Stark für ihren toten Sohn: Deutschlands tapferste Mutter
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Schmerz, Entsetzen, Trauer: eine Familie hat den Sohn verloren – und ganz Deutschland leidet mit ihr. Der schreckliche Tod des 20-jährigen Philippos im Kurpark von Bad Oeynhausen ist immer noch das Thema, das die Menschen bewegt.
Philippos hatte am Wochenende den Abitur-Ball seiner Schwester besucht (NIUS berichtete). Nach der Feier waren er und ein Freund von „etwa zehn Jugendlichen südländischen Aussehens“ (Polizeibericht) angegriffen worden. Philippos starb am Dienstag an schwersten Kopfverletzungen, am Tag zuvor war er von den Ärzten für hirntot erklärt worden.

Joanna Steinmann, ein Freund oder Verwandter stützt sie.
Deutschlands tapferste Mutter – schon am Tag der Todesbestätigung ihres Sohnes spricht sie und ihr Mann vor der Kamera. Und sie sprechen in einer herzzerreißenden Art und Weise. Die Mutter Johanna Steinmann sagt Sätze wie diese: „Ich habe alles versucht, wir haben alles versucht. Während die Ärzte im Krankenhaus um Philippos Leben kämpften, haben wir versucht, ihn auf andere Weise zu retten. Wir haben viel gebetet. Wir haben den Pastor gerufen, Freunde sind in die Kirche gegangen. Leider hat es nichts geholfen.“
„Mein Sohn war der beste Junge der Welt“
Auch Philippos Vater Dimitrios Tsanis spricht vor der Kamera – äußerlich gefasst: „Mein Sohn war der beste Junge der Welt. Er war für alle da. Für seine Freunde, für alle. Er wollte nur seinen Spaß haben, beim Abiball seiner Schwester.“ Der Vater sagt zum Tod seines Sohnes aber auch. „Er wurde umgebracht, knallhart.“
Es ist schwer, in die von Trauer gezeichneten Gesichter der Eltern und auch der Schwester zu sehen. Obwohl es nur Fotos und Video-Ausschnitte sind – der Schmerz, den der sinnlose Tod des 20-Jährigen in die Gesichter der Eltern eingebrannt hat, lässt keinen Betrachter unberührt. Die Reaktionen sind eine Mischung aus Mitgefühl und Wut: Wie kann es zu so einer fürchterlichen, brutalen Mordtat an einem – man darf es so sagen – unschuldigen 20-Jährigen kommen, der niemandem etwas getan hatte? Und: Wer gehört eigentlich zu dieser Bande „Südländer“ (Polizei), die nachts im friedlichen Bad Oeynhausener Kurpark ihr Unwesen treiben kann?

Von Schock und Trauer gezeichnet: Vater Dimitris und Philippos Schwester
Es sind diese wichtigen Fragen, die die Öffentlichkeit beschäftigen – und natürlich die Eltern. Da die Familie selbst griechischstämmig ist, mag sie sich nicht zu der Frage der vermeintlichen Nationalität der Täter äußern – eine noble Geste. Das hat, zumindest was die Erscheinung angeht, schon die Polizei getan. Dieser sehr wichtige Fakt vom „südländischen Aussehen“, den die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen in ihren Bericht geschrieben hat, wird allerdings in den Medien im Wesentlichen verschwiegen. In Deutschland darf offenbar nicht sein, was die Politik offiziell am liebsten verschweigt.
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