Scholz gedemütigt, Habeck durchgedreht
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Vor einem Jahr habe ich Ihnen hier an dieser Stelle gesagt: Glauben Sie kein Wort, das Ihnen diese Regierung sagt. Das galt damals als ein bisschen vereinfacht und zugespitzt, manche nannten es gar radikal. Inzwischen aber ist genau das gesellschaftlicher Konsens. Man kann der Regierung nicht mehr vertrauen.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Die Wirtschaft ist inzwischen so verzweifelt über die Lage des Landes, über den rasanten Niedergang, über die spektakuläre Inkompetenz dieser Regierung mit all ihren verrückten Ideen, über all die gebrochenen Versprechen, die leeren Ankündigungen, die verpufften Initiativen, die Märchen, Lügen und Phantastereien, dass sie es dem Bundeskanzler Olaf Scholz auf offener Bühne ins Gesicht sagen. Sie sagen Olaf Scholz, dass sie ihm nicht mehr vertrauen. Dass sie ihm nichts mehr glauben, was sie nicht schriftlich vor sich haben. Hier ist der Arbeitgeber-Chef Rainer Dulger im Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Schauen Sie:
Ein Bundeskanzler, der auf großer Bühne geradezu darum bettelt, dass man ihm doch bitte glauben möge. Ein Arbeitgeberchef, der unter dem brodelnden Applaus der gesamten deutschen Wirtschaft dem Bundeskanzler offen sagt, dass sein Wort wertlos geworden ist, dass man es nur noch schriftlich mit trockener Tinte von ihm entgegennimmt – das ist in der Geschichte der Bundesrepublik absolut einmalig, das ist historisch. Die Unternehmer pöbeln, wüten und trillern nicht, sie sagen es in der kalten, nüchternen Sprache von Vertragsverhandlungen: Sie trauen diesem Kanzler und dieser Regierung nicht mehr. Die Bundesregierung ist zum vordersten Hochstapler des Landes geworden. Immer größer werden die Versprechungen, immer ärmer wird das Land.

Olaf Scholz und Rainer Dulger beim Arbeitgebertag.
Habeck ist der Meistererzähler der politisch-ideologischen Märchen
Unter den Hochstaplern dieser Bundesregierung ist EIN Mann der unangefochtene Höchststapler, der unumstrittene König der verrückten Ideen, der absolute Meister der planwirtschaftlichen Märchen. Wirtschaftsminister Robert Habeck.

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck
Robert Habeck ist der moderne Wiedergänger eines deutschen Phänomens. Egal, wie verrückt, unlogisch und gefährlich die Dinge sind, die er erzählt, egal, wie offenkundig gefährlich die Ideen sein mögen, man kann damit sagenhafte Macht erlangen und atemberaubende Zerstörung anrichten. Robert Habeck ist eine historische Witzfigur, die in nahezu allen Medien weiterhin als Heilsbringer erscheint. Er ist der Meistererzähler der politisch-ideologischen Märchen, die erst so schön und begehrenswert klingen und dann in den Untergang führen. Ich frage mich oft, was die Grundlage für seinen Erfolg sein kann.
Wie konnte dieser Hochstapler so erfolgreich werden, obwohl jeder vernünftige Mensch seine Ideen sofort durchschauen könnte?

