Absurde Welle der Empörung: Dieses Foto soll Harald Schmidt zum Verhängnis werden
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Ein Schnappschuss von Harald Schmidt löst bei Journalisten und linken Empörungs-Ideologen Schnappatmung aus. Der Grund? Der beliebte Entertainer ist darauf mit Hans-Georg Maaßen und Matthias Matussek zu sehen.
Ein Glas Weißwein in der Hand, ein Lächeln auf den Lippen – das Bild eines Mannes, der seit Jahrzehnten die Herzen der Menschen mit seinem scharfen Verstand und unparteiischen Humor gewinnt. Harald Schmidt, auf dem Foto sichtlich gut gelaunt, hätte wohl im Traum nicht daran gedacht, dass dieser flüchtige Augenblick ihm zum Verhängnis werden könnte.
Das Foto entstand bereits am Mittwoch in Zürich während des Sommerfestes der renommierten Schweizer Wochenzeitung Die Weltwoche. Matthias Matussek, einst Redakteur beim Spiegel, veröffentlichte das Bild stolz auf Facebook, und damit nahm das Unheil seinen Lauf.
Harald, der Nazi-Freund
Auf Twitter zeigten sich die üblichen Verdächtigen empört, doch nicht nur die anonymen Stimmen des Internets fanden Anlass zur Kritik. Medienvertreter, von denen man eigentlich eine differenziertere Betrachtung erwarten könnte, waren sich ebenfalls nicht zu schade, Kontaktschuldzuweisungen vorzunehmen. T-Online-Redakteur Martin Küper schrieb: „Harald Schmidt hat sich bislang nicht dazu geäußert, warum er den Abend mit bekannten und bekennenden Rechtsextremen verbringt.“
Die absurde Welle der Empörung ist nicht nur traurig, sondern auch erschütternd. Sie steht als Zeugnis für ein krankhaft ideologiegetriebenes Schubladendenken, das sich wie ein Virus auszubreiten scheint und hauptsächlich diejenigen befällt, die sich politisch links der Mitte verorten. Für sie genügt ein Foto, ein flüchtiger Moment, um ein gesamtes Lebenswerk infrage zu stellen.
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Sie sehen nicht den Menschen, die komplexe Persönlichkeit, die hinter dem Bild steht, sondern reduzieren alles auf ein einfaches Narrativ, das in ihre Weltanschauung passt. Die Nuancen, die Zweifel, die Reflexion – all das wird beiseitegeschoben, um Platz für eine schnelle Verurteilung zu machen.
Schmidt, der sich nie als politischer Aktivist positioniert hat, sondern als scharfsinniger Beobachter, der die Absurditäten der Gesellschaft aufdeckt, wird nun in die Nazi-Ecke gedrängt. Seine Kritik an der „linken Mainstream-Kultur“ und politischer Korrektheit, die bisher als Teil seiner künstlerischen Freiheit akzeptiert wurde, verwendet man jetzt gegen ihn. Getreu dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
Hässliche Fratze des linken Hasses
Letztlich spielt es keine Rolle, wer neben Harald Schmidt auf dem Foto abgebildet ist. Es handelt sich um einen Schnappschuss, im Bruchteil einer Sekunde festgehalten. Ein einziger Moment wird plötzlich zum Maßstab für ein ganzes Lebenswerk. Selbst wenn Harald Schmidt in der vergangenen Woche dreihundert Menschen aus einem brennenden Flüchtlingsheim gerettet hätte, würden ihn die geistig Armen wegen dieses Schnappschusses dennoch als Nazi-Kollaborateur brandmarken.
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Schließlich geht es ihnen nicht um die Wahrheit oder um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit „Richtig“ oder „Falsch“. Ihre Hauptmotivation liegt darin, einen ihrer Kritiker zu demontieren und dafür ist ihnen jedes Mittel recht.
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