Unverschämt! Frau Baerbock, hören Sie auf, Israel mit Ratschlägen zu nerven
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Die Nahost-Reise unserer Außenministerin Annalena Baerbock zeichnet sich durch zweierlei aus: Belanglosigkeit und Unverschämtheit.
Was sie auf ihrer Reise eigentlich tut und sagt, spielt kaum eine Rolle und wird in den internationalen Medien nur am Rande erwähnt. Anders sieht es zeitgleich bei US-Außenminister Antony Blinken aus: Jeder seiner Schritte wird weltweit verfolgt, beurteilt, kommentiert.

US-Medien beobachten jeden Auftritt von Außenminister Antony Blinken aufmerksam.
Die traurige Wahrheit: Deutschlands Außenpolitik hat auf der internationalen diplomatischen Bühne kaum noch Gewicht.
Das liegt auch daran, dass Annalena Baerbock dem befreundeten und engsten Verbündeten Israel Ratschläge gibt, über die man nur den Kopf schütteln kann.
Sie verlangt von der israelischen Regierung, die „Palästinenser im Westjordanland besser vor Übergriffen israelischer Siedler zu schützen“, wie sie beim Besuch einer palästinensischen Gemeinde erklärte.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Unverschämter geht es nicht! Israel kämpft um seine Existenz, und die Außenministerin erteilt Ratschläge, wie die Jerusalemer Regierung mit seinen Bürgern umgehen soll.

Annalena Baerbock vor einem Flugzeug der Luftwaffe der Bundeswehr mit Hilfslieferungen für Gaza.
Lesen Sie auch: Israelischer Regierungsberater: Wir schützen Gazas Zivilbevölkerung mit nie dagewesenen Maßnahmen
Sie mischt sich in die Siedlungspolitik ein und „unterstellt, dass palästinensische Propaganda, was extremistische Siedler betrifft, so richtig wäre“, wie der Tagesspiegel schreibt. Baerbock trifft sich in der Westbank (Westjordanland) kritiklos mit Terrorunterstützern. Die Ministerin kritisiert Israel am falschen Ort und inhaltlich an der falschen Stelle.
Welch unbegreifliche und gefährliche „Außenpolitik“, finde ich.
Gleichzeitig werden deutsche Zahlungen an die Palästinenser und an die UNRWA (das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten) nicht nur wieder aufgenommen, sondern sogar deutlich erhöht.
Ich dachte bisher, dass die Abstimmung in den Vereinten Nationen vom 28. November 2023 der Tiefpunkt war: 120 zu 14 Nationen stimmten in New York für eine „sofortige Feuerpause im Gaza-Streifen“ – ohne den Terror der Hamas klar zu benennen.

Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung der Vereinten Nationen über eine Feuerpause im Gaza-Streifen.
Deutschland enthielt sich und stimmte so gegen Israel. Vielleicht sollte man Annalena Baerbock beim Wort nehmen: Kümmern Sie sich doch lieber um das, was sie zu Beginn Ihrer Amtszeit angekündigt hatten – feministische Außenpolitik. Im Iran zum Beispiel gibt es dafür tragischerweise einen unendlich großen Bedarf.
Aber hören Sie auf, unsere engsten Freunde mit ungebetenen Ratschlägen zu nerven!
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