Olaf Scholz: Der Ist-Mir-Egal-Kanzler
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Würden Sie Olaf Scholz Ihr Geld anvertrauen? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, sind sie damit nicht alleine. Zwei von drei Deutschen (68 Prozent) denken so, wie eine exklusive INSA-Umfrage für NIUS ergeben hat. Die absolute Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) glaubt nicht, dass der Kanzler gut mit Geld umgehen kann.
Eine überwältigende Mehrheit würde Scholz persönlich kein Geld anvertrauen und glaubt auch nicht, dass er grundsätzlich mit Geld umgehen kann. Blöd nur, dass wir genau diesem Mann all unser Geld anvertraut haben und er vorgibt, was damit geschehen soll.

Wir wollten auch wissen, welche Charakter-Eigenschaften die Deutschen ihrem Kanzler zuschreiben. Zur Auswahl standen sieben positive und sieben negative Eigenschaften. Nach inkompetent (40 Prozent), langsam (39 Prozent), unehrlich (32 Prozent), machtlos (32 Prozent) und gefühlskalt (22 Prozent) kommt auf Platz sechs die erste positive Eigenschaft: 19 Prozent der Deutschen beschreiben Scholz als besonnen. Immerhin.

Nur 5 Prozent glauben, dass der Kanzler ein heimatverbundener Mensch ist. 5 Prozent! Das ist der brutalste Wert in dieser Umfrage. Nicht einmal die Menschen, die Scholz gewählt haben, glauben noch, dass er an Deutschland hängt. Dass ihm dieses Land wichtig ist. Nicht mit der Heimat verbunden sein bedeutet, dass einem die Zukunft dieses Landes egal ist. Scholz ist für einen großen Teil der Deutschen nur noch der Ist-Mir-Egal-Kanzler.
Ich fasse das noch einmal zusammen: Das Land wird von einem Mann regiert, dem kaum einer einen 50-Euro-Schein anvertrauen würde, dessen meist genannte Charakter-Eigenschaft „inkompetent“ lautet und von dem kaum einer glaubt, dass ihm der Flecken Erde, den er regiert, wichtig ist.
Das Wähler-Feedback nach zwei Jahren im Kanzleramt ist katastrophal. Die Rufe nach Neuwahlen werden lauter. Aber Olaf Scholz wäre nicht Olaf Scholz, wenn ihm das nicht einfach komplett egal wäre.
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