, das unverzüglich in Betrieb genommen wurde. Sonst würden innerhalb kurzer Zeit bei diesen Minus-Temperaturen Leitungen einfrieren und bald platzen. Eine einzige geplatzte Leitung kann verhindern, dass das Haus weiter beheizt oder mit Wasser versorgt werden kann. Die Folge: Die Wohnungen wären monatelang unbewohnbar.“
Man kann es verkürzt so sagen: Gäbe es in diesem Haus (ein Beispiel für viele) den Diesel-Generator nicht (auch Benzin oder Gas würde gehen), wären in diesem konkreten Fall 15 Männer, Frauen und Kinder auf Monate obdachlos.
Sie werden es nicht sein. Der Diesel hat sie gerettet. Wie auch hunderte Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Deutschlands Hauptstadt.
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