Wann feuern Sie endlich Ihre Senatorin, Herr Wegner?
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Es gibt Sätze, die sind in ihrer Klarheit, Einfachheit und Wahrheit nicht zu überbieten. Der folgende gehört dazu, er stammt von Josef Schuster, dem Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er lautet: „Wer einen jüdischen Kommilitonen krankenhausreif schlägt, weil er Jude ist, der hat auf einer deutschen Universität nichts zu suchen.“
Gemeint ist der brutale Überfall auf den Studenten Lahav Shapiro. Er war von einem propalästinensischen Kommilitonen angegriffen, ins Gesicht geschlagen und gegen den Kopf getreten worden.
Zeitraffer der Schande
Dieser Überfall wirft ein düsteres Schlaglicht auf eine der angesehensten Universitäten Deutschlands. Die Freie Universität (FU), 1948 mit amerikanischer Hilfe im Berliner Stadtteil Dahlem gegründet, hat sich die Leitlinie „Veritas, Justitia, Libertas“ („Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit“) gegeben. Was daraus wurde, ist das krasse Gegenteil. Zeitraffer der Schande: Demonstrationen muslimischer Studenten gegen Juden mit den Rufen „From Dahlem to Gaza – Yallah Intifada“ im Dezember 2023. Sie besetzen den Hörsaal und verweigern Juden den Zutritt.

Ina Czyborra (SPD) sieht bei antisemitischen Angriffen keinen weiteren Handlungsbedarf.
Dann der brutale Überfall auf den jüdischen Studenten Shapiro letzte Woche. Die unfassbare Reaktion der Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD). Sie findet es „natürlich, dass es an einer Uni auch mal Konflikte“ gäbe.
Statt den Schläger sofort aus der Uni zu werfen, begannen windelweiche peinliche Erklärungen, warum das nicht möglich sei. Grüne und Linke hatten 2021 das Hochschulgesetz geändert. Danach sei die Uni nicht mehr in der Lage, Studenten von der Uni zu verweisen, man habe nur die Möglichkeit, ein dreimonatiges Hausverbot auszusprechen.

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner mit Czyborra
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Alle diese gestammelten Erklärungsversuche ziehen die Freie Universität nur noch tiefer in den Sumpf. Auf derart menschenverachtenden Antisemitismus muss man unmissverständlich reagieren. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner muss jetzt handeln. Diese Stadt hat jetzt schon schweren Schaden genommen. Beenden Sie das Trauerspiel von Antisemitismus und Uni-Terror sofort.
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