Tag der Freudentränen: Er schaufelte sein eigenes Grab, nun ist er frei
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Sein Video ging um die Welt. Palästinensische Terroristen der Hamas hatten ihn gezwungen, sein eigenes Grab zu schaufeln. Die israelische Geisel Evyatar David (24) war bis auf die Knochen abgemagert. Evyatar erinnerte an einen KZ-Überlebenden der Nazi-Zeit. Jetzt ist der junge Mann aus Kfar Saba frei. Ein Foto zeigt ihn, wie er glücklich seine Eltern umarmt.
Um ihn hatte es besonders große Sorge gegeben. Offenbar hatte sich Evyatar – wie andere Geiseln – vor Kurzem mit einem Hamas-Handy bei seinen Eltern gemeldet. Er berichtete seinem Vater, dass die Geiseln in den letzten Tagen ihrer Gefangenschaft mehr Essen von der Hamas bekommen hätten.
20 Geiseln sind nun frei, alle scheinen in stabilem Zustand zu sein. Jede der zurückgekehrten Geiseln hat ihr eigenes unverwechselbares, furchtbares Schicksal. Bei Evyatar wurde das Grauen dokumentiert. Niemand wusste, wie lange er noch überleben könnte. Die Familie wandte sich an die Welt: „Lasst unser Kind nicht verhungern!“ NIUS hatte am 5. August mit seinem Bruder Ilay David gesprochen. Er sagte: „Evyatar könnte jeden Moment sterben. Es ist nur noch eine Frage von Tagen.“

In einem Propagandavideo ließ die Hamas Evyatar sein eigenes Grab schaufeln.
„Meinen Bruder ließen sie vor der Kamera um sein Leben betteln“
Besonders grausam, so berichtete Ilay David weiter: „Am 22. Februar trafen wir seinen Freund Guy. Mein Bruder und er waren Geiseln, sie wurden beim Nova-Musikfestival entführt. Sie mussten mitansehen, wie andere Geiseln auf der Bühne freigelassen wurden. Sie saßen in einem Van und sahen zu, wie ihre Freunde freigelassen wurden. Aber meinen Bruder ließen sie vor der Kamera um sein Leben betteln. Dann nahmen sie ihn und ließen ihn monatelang hungern.“
Evyatar David hat alle Foltern überstanden. Am Tag der Freudentränen liegt sich ganz Israel in den Armen – auch die Familie David.
Es waren die schönsten Bilder unserer Zeit.
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