Egal ob Energiekrise oder Drohnen: Die Grünen kritisieren, was sie selbst eingebrockt haben
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War was? In den Umfragen liegen die Grünen derzeit auf Bundesebene zwischen elf und zwölf Prozent, aber in den täglichen Nachrichten mischen sie schon wieder fröhlich mit.
Mal kritisieren sie, dass die Bundesregierung mit den Taliban über Abschiebungen verhandelt, anstatt sie diplomatisch zu isolieren. Dann wieder wettern sie gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), neue Gaskraftwerke (20 Gigawatt) bauen zu wollen oder erklären es zu einem Skandal, dass die Bundeswehr nicht auf Provokationen mit Drohnen vorbereitet ist.
Grüne Vergesslichkeit
Das finden vor allem die Leute in der Union nicht besonders witzig, weil es zum Beispiel Abgesandte der grünen Ex-Außenministerin Annalena Baerbock waren, die über den einzigen Abschiebeflug nach Afghanistan im Spätsommer 2024 mit den Taliban verhandelten, wie CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann erinnert. Es war der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck, der ein 40-Milliarden-Programm für neue Gaskraftwerke (allerdings für 12,5 Gigawatt Leistung) aufgelegt hatte, weil die unsteten Erneuerbaren einfach keine verlässliche Versorgung garantieren. Und von bewaffneten Drohnen wollten die Grünen bis zu ihrem Online-Parteitag 2021 auch absolut nichts wissen und kippten dort ein Radikalverbot nur mit knapper Mehrheit.
Dass gerade die CSU-Leute so allergisch auf die grüne Vergesslichkeit reagieren, ist allerdings auch kein Zufall. In München haben sie noch immer den Verdacht, dass die CDU schwarz-grüne Flausen im Kopf hat.
Eine Macht-Option gibt es dafür derzeit zwar nicht. Aber man kann ja nie vorsichtig genug sein …
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