„Wahnsinnig geworden“: Sarah Bosetti entmündigt Homosexuelle, Juden und Schwarze
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Linke lieben Minderheiten. Sie lieben es, ihre Weltanschauung dadurch bestärkt zu sehen, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit Nachteile erleiden. Daran kann, laut linker „Logik“ nur das kapitalistische, rechte, faschistische, weiße etc. System Schuld sein.
Doch was passiert, wenn diese fetischisierten Minderheiten dem linken Fiebertraum widersprechen? Was passiert, wenn wir Minderheiten den rechten Bias der Realität bemerken und uns sogar gegen Links wenden?
Ganz einfach: Diese Linken nennen uns Token, Onkel Tom, Kapos oder Pick-Me-Girls – die Rundfunkfunktionärin Sarah Bosetti pathologisiert in so einem Fall die eben noch auf Händen getragenen Minderheiten:
„Homosexuelle in der katholischen Kirche“, „Jüd:innen in der AfD“ und „Schwarze, die Donald Trump wählen“, seien „wahnsinnig geworden“, so Bosetti.
Diese beschämende Analyse bietet sie in einer Folge ihrer, durch Zwangsabgaben finanzierten, Sendung „Bosetti Late Night“ auf 3sat. Ich bin zwar kein schwuler Kirchengänger oder schwarzer Trump-Fan, doch als rechter Jude fasse ich mir bei so einer Aussage an den Kopf. Nicht nur nimmt sich Bosetti raus zu bestimmen, wie Minderheiten denken dürfen, nein – sie zwingt uns dazu ihre beleidigende Show zu bezahlen.
Schauen Sie hier:
Ein Volk ist kein Monolith
Jüdische Kontingentflüchtlinge, Exilkubaner und Chinesen aus Taiwan flohen vor dem Sozialismus. Sie flohen vor der anti-zivilisatorischen Barbarei von Lenin, Marx und Engels. Viele von ihnen zogen Lehren aus ihrer Fluchterfahrung und schworen sich den Sozialismus zu bekämpfen, wo auch immer dieser auftreten sollte.
Das sieht man besonders an den Exilkubanern, die zu den treusten rechten Wählern in den USA gehören – das sieht man auch an den Wahlergebnissen in Israel, wo kommunistische Parteien in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Völker, die Erfahrung mit linker Politik gemacht haben, wünschen sich diese nicht wieder.
Im Umkehrschluss bedeutet das nicht, dass diese Taiwanesen, Kubaner und Juden nicht links sein dürfen – ihnen sollte jedoch, von links, mehr Verständnis rübergebracht werden, wenn sie es nicht tun.
Jedes Volk beinhaltet sowohl Rechte, als auch Linke – sogar unpolitische Menschen. Das ist auch gut so, nur so kann der Marktplatz der Ideen gedeihen und ein gesunder Diskurs angeregt werden.
Israel zum Beispiel wurde durch einen Kampf zwischen Linken und Rechten, aber immer gemeinsam gegen den arabischen Besatzer gegründet. Ein kategorischer Ausschluss eines politischen Flügels hätte zum Scheitern der Staatsgründung geführt.

„Latinos for Trump“ in den USA
Bosetti entmündigt Minderheiten
Schwarze, die auf die Politik Bidens keine Lust haben, sind absolut im Recht dieser zu trotzen. Diese sind nun mal Gegner, der katastrophalen Wirtschafts-, Außen- und Innenpolitik der Demokraten und wünschen sich Zeiten zurück, in denen Republikaner gleichzeitig außenpolitische Stärke gezeigt haben, Arbeitsplätze kreiert und Terroristen ausgeschaltet haben.
Juden, die die einzige Partei wählen, die die dringend notwendigen Abschiebungen durchführen möchte, sind für Bosetti ein Dorn im Auge, denn der Rundfunk toleriert seit Jahren jeglichen Islamismus. Islamkritiker werden schon lange als islamophob geframed und Abschiebebefürworter als rechts-außen. Dass die größte Gefahr für Juden in Deutschland vom Islam ausgeht, ist für Bosetti egal. Ihr geht es darum, den Kampf gegen Antisemitismus zu instrumentalisieren, und zwar gegen rechts. Wer nicht mitmacht, ist verrückt – vermutlich sollte ich als Jude dankbar sein, dass sie mir wenigstens meine Volkszugehörigkeit und Glauben nicht abspricht, weil ich kein Ampel-Wähler bin.
Ähnlich hat es nämlich Biden gemacht, als er behauptete, dass man nicht schwarz sei, wenn man nicht ihn wähle.
Schwule, die sich trotz der homophoben Ideologie der abrahamitischen Religionen nicht von ihrem Glauben abwenden, hält Bosetti ebenfalls für verrückt. Statt den Menschen ihren Glauben zu lassen, bevormundet die Hasspredigerin die Homosexuellen.
Wenigstens bezeichnet sie diese nicht als Blinddarm, den man entfernen muss – wie sie es bei Ungeimpften getan hat.
Äußerst spannend, ist der Fakt, dass sich Bosetti am Gratismut der Kirchen-Kritik bedient. Der Islam bleibt bei Bosetti aus und vor – obwohl nahezu alle Länder mit Todesstrafe für Homosexualität muslimisch sind. Homosexuelle dürfen natürlich muslimisch sein, doch werden sie in muslimischen Ländern weitaus schlechter behandelt als ihre christlichen Gegenstücke.

Betzalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir: DIe Israelis wählten demokratisch eine Regierung rechts der AfD.
Die politische Meinung bestimmen wir selbst und nicht Bosetti
Jeder Mensch hat das Recht darauf, sich seine politische Meinung selbst zu bilden. Wenn Gutmenschen wie Bosetti Minderheiten aufgrund angeborener Merkmale eine Meinung verbietet, äußert sie sich diskriminierend – in diesem Fall: rassistisch, antisemitisch und homophob.
Daher halte ich wenig davon, die Juden bei ARD und ZDF anzugehen und zu sagen, diese seien „Kapos“ nur weil sie für den zwangsfinanzierten antisemitischen Rundfunk arbeiten. Selbst diese Juden haben das Recht darauf, Mittäter antisemitischer Medienangebote zu sein.
Worauf diese Juden, genau wie Bosetti kein Recht haben, ist es zwangsfinanziert Menschen mit anderen Meinungen zu pathologisieren.
Mehr NIUS: Zwangsgebühren an ARD & ZDF: Warum muss ich als Jude für Antisemitismus bezahlen?
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