Lit.Cologne: Kinderbuchautor Robert Habeck endlich dort, wo er hingehört
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Er ist der perfekte Star-Gast für ein Literaturfestival: Kinderbuchautor Robert Habeck gab sich am Dienstag auf der Lit.Cologne die Ehre!
Habeck hat mehrere Kinderbücher gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch geschrieben. Darunter ist etwa das Werk „Kleine Helden, große Abenteuer – Neue Vorlesegeschichten“. In dem Buch beschreibt das Paar, wie „aufregend ein Stromausfall“ ist. Ein Mädchen freut sich, weil der Strom ausgefallen ist und ihr Vater so nicht zur Arbeit kann. Wenn Eltern nicht arbeiten, haben sie mehr Zeit für die Kinder und das sei schön.
Das Buch begeisterte Tausende von Eltern, die ihren Kindern daraus vorlasen.
Ein weiteres Buch des literarischen Paares ist „Ruf der Wölfe“. In diesem werden Wölfe, die jährlich hunderte Nutztiere reißen (Tendenz steigend), kritisch betrachtet. Die tödlichen Bestien seien keine Gefahr, sondern sogar moralischer als Menschen.
Auf Amazon schreibt ein Kunde: „Während tausende Weidetiere durch Wölfe bei lebendigem Leibe in Deutschland zerrissen werden, die Wölfe die Landbevölkerung in Angst und Schrecken versetzen, kommt so eine Schmonzette daher, die mit der Realität nichts zu tun hat. Das ist brandgefährlich.“
Vermutlich hat der Rezensent das Buch nicht richtig verinnerlicht – mörderische Bestien sind laut der „habeckschen“ Prosa nicht die wahren Monster auf diesem Planeten, denn Wölfe töten aus Hunger und Menschen aus Spaß.
Mittlerweile arbeitet Habeck hauptamtlich in der Politik als Wirtschaftsminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Habeck bei der Lit.Cologne
Übrigens: Habeck möchte, vermutlich aus Gründen der Bescheidenheit, nicht als Kinderbuchautor bezeichnet werden.
Und trotzdem ist Habeck für mich nur das: ein Kinderbuchautor. Profis wie er sollten sich öfter den Aufgaben widmen, für die sie qualifiziert sind. Mit seinem Besuch auf einem Literaturfestival war er endlich mal dort, wo er hingehört.
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