Niemand muss mir sagen, dass es im Winter kälter wird – DANKE!
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Der Irrsinn kommt manchmal unerwartet: Das städtische Schulreferat in München streicht das Wort „Tagesmutter“. Stattdessen sollen die Menschen, die sich täglich liebevoll um Kinder anderer Familien kümmern, künftig „Kindertagespflegepersonen“ heißen. Der CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl nennt die neue Bezeichnung ganz richtig „lebensfremden Wortmüll“.
Natürlich ist eine Tagesmutter keine richtige Mutter!
Aber sie versucht, Kindern ein Zuhause zu bieten, dass sie womöglich daheim gar nicht haben. Was eine „Tagesmutter“ ist, braucht man eigentlich nicht zu erklären. Eine Mutter für einen Tag – das sagt schon der gesunde Menschenverstand.

Eine Tagesmutter ist eine Mutter für einen Tag. Eigentlich ganz einfach.
Der Begriff „gesunder Menschenverstand“ stammt aus der Antike. Lateinisch heißt er „sensus communis“. Der Philosoph Immanuel Kant nannte ihn „nichts anderes als den durchschnittlichen Verstand eines gesunden Menschen“. Die Engländer haben für den Begriff die beiden einfachen und schönen Worte „Common Sense“.
Ein Lieblingssatz meiner Mutter war: „Mach das Licht aus, wenn du nicht im Zimmer bist.“ Oder: „Pass mit dem Wasser auf, das ist teuer!“ Oder auch: „Lass das Fenster zu, wenn du die Heizung anhast. Morgens und abends durchlüften – das reicht.“ Unsere Mütter und Väter wussten, was wichtig ist, um zu bewahren, was wir hatten und was nicht selbstverständlich war.
Früher war jeder ein Klimaweltschützer
Das Wort „Klimaschutz“ gab es nicht. Aber jeder Mensch war ein Klimaweltschützer. „Brot schmeißt man nicht weg“, wenn man einen alten Kanten in den Mülleimer befördern wollte. „Die paar Kilometer zu Schule wirst du wohl laufen können“, wenn man zur Grundschule den Bus nehmen wollte.
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Heute kriecht dir der Wirtschaftsminister buchstäblich in deinen Keller und sagt, wie du heizen sollst. Und er erklärt dir auch, wie lange du duschen darfst. Der Netzagentur-Chef Klaus Müller rät in dieser Woche gewichtig, „eine Familienkonferenz einzuberufen, um zu fragen, ob man wirklich in jedem Raum dieselbe Temperatur braucht.“

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte kürzlich: „Auch in diesem Winter ist es sinnvoll, eine Familienkonferenz einzuberufen und sich zu fragen, ob man jedem wirklich in jedem Raum dieselbe Temperatur braucht oder ob man abstufen kann.”
Es muss mir niemand sagen, dass es im Winter in der Wohnung kälter wird, wenn man das Fenster auflässt. Und dass es nicht nötig ist, eine Stunde zu duschen. Aber wer macht das schon, Herr Habeck? Die Menschen brauchen keine Belehrung von Ihnen, sie haben einen Wasserverbrauchszähler in ihrer Wohnung. Und sie haben ihren gesunden Menschenverstand.
Früher hatten die Menschen ein anderes Bewusstsein
Früher war nicht alles besser, wirklich nicht. Es war anders, und die Menschen hatten ein anderes Bewusstsein, das man ihnen nicht eintrichtern musste – auch was den sogenannten Klimaschutz angeht. Es war einfach da. Aber wie weit hat sich unsere Zeit von diesen einfachen Regeln entfernt! Doch nicht „unsere Zeit“ ist dafür verantwortlich, sondern verbohrte Politiker.
Warum soll der Bundesbürger einer Politik folgen, die unseren Alltag dem Diktat radikaler Klimaschützer unterwirft – buchstäblich um jeden Preis. Die Menschen lieben ihre Benzin- und Dieselautos. Sie brauchen sie auch, weil öffentliche Verkehrsmittel immer schlechter werden. Sie sollen auf E-Autos umsteigen, obwohl es viel zu wenige Ladestationen gibt.

Während Deutschland seine Wirtschaft zerstört, um „Vorbild beim Klimaschutz“ zu sein, pustet China an einem Tag so viel CO₂ raus, wie das Heizgesetz in sechs Jahren spart.
Eine Lösung gibt es eigentlich nicht. Nur Gebote, und die kommen wie eh du je von den Grünen. Sie sagen, Deutschland müsse „Vorbild sein beim Klimaschutz“. Deutschland ist für nur etwa drei Prozent der CO2-Produktion der Welt verantwortlich. Die größten Klimasünder China, USA, Indien, Russland haben unserem Vorbild bisher nicht zugestimmt. Ich glaube, da können wir noch lange warten. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Und der sagt auch: Lasst unsere Tagesmütter weiter Tagesmütter heißen!
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