Es lebe der Diesel: Hört auf, uns den Verbrenner-Motor madig zu machen!
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Welch irrsinniges Ergebnis einer Untersuchung des Europäischen Rechnungshofes: Die Verbrenner auf Europas Straßen stoßen noch genau so viel CO2 aus, wie vor 12 Jahren, wie die Tageszeitung WELT meldet. Die Gründe seien – so die Einschätzung der Prüfer – einerseits immer größere Autos mit mehr Motorleistung und andererseits „Tricksereien der Hersteller, die durch eine mangelnde Überwachung von nationalen Aufsichtsbehörden begünstigt“ wurden.
Mein gesunder Menschenverstand fragt sich: Für dieses Ergebnis habt ihr uns 12 Jahre gequält?
Über eine Dekade lang haben Politiker und die EU versucht, uns das Autofahren mit Verbrennern schlecht zu machen. Deutschland baut die besten Benziner der Welt. Und die ganze Welt beneidet uns um Mercedes, BMW, Audi, VW und Co. Dass es diese wunderbaren Unternehmen überhaupt noch gibt bei all den Auflagen, ist eigentlich schon ein Wunder.

Wer schon mal in Bangkok war, weiß, was Smog wirklich bedeutet ...
Ich finde, bei den modernen Super-Diesel-Autos kann man sich fast an den Auspuff legen und einnicken. Wer aber je in einem Jeepney auf den Philippinen oder in offenen Taxis in Bangkok gefahren ist, der weiß, was Smog bedeutet. Da kann man von Klima gar nicht mehr reden – da wird jeder Tag zur Nacht, weil man vor lauter Auspuffdreck die Straße nicht mehr sehen kann.
Gottseidank haben wir solche Zustände nicht bei uns. Die will keiner. Aber diese ewige Hatz gegen Verbrenner geht mir und Millionen anderen Menschen sowas von auf die Nerven. Jahrelang haben wir uns Beschimpfungen anhören müssen: Böse Verbrenner, Klima-Killer, SUV-Verbrecher. Und nun stellt die EU fest – es hat sich gar nichts verändert beim CO2-Ausstoß! Verändert hat sich nur, dass die Menschen, die Benziner fahren, ein schlechtes Gewissen haben sollen. Gerade jagen Klimaschützer, die sich hochtrabend „Tyre Extinguisher“ nennen, in Magdeburg und Leipzig geparkte SUVs und lassen deren Luft raus. Das ist neue Variante von Klima-Kleben. Die Spaß-Bremsen sind unter uns.
Gestern fuhr ein Ferrari Testarossa neben mir im beschaulichen Berliner Bezirk Zehlendorf. Knallrot und brachial laut. Brummen an der Ampel, dann ein kurzes Röhren – weg war er. Ein Ding wie aus einer anderen Welt. Muss man nicht mögen. Aber schön, dass es so was noch gibt.

Ferrari Testarossa – schön, dass es sowas noch gibt, findet unser Autor.
Natürlich wollen vernünftige Menschen – und dazu darf ich mich in aller Unbescheidenheit zählen – CO2 reduzieren. Und die modernen E-Autos machen auch Spaß. Und Fahrradfahren sowieso. Mich nervt nur der ewig ausgestreckte Zeigefinger der Grünen. Weil er fast immer einher geht mit Heuchelei. Das beste Beispiel ist die Berliner Umweltsenatorin Bettina Jarasch (Grüne) des vergangenen Berliner Senats.

Grünen-Co-Chefin Ricarda Lang und Parteikollegin Jarrasch
Um einen neuen Fahrradweg einzuweihen, kam sie auf dem Zweirad zum Pressetermin. In Wahrheit hatte sie sich in Ihrer Dienstlimousine absetzen lassen und war dann ein paar hundert Meter mit dem Fahrrad gefahren. Schlimm genug. Und nun noch diese fast makabre EU-Untersuchung. Das muss man sich mal vorstellen: 12 Jahre strenge und immer strengere Auflagen. Ergebnis: null Effekt.
Ich werde jetzt wieder öfter mit meinem alten VW-Polo fahren. Der streikt nicht - ist halt ein Benziner!
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