Islamisten-Aufmarsch in Hamburg: Faesers Reaktion zeigt ein schockierendes Maß an Verblendung und Realitätsverweigerung
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Thilo Sarrazin gehört zu den Stimmen, die schon seit Jahren vor den Folgen der Masseneinwanderung aus dem islamischen Kulturkreis warnen. Angesichts der Islamisten-Demonstration in Hamburg wirft er Nancy Faeser in einem Gastbeitrag für NIUS „ein schockierendes Maß an Verblendung und Realitätsverweigerung“ vor.
Die Bilder aus Hamburg schockieren: Hunderte junger Islamisten und Antisemiten marschieren auf den Straßen der Hansestadt und fordern das Kalifat. Wie antwortet die Politik auf die Ereignisse? Bundesinnenministerin Nancy Faeser erklärte am Montag in der Tagessschau: „Wer hier ein Kalifat ausrufen will, hat hier kein Zuhause und keine Zukunft.“
Damit zeigte sie ein schockierendes Maß an Verblendung und Realitätsverweigerung, denn die radikalen Islamisten und Antisemiten, die in Hamburg demonstrierten, sind zum allergrößten Teil in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Ihre Ausweisung ist nicht möglich, und eine Remigration, unter welchen Vorzeichen auch immer, lehnt diese Bundesregierung ja auch politisch ab.
Die Demografie spricht eine eindeutige Sprache
Die muslimische Bevölkerung in Deutschland ist im Durchschnitt weitaus jünger als die übrige Bevölkerung. Sie hat zudem deutlich mehr Kinder, und der Anteil der Fundamentalisten unter den Muslimen in Deutschland steigt seit Jahrzehnten fortlaufend an. Zudem sind 90 Prozent der rund 300.000 Asylbewerber, die jährlich nach Deutschland kommen, ihrerseits islamischen Glaubens. Sie verstärken fortlaufend den muslimischen Bevölkerungsanteil in Deutschland. Vereint sind viele von ihnen in ihrem Hass auf Israel und auf alles Jüdische.
Auch in der zweiten und dritten Generation – die vierte wird gerade geboren – wollen sich viele Muslime in Deutschland und Europa nicht kulturell integrieren. Der Westen ist ihr Feindbild. Mit ihrer hohen und wachsenden Zahl haben sie einen Spaltpilz in unsere Gesellschaft getragen, denn zum großen Teil teilen sie nicht die westlichen Werte einer säkularen Gesellschaft und liberalen Demokratie.
Warnungen vor Islamismus gab es seit Jahren

Autorin Necla Kelek warnte ebenfalls seit Jahren.
Gab es Warnungen vor dieser Entwicklung? Es gibt sie seit Jahrzehnten in großer Zahl – vor allem von Autoren und Wissenschaftlern, die selbst im islamischen Kulturkreis groß geworden sind und sich mehr und mehr um den Erhalt der westlichen Freiheit gegenüber einem radikalen Islam sorgen. Aber deutsche Multi-Kulti-Ideologen, Edel-Linke und wohlmeinende Christdemokraten haben es vorgezogen und ziehen es weiter vor, die Warnungen von Bassam Tibi, Necla Kelek, Hamed Abdel-Samad, Ralph Ghadban, Ahmad Mansour und vielen anderen auszublenden. Stattdessen werden die Warner gerne geschnitten und ausgegrenzt, und in der Islamkonferenz werden konservative Verbandsfunktionäre poussiert.
Nach dem radikalen Schockerlebnis der Hamburger Demonstration wird jetzt wieder eilfertig von Verboten gefaselt. Das ist ein untaugliches Mittel. Denn wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Und wer aus religiösen Gründen in Deutschland das Kalifat einführen oder die säkulare Demokratie sonstwie einschränken will, dem können wir weder seinen religiösen Glauben noch die Propaganda dafür verbieten. Es helfen nur eine konsequente Erziehung in den Kitas und den Schulen, eine Umlenkung der Mittel für die Familienförderung in das Bildungssystem und eine extrem restriktive Haltung gegenüber weiterer islamischer Einwanderung.
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