Der Zwangsgebührenfunk von ARD und ZDF hat keine Daseinsberechtigung mehr
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ARD und ZDF sind nicht reformierbar. Dieses Urteil drängt sich allen Zwangsgebührenzahlern auf, die vom Zwangsangebot Gebrauch machen. Alberne Spielshows, kindische Verbrauchersendungen, Reportagen, Nachrichten und Talkshows mit linker Schlagseite, die Einseitigkeit als programmatische Leitlinie, während man Vielfalt reklamiert, – alles garniert von der Unfähigkeit zur Selbstkritik: ARD, ZDF und Deutschlandradio sind Karikaturen ihrer selbst geworden.
Den ganzen Kommentar sehen Sie hier im Video:
Einen neuen Höhepunkt an Zwangsgebühren-Verschwendung markiert die politische ARD-Show „Die 100“. Moderatorin Anna Planken gab die Einpeitscherin auf Regierungslinie. Für solche Formate wie mittlerweile das gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunksystem gilt: Das verdient keine Zwangsgebühren. Das verdient Schmerzensgeld.
Der größte Selbstbetrug von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist die Behauptung, sie wären notwendig für die Demokratie. Wie schlecht müsste es um ein Volk bestellt sein, das ohne pädagogische Anleitung nicht herrschen könnte! Demokratie meint ja genau das: Volksherrschaft.
Dümmer geht’s nimmer
Angekündigt war „Die 100 – was Deutschland bewegt“ zum Thema „Werden wir gut regiert?“ 100 Menschen sollten in der ARD abstimmen. Zu sehen bekamen wir: 100 Gründe, die ARD abzuschaffen. Denn was ist von einer angeblichen Demokratiestütze zu halten, die das Studiovolk wie kleine Kinder behandelt und es mit „Schlandi“ konfrontiert?
„Schlandi“ ist ein Mensch im Trikot der Fußballnationalmannschaft und mit Adlermaske. Er hopst herum. Neben ihm steht Kanzler Merz als Pappkamerad, umhüllt von einer schwarz-rot-goldenen Federboa.
Wir lernen: Wenn linke Journalisten an Deutschland denken, denken sie an die Fußballnationalmannschaft. Und wenn sie ein Publikum haben wollen mit Deutschlandfahnen, spielen sie eine Stadionhymne ein und animieren zu La Ola. Dümmer geht’s nimmer. Was bitte schön soll nach Schlandi kommen? Klarer Fall: die nächste Zumutung.
Angeblich sagen zwei von drei Deutschen, „dass alles gut läuft“. So waren Anna Plankens Worte. Wohlgemerkt: dass alles gut läuft beim „Wohlstand“. Wie kann das sein? Das Leben wird teurer, die Insolvenzen boomen, die Abgabenlast steigt. Und da sollen zwei Drittel der Meinung sein, „dass alles gut läuft“? Ich befürchte, Anna Planken will uns eine Bärin aufbinden.
Damit war der Niveaulimbo nicht beendet. Natürlich muss die Regierung über den grünen Klee gelobt werden – das 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket ist doch eine tolle Sache, liebe Kinder!
Was Anna Planken Investitionspaket nennt, ist ein Schuldenpaket. Es soll die Wirtschaft ankurbeln. Mehr als eine Hoffnung ist es nicht. Außer Klingbeil, Merz und Planken teilt diese Hoffnung kaum jemand. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat errechnet: Vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität wird jeder zweite Euro zweckentfremdet.
Wiederkäuerin der Regierungspropaganda
Anna Planken käute die Propaganda der Regierung wieder. Ob sie daran glaubt, wissen wir nicht; ihr soll die Position zugelost worden sein. Doch eine Journalistin, die fremde Überzeugungen darstellt, gehört ins Laienspiel.
Ihr Konterpart hatte es leichter. Till Nassif kritisierte Merz aus linker Warte, wenn er dem Kanzler dessen „Stadtbild“-Aussage vorhielt.
Till Nassif sorgte für den tiefsten Tiefpunkt: In scheinbarer Ironie führte er einen „Hautfarben-Check“ bei zwei Teilnehmern durch. Auf irgendeine schiefe Weise sollte der Resonanzraum der „Stadtbild“-Debatte aufgerufen werden. Ein dunkelhäutiger Deutscher musste es büßen. Auf dessen Gesicht leuchtete Nassif mit einer Taschenlampe; an dessen Wange hielt er einen Farbstreifen.
„Wahnsinnig zugespitzt“? Nein, Herr Nassif. Der „Hautfarben-Check“ war wie das ganze ARD-Spektakel wahnsinnig blöd, gesichert herablassend und garantiert sinnlos. Niemand würde für einen solchen Bockmist freiwillig auch nur einen Cent zahlen. Niemand darf künftig dazu gezwungen werden. Dieser öffentlich-rechtliche Rundfunk hat seine Existenzberechtigung verspielt.
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