Der große, gefährliche Schwindel! Warum wir fossile Energie noch sehr lange brauchen
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Wenn Menschen nur lange genug eingelullt wurden, möchten sie irgendwann gar nicht mehr hören, dass sie eingelullt worden sind, weil das Erwachen ihnen zu peinlich wäre ...
Sie fürchten die Scham, sich einer Bewegung angeschlossen zu haben, der Millionen Menschen fanatisch zugejubelt haben mögen, die sich historisch aber als Irrweg erwiesen hat. Das ist es, was wir derzeit bei der Debatte ums Klima erleben.

Fridays for Future Demo im März 2023 in Berlin
Aus der wichtigen und vollkommen legitimen wissenschaftlichen Frage, wie die menschliche Zivilisation unseren Planeten und das Klima beeinflusst, ist eine gewalttätige und vollkommen kompromisslose politische Ideologie geworden, die keinen Widerspruch duldet.

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer führt eine Demo in Berlin an.
Die prominenteste und radikalste Klimaschützerin in Deutschland ist die Grüne Luisa Neubauer, Anführerin von Fridays For Future. Neubauer möchte Pipelines in die Luft sprengen, sie demonstriert in Lützerath Seite an Seite mit Menschen, die Molotow-Cocktails auf die Polizei schleudern. Sie sagt, wir haben nicht mehr genug Zeit für Demokratie und sie hält Doppelmoral für besser als gar keine Moral.
Um es klar zu sagen: Ja, das Weltklima verändert sich und alles deutet darauf hin, dass der Mensch massiv dazu beiträgt. Trotzdem muss eine Debatte darüber erlaubt sein, ob der Klimawandel eine Bedrohung für die Existenz der Menschheit darstellt, so wie die mächtige Vorsitzende der Grünen Partei Ricarda Lang es behauptet.
Klimaschutz ist Menschheitsschutz. Das ist eine gewaltige Aussage, denn übersetzt bedeutet sie: Wer sich gegen die Grüne Partei stellt, ist eine Gefahr für die ganze Menschheit. Wenn Politiker so etwas behaupten, ist Vorsicht geboten, denn Ricarda Langs Worte lassen ausschließlich totalitäre Schlüsse zu.
Es ist eine legitime Frage, ob wir wirklich einer Partei trauen sollten, die zum Schutz des Klimas saubere Atomkraftwerke abschaltet und stattdessen Kohlekraftwerke wieder hochfährt.
Es ist eine schwierige, aber legitime Frage, ob wir den Entwicklungs- und Schwellenländern dieser Erde verbieten sollten, Kohle, Öl und Gas zu verbrennen, um so reich zu werden, wie wir es seit Jahrzehnten sind.
Sollten Kinder in Afrika und Indien auf Heizung, einen Kühlschrank, auf ein tägliches Glas Milch, genug Fleisch durch industrielle Landwirtschaft verzichten, weil die sagenhaft reiche Luisa Neubauer, Erbin der Reemtsma-Dynastie, von einer besseren Welt ohne fossile Brennstoffe träumt?
Es ist eine der entscheidenden Fragen der Menschheit, was uns wichtiger ist: die unbestreitbare positive Wirkung von fossiler Energie, also zuverlässige, günstige und stabile Stromversorgung, mehr Wohlstand, mehr Wachstum, bessere medizinische Versorgung. Oder aber die ebenfalls unbestreitbaren Nebenwirkungen von CO2, wie eben die Erwärmung unserer Erde.
Man kann und muss darüber diskutieren, denn Stand Heute würde ein Deutschland ohne fossile Energien und ohne Atomenergie für Millionen Menschen ein Leben in Armut bedeuten. Wind und Sonne werden nicht genügend Strom liefern, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Darüber müssen wir diskutieren. Aber derzeit tun die mächtigsten Menschen der westlichen Welt alles dafür, genau diese Diskussion zu unterdrücken.

Außenministerin Annalena Baerbock, Vize-Kanzler Robert Habeck und Bundeskanzler Olaf Scholz am Kabinettstisch im Kanzleramt.
In der Pandemie wollte das politisch-mediale Establishment mit aller Macht durchsetzen, dass wir nur auf die WIRKUNG der Impfung blicken, nicht auf die Nebenwirkungen. Nun wollen dieselben Leute, dass wir nur auf die Nebenwirkungen fossiler Energie blicken, nicht auf die Wirkung. Das ist falsch.
Wir sollten immer beide Seiten betrachten. Alles andere ist keine Debatte, sondern Dogma – nicht Wissenschaft, sondern religiöser Wahn.
Anhand von zwei Beispielen möchte ich Ihnen zeigen, warum wir misstrauisch sein sollten, wenn Politiker über erneuerbare Energien und die globale Energiewende sprechen. Hier ist Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Klimakonferenz in Dubai im vergangenen Dezember.
Das klingt schön, aber die Frage ist, ob es auch stimmt. Hier sind die Fakten:
Hier sehen sie den weltweiten Verbrauch fossiler Energien von 2000 bis 2022 und ganz rechts den Verbrauch von Wind- und Solarenergie.

