Lisa Paus spielt sich als Deutschlands Ober-Lehrerin auf, die auf die Bürger als Schüler herabblickt
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Familienministerin Lisa Paus regiert und kommuniziert nicht wie die Vertreterin einer repräsentativen Demokratie. Sie spricht zu den Bürgern in unserem Land wie eine Lehrerin zu einer Schulklasse. Das ist anmaßend und herabwürdigend.
Ein konkretes Beispiel: Das Familienministerium hatte angekündigt, 5000 neue Bürokraten-Stellen für eine Behörde einzurichten, die die sogenannte Kindergrundsicherung umsetzen soll. Nun hat Paus diese Zahl widerrufen, sie sei nur eine übertriebene Prognose gewesen. Ihren Rückzieher drückt sie so aus: „Es ist eine unsinnige Debatte, die wir in den letzten zwei Wochen geführt haben in diesem Land, deswegen haben wir sie gemeinsam klar beendet.“
Die Familienministerin spricht wie eine Lehrerin zu ihren Schülern im Stuhlkreis: „Gemeinsam“ haben „wir“ eine „Debatte beendet“. Im Einvernehmen mit ihrer Person haben die Kritiker des Bürokratie-Wahnsinns eine Debatte beendet, so Paus’ Botschaft. In Wahrheit wurde der politische Druck auf sie so massiv, dass sie einlenken musste. Selbst die ZDF-Journalistin Dunya Hayali griff ihr Vorhaben im ZDF-Heute-Journal grundsätzlich an. Etwas „stimmt doch mit ihrem Konzept nicht“, sagte Hayali.
Das gesellschaftliche Leben als Klassenfahrt mit Paus als Lehrerin
Wie die Ober-Lehrerin Deutschlands tritt sie auch in einer Kampagne des Familienministeriums auf, die den infantilen Namen trägt: „Es beginnt mit dir“. Sie bewirbt darin den Fördertopf „Demokratie Leben!“, in den inzwischen 182 Millionen Euro jährlich fließen. Unzählige linke Aktivisten und Initiativen werden daraus bezahlt, die „Gesellschaft zu verbessern“. In Wahrheit wird hier mit exorbitantem Einsatz von Steuermitteln linksgrüne Ideologie durchgesetzt. Nur: Wenn Lisa Paus spricht, soll das nicht nach harter politischer Interessensvertretung und unerbittlicher Bekämpfung des politischen Gegners klingen. Präsentiert bekommen wir Ober-Lehrerin Lisa Paus, als würde sie vor einer Schultafel stehen, zu ihrer Klasse sprechen und die Schüler zum engagierten Mitarbeiten motivieren.
Schauen Sie es sich an:
„Hallo und herzliche Grüße aus dem Gesellschaftsministerium in Berlin“, leitet sie ein. Dann sagt sie: „Deshalb starten wir heute aus dem Gesellschaftsministerium die Kampagne: ‚Es beginnt mit dir! Jetzt Demokratie leben!‘“
Erwachsene Bürger unseres Landes werden von der Ministerin wie Schüler geduzt und somit herabgesetzt. Sie wirbt um ein „respektvolles Miteinander“, man solle für „einander einstehen“, einander „mehr zuhören“, damit „Hass und Hetze“ nicht mehr Raum nehme, als würde sie zu Schülern sprechen, bei denen der Klassenfrieden auf dem Spiel stehe. Für Lisa Paus ist das gesellschaftliche Leben der Bundesrepublik eine einzige große Klassenfahrt. Sie gibt als Lehrerin den Ton an und bestimmt darüber, wer die engagierten Schüler sind und wem es an gutem Betragen mangelt.
Mit Blümchen und Herzchen: Paus vertritt den sanften Autoritarismus der heutigen Zeit
Die Familienministerin tritt nicht auf wie eine Staatsfrau, wie eine Politikerin einer repräsentativen Demokratie. Sie bezeichnet sich offiziell – und wahrheitswidrig – als „Bundesgesellschaftsministerin“, die „Politik für alle Menschen in unserem Land“ mache. Dabei ist sie schlichtweg Familienministerin! In ihrem Twitter-Auftritt stellt sie sich mithilfe von Bärchen-, Herzchen- und Blumen-Symbolen als „Mama und Feministin“ vor. Welchen erwachsenen Bürger interessiert, ob die Ministerin „Mama“ ist? Und müsste es nicht eher „Mutter“ heißen? Was hat diese infantile Wortwahl mit ihrer politischen Arbeit zu tun?

Screenshot von ihrem Twitter-Profil
Lisa Paus vertritt den sanften Autoritarismus der heutigen Zeit, der die harte, männliche Hand des klassischen Autoritarismus abgelöst hat. Der neue Autoritarismus wirkt subtiler, ist aber nicht weniger übergriffig.
Deutschlands Ober-Lehrerin zwingt den Bürgern ihre knallharte Gesinnungspolitik auf, als wäre sie ein Geschenk ihrer Gutwilligkeit. Wer mit dieser erdrückenden Stuhlkreis-Atmosphäre nichts anfangen kann, soll als hasserfüllter Hetzer gelten – und dies auch zu spüren bekommen, mit allen beruflichen, sozialen und familiären Konsequenzen. So funktioniert der autoritäre Staat heute.
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Wie im Science-Fiction-Roman! Lisa Paus will ihr Haus in „Gesellschaftsministerium“ umbauen.
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