Die Bauern wollen reden, nicht lynchen: Habeck hat Angst vor dem Volk
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Wirtschaftsminister Robert Habeck ist von niemandem angegriffen worden.
Die Fähre, auf der Robert Habeck sich befand, ist von niemandem angegriffen worden.
Es flog kein Stein, kein Ei, kein Farbbeutel, wie es bei linken Protesten zur gewalttätigen Folklore gehört.
Niemand war vermummt. Niemand ist verletzt worden. Gegen niemanden wurde Anzeige wegen einer Gewalttat erstattet. Niemand wurde festgenommen. Die Polizei sagt ausdrücklich: „Wir sehen davon ab, hier von Gewalt zu sprechen.“
Das sind die Fakten, das ist die nüchterne Bilanz des hoch emotionalen Bauernprotests gegen Robert Habeck an einem Fähranleger in Schleswig-Holstein.
Die Bauern wollten reden. Habeck wollte nicht reden.
Zusammenfassend kann man sagen: Die Bauern wollten mit Robert Habeck sprechen. Aber Robert Habeck wollte nicht mit den Bauern sprechen. Er hat sich verschanzt hinter der Staatsmacht, hinter seinen bewaffneten Leibwächtern. Er ist geflüchtet vor der vollkommen legitimen Kritik fleißiger Bürger, denen er persönlich die Kosten für seinen öko-sozialistischen Irrsinn aufbürdet. Zwei Jahre nach Amtsantritt hat Habeck Angst vor dem Volk.

Robert Habeck: Bürger, die mit ihm über seine desaströse Politik reden wollen, machen ihm Angst.
Was nun geschieht, ist die Kriminalisierung von Protest. Während arbeitsverweigernde Klimakleber in Ministerien eingeladen werden, dürfen sich fleißige, Steuern-zahlende Bauern dem Minister, der neuen Obrigkeit nicht mehr nähern.
Es ist erlaubt, zu brüllen
Die Bundesregierung tut so, als wäre hier ein entfesselter Lynchmob unterwegs gewesen, dabei waren es bloß laute Worte, gerne auch Gebrüll, das dem Minister entgegenschlug. Ja, Gebrüll ist erlaubt in einer Demokratie. Kanzler und Minister sind die ersten Angestellten des Volkes. Wenn sie alles dafür tun, mit ihrer ideologischen Politik die Lebensgrundlagen dieses Landes zu vernichten, dann ist es erlaubt, vielleicht sogar geboten, vor Wut zu brüllen. Wenn Menschen, die nie gearbeitet haben, Kinderbuchautoren, Trampolinspringerinnen, Studienabbrecher, nichts anderes tun, als arbeitsame Menschen daran zu hindern, für ihr eigenes Leben sorgen zu können, dann ist Gebrüll nur allzu verständlich.
Drei Bauern hätte Habeck ausgehalten – vor 100 Bauern hat er Angst
Die Bauern vom Fähranleger haben gefordert, dass Minister Habeck zu ihnen kommt und sich ihrer Kritik stellt. Das hat Robert Habeck abgelehnt, der Mann, der in jeder Talkshow, bei jeder Rede betont, dass man in den Dialog gehen, sich der Kritik stellen muss. Stattdessen wollte er sich eine Mini-Delegation zuführen lassen, drei von dreihundert Bauern sollten die Fähre betreten und dem Minister vortragen dürfen. Aus einer, ja, wütenden Mehrheit wollte Habeck eine winzige Minderheit herauslösen, die dann ihm und seinen Personenschützern hätte gegenüber treten dürfen.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) am heutigen Freitag bei der Trauerfeier für Grünen-Politiker Wolfgang Wieland. Im ARD-Morgenmagazin nannte er die Fähr-Blockade um Robert Habeck den „feuchten Traum“ von Umstürzlern.
Es ist eine Unverschämtheit, Menschen, die keinerlei Gewalt angewendet haben, Gewalt vorzuwerfen, ihnen wie ausgerechnet Landwirtschaftsminister Cem Özdemir mit perfider Wortwahl einen gewaltsamen Aufstand zu unterstellen. „Das sind Leute, die haben feuchte Träume von einem Umsturz“, sagt ausgerechnet der Minister, der für die Bauern in diesem Land die Verantwortung trägt.
Das Märchen von einem „Angriff“
„Laut sein“ ist ein beliebter linker Schlachtruf. „Laut sein gegen Hass und Hetze!“ Aber „laut sein“ ist bei der Bundesregierung offenbar nicht mehr so beliebt, wenn immer mehr Menschen laut werden gegen den zerstörerischen politischen Irrsinn, der dieses Land seit zwei Jahren überzieht. Wer gegen die Regierung ist, soll lieber schön leise demonstrieren und in kleinen Grüppchen zum Herrn Minister vortreten.
Wenn Habeck den mutigen Anstand hätte, für seine Politik auch dann einzustehen, wenn es mal unbequemen wird, dann wäre er einfach auf den Fähranleger getreten und hätte sich Argumenten und, ja, auch Gebrüll gestellt. Stattdessen flüchtete er und lässt nun seine Truppen das Märchen von der „Gewalt“ gegen ihn verbreiten. Er spricht von einem „Angriff“ auf ihn, der „abgewehrt“ werden musste. Deswegen noch einmal: Nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass irgendein Bauer Robert Habeck Gewalt antun wollte. Das ist ein Propagandamärchen, das die Mächtigen vor aufgebrachter Kritik schützen soll. Bitter, dass sogar der Bauernverband in diesen Ton mit einstimmt.
Die Nacht vom Fähranleger hat gezeigt: Robert Habeck ist ein politischer Feigling. Er fürchtet nichts mehr als die Menschen, die in ihrem Alltag unter seiner Politik zu leiden haben. Er schreckt nicht davor zurück, Protest als „Gewalt“ und „Angriff“ zu verunglimpfen. Wie ein Fürst im Mittelalter denkt Robert Habeck, dass die Bauern für ihn arbeiten. Er sollte endlich begreifen, dass er für die Bauern arbeitet. Die Bauern sind das Volk.
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