Ermordete Kinder im Sarg übergeben: „Das Herz der gesamten Nation ist zerrissen“
Ein Beitrag von
Israels Premierminister Netanjahu fand bewegende Worte: „Wir nehmen die Familien in die Arme. Das Herz der gesamten Nation ist zerrissen. Mein eigenes Herz ist zerrissen.“ Er sprach von einem Tag voller Schmerz. „Wir bringen vier unserer geliebten Geiseln nach Hause, die verstorben sind, unsere Helden.“ Und er entschuldigte sich, dass es ihm nicht gelungen war, sie lebend nach Hause zu bringen.
Mit lauter Musik und unter jubelnden Menschen waren am Donnerstag die vier Särge durch eine Gruppe von Schaulustigen gefahren worden – eine widerliche Show der Hamas-Terroristen. Auch Kinder befanden sich unter den Schaulustigen. Die Särge der vier ermordeten Geiseln wurden vor einem Propaganda-Plakat aufgebahrt, das Israels Regierungschef als blutrünstigen Vampir darstellt. Die Terroristen wollen Israel die Schuld am Tod der Geiseln geben – angeblich seien sie durch Bombenangriffe gestorben. Palästinensische Terroristen der Hamas hatten am 7. Oktober 2023 Israel überfallen, entsetzliche Morde und Gräueltaten an friedlichen Zivilisten begangen, Hunderte Menschen verschleppt (unter ihnen die Familie Bibas) und in Tunneln unterhalb von Gaza ausgehungert, gefoltert und getötet.

Die Familie Bibas
Bei der Übergabe lachen die Kinder in die Kamera
Bei der Übergabe waren Fotos der ermordeten Kinder zu sehen. Aber nicht als Tote. Sie lachten in die Kamera und wurden jetzt als süße, strahlende Jungen auf Riesen-Fotos vorgeführt. Als die Brüder Ariel und Kfir von den Hamas-Terroristen entführt wurden, waren sie gerade einmal acht Monate und vier Jahre alt. Mein gesunder Menschenverstand fragt sich: Wie zynisch, wie gemein können Menschen sein! Ausgerechnet die, die beklagen, dass Israelis ihre Kinder töten, feixten angesichts der Särge mit israelischen Kinderleichen.
Die Mutter der beiden Jungen, die 32 Jahre alte Deutsch-Israelin Shiri Bibas, wurde von den Hamas-Terroristen ebenfalls ermordet. Die Bilder, wie sie versucht hatte, ihre Kinder vor den Terroristen zu schützen, gingen um die Welt. Eine Löwen-Mutter, eine Heldin.

Israelische Soldaten tragen den Sarg einer der vier verstorbenen Geiseln.
„Solange mein Licht dort ist, lebe ich hier in Dunkelheit“
Während des Hamas-Überfalls am 7. Oktober 2023 hatte sich die Familie Bibas in einem Schutzraum im Kibbuz Nir Oz versteckt. Papa Jarden verließ den Bunker, um die Terroristen abzulenken und so seine Familie zu retten. Doch alle wurden nach Gaza entführt. Jarden Bibas kam vor zweieinhalb Wochen frei – und muss jetzt mit dem schmerzhaften Verlust seiner Liebsten leben. Er hatte am Tag seiner Befreiung an Netanjahu geschrieben: „Solange mein Licht dort ist, lebe ich hier in Dunkelheit. Bringen Sie meine Familie, meine Freunde und alle Geiseln zurück.“ Das ist leider nicht gelungen.
Bisher weiß niemand offiziell, wer wirklich in den vier Särgen liegt, die von den Terroristen an das Rote Kreuz übergeben wurden. Das wird eine forensische Untersuchung der Israelis ergeben. Experten gehen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um die beiden Jungen Ariel und Kfir und deren Mutter handelt, sowie den 83-jährigen Oded Lifschitz.
Wie Netanjahu sagte: Das Herz der ganzen Nation ist zerrissen. Wer in diese Kindergesichter schaut, kann diesen Satz verstehen – egal, wo er lebt.
Mehr NIUS:
Jan Josef Liefers als Versöhner: Macht diesen Mann zum Bundespräsidenten!
Die neue Esskultur der Deutschen Bahn: Currywurst ohne Pommes, kein Speiseeis
Die Linke beweist auf ihrem Parteitag: Die SED ist nie untergegangen
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Mehr NIUS:
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Wegducken gilt nicht mehr: Die CDU muss vor der Wahl sagen, ob sie mit den Linken regieren würde
Die letzten Helden tragen Trikots
Gedenken an den 17. Juni: Die Einheit wurde uns nicht geschenkt
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare