Münchner Sicherheitskonferenz: Diese Amerikaner schickt der Himmel
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1883 schrieb die amerikanische Poetin Emma Lazarus Zeilen für die Ewigkeit:
„Hier an unserem meerumspülten abendländischen Tore soll stehen
Eine mächtige Frau mit Fackel, deren Flamme
Der eingefangene Blitzstrahl ist, und ihr Name
Mutter der Verbannten lautet. Von ihrer Leuchtfeuerhand
Glüht weltweites Willkommen, … ‚Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren ‘“,
verkündet die Bronzetafel am Podest der Freiheitsstatue. Mit ihr empfing die älteste Demokratie der Welt einst Europäer, nicht zuletzt viele Deutsche als Immigranten in der Neuen Welt.
Einer von ihnen hieß Frederick Trump, 1869 in Kallstadt, im Königreich Bayern geboren. Nach einer zwölftägigen Überfahrt von Bremen nach New York City an Bord eines Schnelldampfers des Norddeutschen Lloyd erreichte er am 19. Oktober 1885 zum ersten Mal amerikanischen Boden. In der Einwanderungsbehörde registrierte er sich unter „Friedr. Trumpf“. Sein Enkel ist Präsident Donald Trump.

Friedrich Trump (1887)
2022 schreibt Elon Musk auf X: „This is a battle for the future of civilization. If free speech is lost even in America, tyranny is all that lies ahead.“ – „Das ist ein Kampf um die Zukunft der Zivilisation. Wenn die Meinungsfreiheit selbst in Amerika verloren geht, liegt nur noch Tyrannei vor uns.“
Hat das insgesamt nicht eine wunderbare Symbolik?
Erst besiegen die Republikaner die dortigen links-grünen Quälgeister, die Democrats, im eigenen Land. Doch vergessen sie ihre entfernten Brüder und Schwestern nicht, die etwas anders und doch ähnlich sind. So blicken sie zurück nach Old Europe, Old Germany, wo wir Müden und Geknechteten unter unseren Linken und ihren verrückten, lebensgefährlichen, repressiven Ideen ächzen, yearning to be freed.
J.D. Vance gestern in seiner historischen Rede: „Was mir Sorgen bereitet, ist die Bedrohung von innen: der Rückzug Europas von einigen seiner fundamentalsten Werte – Werte, die es mit den Vereinigten Staaten von Amerika teilt. … Und ich sage ‚uns selbst‘, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir auf derselben Seite stehen. Wir müssen mehr tun, als nur über demokratische Werte zu reden; wir müssen sie auch leben.“
Diese Amerikaner schickt der Himmel.
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