Unser Land wird sich ändern – ich freue mich nicht drauf
Dieses Land wird sich ändern - Ich freue mich nicht
Ein Beitrag von
Die Mittelmeer-Insel Lampedusa schlägt Alarm, kann den Ansturm von Migranten aus Afrika nicht mehr bewältigen. Warum uns die Bilder aus Lampedusa beunruhigen sollten?
Das hat Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt (Grüne) 2015 im Angesicht der Migrations-Krise bereits ganz treffend beantwortet: „Deutschland wird bunter werden. Ja, wie toll ist das! Das haben wir uns immer gewünscht. Wahrscheinlich wird es auch religiöser werden. Na klar. Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sag' euch eins: Ich freu mich drauf!“
Ich freue mich NICHT drauf!
Leider hat uns Frau Göring-Eckardt nicht verraten, was genau an dem bisherigen Deutschland so unschön, unerträglich und unerfreulich war, und was genau die zu erwartenden freudigen Veränderungen sein werden. Und warum es ein Grund zur Freude ist, wenn Deutschland „religiöser“, sprich islamischer, wird, behält sie leider ebenfalls für sich.

In dem maßlos überfüllten Lager der Insel Lampedusa, das eigentlich nur für 400 Menschen ausgelegt ist, spitzte sich am Mittwochabend die Lage zu.
Fakt ist: Von den an Europas Grenzen ankommenden Migranten wandert nach wie vor der Löwenanteil nach Deutschland weiter. Deutschland und Europa unternehmen weiterhin nichts, um den Zustrom einzudämmen und zu begrenzen. Es kommen eben nicht die inzwischen zum Running Gag gewordenen Ärzte und Fachkräfte, die man 2015 versprach, sondern die Zuwanderung findet mehrheitlich in die Sozialsysteme statt. Das belastet den Bundeshaushalt und die Sozialkassen spürbar.
Lesen Sie auch: Insel-Pfarrer ist verzweifelt wegen Migranten-Ansturm: „Lampedusa erlebt eine Apokalypse“
Verschleierte Wahrheiten
Ich freue mich auch nicht darüber, dass sich inzwischen selbst in Kleinstädten und Dörfern das Stadtbild ändert und (Voll-)Verschleierung zum Alltag gehört. Ich akzeptiere diese Frauen verhüllende Kultur in anderen Ländern. Zu meiner Tradition gehört es nicht, und wenn aus der ausnahmsweisen Begegnung ein fest etabliertes Milieu wird, fühle ich mich nicht bereichert, sondern sehe Aufklärung und Reformation zurückgedreht. Oder um es mit dem großen Journalisten Peter Scholl-Latour zu sagen: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“

Der Journalist und Autor Peter Scholl-Latour.
Gerade weil unsere freiheitliche Demokratie funktioniert und durchlässig ist, werden sich die kulturellen, religiösen und zum Beispiel mit dem säkularen Staat fremdelnden Überzeugungen der Migranten mittelfristig auch in unsere Verbände, Parlamente und Kommunalvertretungen infiltrieren. Wir importieren, das zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre und Jahrzehnte oder die Erfahrungen etwa aus Belgien und Frankreich, auch den notorischen Antisemitismus der Herkunftsländer, ein hierarchisches Geschlechterverständnis, Homophobie, Migranten-Kriminalität und natürlich auch die ethnischen und politischen Konflikte aus anderen Regionen der Welt, die dann auf unseren Straßen ausgetragen werden.
Nein, ich freue mich nicht auf diese Zukunft.
Sie bereichert weder mich noch unser Land, sondern ruiniert durch die naive Blindheit gegenüber Problemen dieses Land, das mit seinen eigenen Problemen weiß Gott genug zu tun hätte.
Explosive Stimmungslage
All dies wäre erträglich, wenn Migration so begrenzt wäre, dass der sanfte Konformitätsdruck der Mehrheitsgesellschaft ein organisches Einwachsen der Zuwanderer in unsere Gesellschaft ermöglichte. Wo sich parallele Milieus herausbilden, verfestigen und immer weiter aufgefüllt werden, hat Integration keine Chance, läuft Migration aus dem Ruder. Wo schlecht ausgebildete Menschen ohne Sprachkenntnisse einwandern, werden zwangsläufig Herkunft, Religion und ethnische Zugehörigkeit zum stolzen Ersatz für das bedrängte Selbstwertgefühl.
Wohnungsmangel, Lehrermangel, zu wenige Kita-Plätze, Inflation und Rezession machen das gesellschaftliche Umfeld ebenfalls nicht geeigneter für ungezügelte Migration, sondern die Stimmungslage explosiver.
Nein, ich freue mich nicht über die Bilder von Lampedusa.
Ich freue mich auch nicht auf eine Veränderung unseres Landes, die ich nicht gewünscht habe und nicht beeinflussen kann. Und ob man sich für die dort gestrandeten Migranten freuen kann oder ob Hilfe vor Ort nicht für alle Seiten verträglicher wäre, darf man sich berechtigt fragen.
Mehr NIUS:
Mehr NIUS:
Jan Josef Liefers als Versöhner: Macht diesen Mann zum Bundespräsidenten!
Die neue Esskultur der Deutschen Bahn: Currywurst ohne Pommes, kein Speiseeis
Die Linke beweist auf ihrem Parteitag: Die SED ist nie untergegangen
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Mehr NIUS:
Gelddruck-Maschine für die FIFA: Hört auf, von Trinkpausen zu sprechen!
Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
Berliner Kino gedenkt der „Deutschen Schuld” mit „Gratis: Pelmeni und Vodka”
Beim Freigang stand das Fluchtmotorrad schon bereit: Warum der Fall des Frauenmörders Benjamin Fricke so unfassbar ist!
Kaufen, kaufen, kaufen – es gibt nichts Schöneres
Wegducken gilt nicht mehr: Die CDU muss vor der Wahl sagen, ob sie mit den Linken regieren würde
Die letzten Helden tragen Trikots
Gedenken an den 17. Juni: Die Einheit wurde uns nicht geschenkt
Ralf Schuler
Artikel teilen
Kommentare