So viel radikale Grünen-Propaganda steckt in Habecks Buchverfilmung in der ARD
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Am Samstagabend zur besten Sendezeit wird die ARD den Spielfilm „Die Flut – Tod am Deich“ zeigen. Er basiert auf einem Roman von Robert Habeck und seiner Frau Andrea Paluch. Hintergrund der Handlung: Eine klimawandelbedingte Flut überschwemmt ein Dorf an der Nordseeküste. NIUS zeigt, wie sich junge Grünen-Ideologie in fatale Wirtschaftspolitik verwandelt hat.
2001 interviewte der NDR Robert Habeck und seine Frau Andrea Paluch, die – beide Anfang dreißig – damals einen Roman geschrieben hatten, der nun verfilmt worden ist. Den Hintergrund der Handlung bildet eine durch den Klimawandel bedingte Flut, die ein Dorf an der Nordseeküste überschwemmte, weil der Deich ihr nicht hatte standhalten können. Die nötigen Verbesserungen waren an ihm nämlich nicht vorgenommen worden, weil sich der grün denkende Deichgraf nicht gegen seine Widersacher, die den Klimawandel nicht ernst nahmen, durchsetzen konnte.
Habeck setzt nun realpolitisch um, was ihn als jungen Romanautor umtrieb
Die 2001 veröffentlichte Romanvorlage von Habeck und seiner Frau überträgt den Stoff der 1888 erschienenen Novelle „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm auf die unter Grünen beliebte Vorstellung, dass sich die Erde in einer Klimakatastrophe befände. Der Film wird Samstagabend in der ARD ausgestrahlt und kann schon jetzt in der ARD-Mediathek angeschaut werden. „Die Flut“ ist eine Produktion der NORDFILM, die in Koproduktion mit der ARD-Degeto und in Zusammenarbeit mit dem ORF entstanden ist, gefördert von der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen. Der Film ist also auch durch Gebührengelder finanziert. Wie sehr, ist nicht bekannt. Auf NIUS-Anfrage wollte die ARD die Produktionskosten nicht mitteilen, weil sie „vertraulich“ seien.

Die jungen Habecks arbeiten an ihrem nun verfilmten Roman.
2024 sind Habeck und seine Frau keine jugendlich wirkenden Romanautoren mehr. Sie sind Mitte fünfzig, sie schreibt Bücher wie „Die besten Weltuntergänge. Was wird aus uns? Zwölf aufregende Zukunftsbilder.“ Habeck ist Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler. Er setzt nun realpolitisch um, was beide beim Schreiben ihres Romans umtrieb. Grüne Ideologie ist an der Macht. Das einstige „Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie“ heißt nun „Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz“.
Der deutsche Sonderweg ist grün: Der Atomausstieg hat den Strom verteuert und eine einst starke Wirtschaftsnation in eine wirtschaftliche Rezession getrieben, die mit Robert Habecks Klimapolitik einhergeht. Wie bei Tagesschau zu sehen, gehen damit auch die Insolvenzwellen einher:

Tagesschau zeigt den Insolvenztrend.
Die fatale Ideologie dahinter demonstriert der nun von ARD präsentierte Habeck-Film – ohne es zu wollen, wie sich an folgendem Film-Ausschnitt zeigt: Der „progressive“, „wissenschaftlich vernünftige“ Deichgraf stößt auf den Widerstand „reaktionärer“, egoistischer „Klimawandel-Leugner“ – und kann darum das Nordseeküsten-Dorf nicht vor der Flut retten kann. Schauen Sie:
Es ist eine verrückte Propaganda-Szene, da wir vollkommen irrationales Verhalten als vernünftig vorgespielt bekommen. Der Deichgraf will sich über „Gutachter“ hinwegsetzen, die gegen sein Vorhaben sind, den Deich zu verbessern. Diese Gutachter würden nämlich nur „Dienst nach Vorschrift“ machen und „keine Verantwortung“ übernehmen. Auf den Einwand seines „reaktionären“ Widersachers, dass seine Technologie den „Stresstest“ nicht bestehen würde, antwortet der Deichgraf, indem er auf seinen Kopf zeigt und sagt: „Der ist hier drin.“
Die Kunst der moralischen Wissenschaft
Der Habeck-Film präsentiert eine Ideologie, die genauso subtil wie radikal ist: Als moralische Wissenschaft wird dem Zuschauer die Ansicht verkauft, wonach man auf Gutachten pfeifen und das objektive Testen von Belastungsgrenzen im Kopf stattfinden lassen könne – aus einer verantwortungsbewussten Grünen-Genialität sozusagen. Egoistisch und reaktionär sei hingegen, wer auf die Einhaltung wissenschaftlicher, behördlicher Standards pocht und darüber hinaus die Interessen der Bevölkerung ins Feld führt. Wie in einem Brennglas sehen wir die grüne Ideologie der Energiewende: Irgendwie sei sie schon machbar, verantwortungsbewusst, im Interesse aller und die Antwort auf die Klimakatastrophe, die im Film durch die Flut symbolisiert wird.
Habecks Frau Andrea Paluch deutete dem NDR gegenüber den Film so: „Für die allermeisten Krisen kennen wir auch die Lösungen. Die Lösungen sind nicht durchführbar aus wirtschaftlichen, politischen, was auch immer für Gründen. So sehe ich auch Hauke Haien. Er sieht, was geschieht, er weiß, wie man es verhindern kann und am Ende wird ihm die Schuld dafür gegeben, dass etwas passiert. Das ist auch in der jetzigen Debatte zu vielen politischen Themen ein gängiges Muster.“ In der literarischen Vorlage von Theodor Storm gibt es zu ihrer Deutung eine bemerkenswerte Parallele, in der es über den Deichgrafen heißt: „Da fasste ihn ein Groll gegen diese Menschen: er streckte die Arme aus, als griffe er nach ihnen, denn sie wollten ihn vom Amte drängen, zu dem von allen nur er berufen war.“
Hört man Habeck heute sprechen, nimmt man einen Politiker wahr, der sich nicht für gescheitert, sondern jenen tragischen Helden hält, den er sich zusammen mit seiner Frau vor über 20 Jahren ausdachte, als der NDR ihn interviewte. In der grünen Klima-Propaganda ist nicht vorgesehen, individuell zu scheitern. Man fühlt sich berufen, aber scheitert an der Schlechtigkeit der Welt.
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