Journalisten lauschen den Worten Robert Habecks.
Natürlich spielt die selbstgewählte Gleichschaltung der meisten Hauptstadtjournalisten eine Rolle. Sie haben sich dem Habeckismus angeschlossen, ohne dass man sie dazu zwingen musste. Vor allem aber ist es sein seltsames, schluderiges Charisma, das ihn zum unhinterfragten Propheten einer Generation macht, die nur mühelosen Wohlstand kennt und es als heiligen Auftrag empfindet, die Welt in das Heil eines neuen grünen Kollektivismus zu führen. Habeck ist der Verführer der Verweichlichten, die uns lächelnd und gut gelaunt auffordern, nur für ein paar Jahre unsere Rechte herzuschenken, uns unterzuordnen und zu unterwerfen, damit Robert Habeck uns alle in eine bessere Zukunft führen kann. Wie alle Ideologen sind diese Leute geschichtslos, alles unterwerfen sie ihren Vorstellungen.
Unser Land empfinden Robert Habeck und seine Jünger als Belastung. Sie sehen sich als Erleuchtete, auf denen gewaltige, ja, übermenschliche Aufgaben lasten. Robert Habeck spricht es offen aus: Was vor ihm liegt, ist schwieriger als der Wiederaufbau Deutschlands nach dem Krieg. Glauben Sie nicht? Doch, das sagt er wirklich. Schauen Sie:
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland eine einzige Trümmerwüste. Von den Städten, von der Industrie war nichts mehr übrig. Die Männer waren tot, in Gefangenschaft oder ausgemergelt von der Front. Geistig wie moralisch war das Land zerstört und am Ende. Jegliche Form von Wirtschaftskraft existierte nicht mehr, es herrschten Hunger und eiskalte Winter ohne Strom, Heizung, fließend Wasser.

Berliner Trümmerfrauen in Schuttbergen 1946.
Man muss geschichtsvergessen, größenwahnsinnig und von der Realität komplett entkoppelt sein, um die heutigen Aufgaben für schwieriger zu halten als den deutschen Wiederaufbau. Zumal Habecks einzige Aufgabe im Amt eigentlich ist, nichts kaputt zu machen.
Aber Habeck glaubt das:
Er ist zutiefst überzeugt davon, dass seine Mission größer ist als der deutsche Wiederaufbau. Das kann logischerweise nur eines bedeuten: Robert Habeck WILL die Stunde Null für die deutsche Wirtschaft.
Habeck WILL die deutsche Wirtschaft, wie sie heute existiert, zertrümmern, um sie nach seinem grünen Ebenbild neu zu errichten
Er WILL die deutsche Wirtschaft, wie wir sie kennen, unterwerfen, besiegen und in totaler planwirtschaftlicher Abhängigkeit von grünen Ideen neu errichten. Man darf niemals das tief verinnerlichte Weltbild dieser Leute unterschätzen: Wenn Habeck Industrie sieht, dann sieht er CO2. Er sieht nicht die Menschen, die Innovation, den Wohlstand. Er sieht etwas, was er sein Leben lang bekämpft hat. Für Robert Habecks Weltbild ist jedes zerstörte, abgewanderte, vertriebene Unternehmen ein Erfolg. Jedes Unternehmen, das aufgibt und sich seinen planwirtschaftlichen Ideen unterwirft, ein grüner Triumph.
Das denke ich mir nicht aus. Das sagt Habeck selbst, wenn man ihm nur genau zuhört. Im März gab Robert Habeck eine Pressekonferenz und feierte das Erreichen der deutschen CO2-Ziele. Schauen Sie:
Der Grund für diesen „Erfolg“ war aber nicht etwa „Klimaschutz“, sondern der Einbruch der deutschen Industrieproduktion. Noch einmal: Habeck FEIERTE, dass Deutschland schrumpft. Er hasst die Industrie, wie sie noch existiert, er kann nicht anders.
Habecks verrückter Deutschland-Fonds
Nun präsentiert Robert Habeck eine neue Idee, die so komplett irre ist, dass man nur zu einem Schluss kommen kann: Der Wirtschaftsminister ist endgültig dem kompletten Größenwahn seiner eigenen Ideologie verfallen.
Kurz zusammengefasst: Robert Habeck möchte die komplette deutsche Wirtschaft aus seinem Ministerium finanzieren und in die totale Abhängigkeit stürzen. Und zwar mit unserem Geld, mit Hunderten Milliarden Euro. So viel Geld, dass er nicht einmal selbst sagen kann, wieviel Geld. Wir zeigen Ihnen gleich den Video-Beweis. Man könnte auch sagen: Robert Habeck möchte Hunderte Milliarden Euro in sich selbst und seine Macht investieren, bevor der Wahlkampf richtig losgeht. Kein Hauptstadtjournalist, der noch klar bei Verstand ist, dürfte Robert Habeck nach dessen Plänen je wieder ernst nehmen. Die korrekte Schlagzeile müsste lauten: „Alarm, Deutschland! Unser Wirtschaftsminister ist verrückt geworden!“
Aber diese Leute sind Habeck verfallen. Deswegen lesen Sie stattdessen Schlagzeilen wie diese:

Das ist natürlich eine reine Propaganda-Überschrift.
Was Habeck nun will, ist kein Hammer, höchstens ein Hammer, um unsere Volkswirtschaft zu zertrümmern, es ist die totale Staatswirtschaft. Die Pressekonferenz, die Habeck dazu gab, war mit das Verrückteste, was ich als Journalist jemals gesehen habe.
Robert Habeck schlägt unter dem schönen Namen „Deutschland-Fonds“ vor, Hunderte Milliarden Euro, vielleicht sogar eine Billion Euro Schulden aufzunehmen, oder wie Habeck sagt: vorfinanzieren, um damit dann alles zu bezahlen, was Habeck im Wahlkampf bezahlen möchte. Hier ist der Bundeswirtschaftsminister:
Ob zweihundert, dreihundert oder vierhundert Milliarden, das ist Robert Habeck egal. Wichtig ist, dass man sich auf den Weg macht. Das ist ungefähr so, als würden Sie sagen: Ob die Karre 80, 120 oder 150.000 Euro kostet, die ich nicht habe, ist doch erstmal egal, wichtig ist, dass man sich auf den Weg zum Autohaus macht, dann findet man schon eine Lösung.
Es geht aber noch weiter. Auf die Hunderten Milliarden kommt noch was drauf. Robert Habeck will mit seinem „Deutschland-Fonds“ auch den kompletten Ausbau der Stromnetze finanzieren, damit sein Traum vom Deutschland der Windmühlen endlich flächendeckend wahr wird:
Dieser Netzausbau, von dem Habeck da spricht, kostet nach Habecks eigenen Zahlen, rund 450 Milliarden Euro. 450 Milliarden Euro, die Habeck für seinen Fonds will.
Ich bin wirklich vorsichtig damit, Menschen zu pathologisieren, aber man muss es in diesem Fall sagen: Ein Minister, der so etwas vorschlägt, ist schlicht verrückt geworden.
Hier ist noch einmal die nüchterne Rechnung für Habecks Fonds – nur mit seinen eigenen Zahlen aus seinem eigenen Papier:
- Verkehr: Schätzungen gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahrzehnts zusätzliche öffentliche Investitionen insbesondere in Schiene und Straßen in einer Größenordnung von deutlich über 100 Milliarden Euro erforderlich sind
- Bildung und Forschung: Schätzungen zufolge sind bis 2030 allein über 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen notwendig, um Rückstände bei Kita-, Schul- und Hochschulgebäuden zu beseitigen.
- Digitalisierung: Grundvoraussetzung für eine stärkere Digitalisierung ist eine entsprechende digitale Infrastruktur, für deren Ausbau etwa der BDI bis 2030 60 Miliarden Euro veranschlagt.
Hundert plus siebzig plus sechzig. Das macht 230 Milliarden Euro. Dazu kommen 450 Milliarden für den Netzausbau. Macht 680 Milliarden Euro. Dazu kommen noch mal Hunderte Milliarden, mit denen Habeck die Unternehmen gefügig machen will:
Was Habeck hier sagt, bedeutet übersetzt dies: Unternehmen sollen NICHT mehr von dem Geld behalten dürfen, das sie erarbeitet haben. Sie sollen zu Robert Habeck gehen und ihm erklären müssen, wofür sie ihr selbst erarbeitetes Geld gerne ausgeben würden. Robert Habeck entscheidet dann, natürlich ganz unbürokratisch, ob er den Daumen hebt oder senkt. DAS ist Unterwerfung der Wirtschaft, DAS ist der Weg in den totalen grünen Sozialismus.
Aber wehe, Sie wagen es, einen kritischen Satz zu sagen. Das will der Minister nicht mehr hören. Dann sollen Sie nach Hause gehen:
Ganz Deutschland spricht von der Deindustrialisierung, aber der Wirtschaftsminister will das einfach nicht mehr hören. Stattdessen sollen wir alle sagen: Wir schaffen das!
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Julian Reichelt
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