Was Bundeskanzler Olaf Scholz behauptet, ist mindestens irreführend, wenn nicht sogar schlicht falsch.
Allein in China sind 300 Kohlekraftwerke in Planung, die dann rund 40 Jahre lang laufen sollen. 80 Prozent der weltweiten Energie stammen aus Kohle, Gas und Öl, während noch rund drei Milliarden Menschen auf dieser Erde jährlich weniger Strom konsumieren und verbrauchen als ein Kühlschrank in einem durchschnittlichen amerikanischen Haushalt.
Rund 2,4 Milliarden Menschen auf der Welt heizen und kochen heute noch mit Holz oder sogar Tier-Kot. Sie alle wollen leben, wie wir leben, sie alle wollen Zugang zu fossiler Energie. Da fällt es schwer, zu glauben, was Olaf Scholz behauptet. Zumal Deutschland bei der Energiewende nicht vorangeht, wie Scholz sagt, sondern die Kohlekraftwerke wieder hochgefeuert hat, um den Irrsinn des Atomausstiegs zu kompensieren.
Aber können all die Menschen in armen Ländern uns nicht vormachen, wie es gehen kann, und einfach erneuerbare Energien verwenden? Das behauptet Außenministerin Annalena Baerbock über ihr Lieblingsbeispiel Kenia.
Schon mehr als neunzig Prozent erneuerbare Energien in Kenia! Das klingt doch großartig. Ist es aber nicht.
Zwar ist der Anteil von erneuerbarer Energie in Kenia sehr hoch, dafür aber haben Millionen Menschen schlicht gar keinen Zugang zu Energie.
Die genauen Zahlen sind schwer zu ermitteln, aber nach aktuellsten Zahlen der Suche von Google, wozu auch Youtube gehört, hat rund ein Viertel der Bevölkerung in Kenia keinen Zugang zu Strom. Von 12 Millionen Haushalten haben nur 8,6 Millionen Strom.

Heftige Ausschreitungen in den Straßen Nairobis.
Das Land ist geplagt von ständigen Stromausfällen, die hohen Energiepreise, zum Beispiel der Preis von Diesel für Generatoren, haben im letzten Jahr zu Massenausschreitungen mit vielen Toten geführt. Nicht mal die Kenianer wollen so leben wie in Kenia.
Die Frage ist also, warum Annalena Baerbock uns Kenia als Vorbild für Deutschland präsentiert. 25 Prozent der Bevölkerung ohne zuverlässigen Strom – das wären bei uns zwanzig Millionen Menschen.
Wenn man merkt, dass man belogen wird, ist das der beste und offenkundigste Grund, kritische Fragen zu stellen. Fragen wie:
Können wir das Klima wirklich beeinflussen, indem wir für Hunderte Millionen deutsches Steuergeld Radwege in Peru finanzieren und Deutschland mit Windrädern übersäen?
Führen fossile Energien wirklich zu Dürren und mehr Toten durch schlechte Ernten?
Hier sind die Todesfälle durch Dürre in den letzten hundert Jahren:

Es ist heute 50 Mal unwahrscheinlicher an einer Klima-verursachten Naturkatastrophe zu sterben als noch vor hundert Jahren, die Zahl der Todesfälle pro eine Million Menschen durch Klimaphänomene wie Hitze, Dürre, Überflutung ist seit 1920 um 98 Prozent gesunken, von 274 auf 2,5 pro Jahr.
So vieles, was man uns über fossile Brennstoffe und das Klima erzählt, stimmt nicht. Und doch sind viele Menschen zu eingeschüchtert, um vollkommen berechtigte und legitime Fragen zu stellen. All diesen Menschen wollen wir helfen. Für spannende Fakten zum Thema Fossile Energien, die man in den deutschen Medien so gut wie nie hört, empfehlen wir Ihnen die Webseite www.energytalkingpoints.com und noch viel mehr das Buch des Autors hinter dieser Seite: Fossil Future von New York Times Bestsellerautor Alex Epstein.

„Fossil Future“ – der Bestseller des US-Autors Alex Epstein
Hier sehen Sie das ganze Gespräch zwischen Julian Reichelt und Alex Epstein:
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