Gefälschte Corona-Impfpässe: Selbstverteidigung gegen einen übergriffigen Staat
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Wer in der Corona-Zeit seinen Impfpass gefälscht hat, um Job-Verlust und sozialer Ausgrenzung zu entgehen, handelte in Selbstverteidigung gegen einen übergriffigen Staat. Ein Kommentar.
Kein Zutritt für Ungeimpfte, Ungeimpfte unerwünscht, Essen nicht an Ungeimpfte weitergeben: In der Corona-Zeit war die soziale Ausgrenzung und der Druck auf Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten, extrem, vor allem in Berufen, in denen eine Impfpflicht galt, wie bei Soldaten oder im Gesundheitswesen.

Zutritt nur für Geimpfte oder frisch Genesene – über Monate Alltag in Deutschland
Wer seinen Job oder seine Freunde nicht verlieren wollte, griff zu illegalen Mitteln - zumindest wählten einige Menschen diese Lösung. Noch heute stehen hohe Strafen bis hin zur Gefängnisstrafe auf Impfpass-Fälschung, mehr als 26.000 Ermittlungsverfahren gab es bislang. Das Bundeskriminalamt (BKA) geht in einer Antwort an NIUS von einem „großen Dunkelfeld“ aus.
Dabei war und ist die Fälschung eine legitime Selbstverteidigung gegen einen übergriffigen Staat!
Man muss es sich noch einmal klarmachen: Die Einnahme eines Arzneimittes, das mit mRNA-Technologie und damit mit einem neuen Wirkmechanismus arbeitet, und gerade mal ein halbes Jahr auf dem Markt war, wurde 2021 quasi zur Pflicht.
2G-Regelungen und sektorale Impfpflicht beruhten dabei auf der Annahme, Covid-Impfungen würden dauerhaft vor Ansteckung mit dem Virus schützen. Eine Annahme, die nie belegt, sondern vielmehr von der Realität widerlegt wurde.
Immer wieder gab es Meldungen über Virus-Ausbrüche nach 2G-Events, und bereits im Juli 2021 schossen die Inzidenzen in mehreren Ländern, die besonders viel geimpft hatten, in die Höhe, während sie in vielen Ländern mit niedrigsten Impfquoten auf niedrigem Niveau blieben. Wären diese Daten in Massenmedien thematisiert worden, hätte das den Tabubruch verhindern können. Doch das passierte nicht.
Anders als häufig behauptet, stellten Ungeimpfte also keine Gefahr für ihre Mitmenschen dar. Dass noch heute Fälle, die auffliegen, strafrechtlich verfolgt werden, ist vor diesem Hintergrund absurd. Denn wer sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht impfen lassen wollte und aus Not seinen Impfpass fälschte, handelte aus reiner Selbstverteidigung. Soziale Ausgrenzung und Jobverlust sind keine zumutbaren Konsequenzen für individuelle Gesundheitsentscheidungen, durch die andere nicht gefährdet werden.
Neue NIUS ORIGINAL-Doku: „Wir haben gefälscht“
Was genau hat Menschen dazu getrieben, ihren Impfpass zu fälschen, wie sind sie vorgegangen, und: Hatten sie dabei Angst oder Schuldgefühle? NIUS-Reporterin Janina Lionello hat mit fünf Menschen gesprochen, die erzählen, warum sie den Schritt in die Illegalität als letzte Lösung sahen. Bald auf Nius.de.
Sehen Sie hier den Trailer zu NIUS-ORIGINAL-Video-Dokumentation „Wir haben gefälscht“: Menschen erzählen, wie der Corona-Impfpass sie zu Kriminellen machte
„Wir haben gefälscht“: Menschen erzählen, wie der Corona-Impfpass sie zu Kriminellen machte
— NIUS (@niusde_) July 30, 2023
Die Reportage über Impfpass-Fälscher & ihre Beweggründe - ab morgen bei #NIUS. Hier der Trailer. pic.twitter.com/ybE7JgCsUd
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