Otto Wels, der mutigste Sozialdemokrat aller Zeiten, würde sich für seine heutigen Genossen schämen!
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„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Diese wohl berühmtesten Worte in seiner Rede zum sogenannten Ermächtigungsgesetz am 24. März 1933 klingen bis heute nach. Der Sozialdemokrat Otto Wels hatte mit seiner SPD-Fraktion im Angesicht von Terror und Mordgewalt der Nazis gegen das Gesetz Adolf Hitlers gestimmt, das die Versammlungs-, Meinungs- und die Pressefreiheit außer Kraft setzte, aber auch die Unverletzlichkeit der Wohnung sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis.
Der spätere Bundeskanzler Willy Brandt berichtete, Otto Wels habe bei dieser Rede eine Giftkapsel bei sich getragen, weil er nicht ausschließen konnte, von anwesenden SA-Horden verhaftet zu werden. Er hat überlebt und floh aus Deutschland. Seine Rede, vollständig erhalten, ist noch heute ein überragendes Zeugnis von Mut und Tapferkeit.
Eine Mischung aus Unwissen, Dummheit und Dreistigkeit ...
Otto Wels und seine Genossen haben im Angesicht des Terrors den Mut gehabt, Wahrheiten auszusprechen – obwohl sie ihr Leben riskierten. Die heutigen SPD-Genossen sprechen keine Wahrheiten aus – und riskieren dabei nicht einmal, belangt zu werden.
Beispiele:
SPD-MdB Robin Mesarosch spricht von Konzentrationslagern: „Die Nazis haben nicht mit Konzentrationslagern angefangen. Sie haben politische Gegner eingeschüchtert, zusammengeschlagen und ermordet. Sind wir jetzt wieder an dem Punkt?“

Robin Mesarosch (SPD)
SPD-Chefin Saskia Esken vergleicht die AfD mit Goebbels. Bei einem Fernsehauftritt im österreichischen Sender ORF bei der Sendung ZIB 2 sagte sie, Goebbels habe 1935 eine Rede gehalten über die Dummheit der Demokratie, denn die habe der NSDAP damals alle Mittel an die Hand gegeben, um sich selbst abzuschaffen.

SPD-Chefin Saskia Esken
Esken wörtlich: „Wir werden nicht bereit sein, der AfD die Mittel an die Hand zu geben, die Demokratie abzuschaffen.“ Der ORF-Moderator fragte ungläubig nach: „Vergleichen Sie jetzt die AfD mit Goebbels?“ Saskia Esken antwortete: „Ja, es ist eine Nazi-Partei.“ Wolf hakte nochmal nach: „Finden Sie das nicht maßlos übertrieben?“ Esken behauptete, das völkische Denken sei vergleichbar, ebenso wie die Bestrebungen, die Demokratie zu untergraben oder menschenfeindliche Haltungen. „Eine Nazi-Partei sei doch ganz etwas anderes“, entgegnete Wolf am Schluss. Unterdessen haben mehrere Personen angekündigt, die SPD-Chefin anzeigen zu wollen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach brachte die AfD direkt in Verbindung mit dem Angriff auf den SPD-Mann Matthias Ecke. Lauterbach schreibt: „Alle demokratischen Parteien müssen gegen Gewalt stehen. Zur Wahrheit gehört: Die AfD sät seit Jahren Hass und Hetze, wie es sie vorher in der Politik bei uns nicht gegeben hat …“

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
Was diese drei Aussagen der SPD-Genossen von heute meiner Meinung nach gemeinsam haben: Sie sind eine Mischung aus Unwissen, Dummheit und Dreistigkeit. Und alle diese Aussagen haben wenig mit der Wahrheit zu tun. Eine Wahrheit, wie sie Otto Wels in der letzten freien Rede der Nazi-Zeit ausgesprochen hat, mit Worten etwa wie diesen:
„Wir begrüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht – verbürgen eine helle Zukunft.“
Wie weit, wie schrecklich weit ist die SPD heute von solchen prophetischen Wahrheiten entfernt. Egal, wo man politisch steht – es ist einfach traurig.
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