Warum darf ich nicht mehr von meinem Geld behalten?
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Es ist einfache Frage, aber gerade die kann die Bundesregierung nicht richtig beantworten. Oder sie will es nicht. Als die „Bild“ jetzt titelte: „So viel Geld weniger vom Lohn haben Sie 2025“, twitterte Finanzminister Lindner: „Die Schlagzeile ist absurd. Es bleibt mehr Geld übrig…“Fakt ist dagegen: Auch wenn die Steuern gesenkt werden würden, hätten die Beschäftigten erstmal nichts davon. Denn gleichzeitig steigen die Sozialabgaben – also die Abgaben für Kranken- Pflegeversicherung, ab 2028 auch die Rentenbeiträge.
Bundesbürger arbeiten jedes Jahr bis Mitte Juli ausschließlich für den Staat, hat der „Bund der Steuerzahler“ ausgerechnet. Das bedeutet: Rein rechnerisch kann ein durchschnittlicher Arbeitnehmerhaushalt erst ab Mitte Juli über sein eigenes Geld verfügen. 2023 war es der 12. Juli um 5.12 Uhr. Diesen Tag hat der „Bund der Steuerzahler“ zum Steuerzahlergedenktag ausgerufen. „Mehr als die Hälfte des von Arbeitnehmern erwirtschaftete Einkommen wird staatlich umverteilt und verwaltet“, sagt Reiner Holznagel, Präsident des Steuerzahlerbundes. Es ergebe sich eine Belastung für den Durchschnittshaushalt von insgesamt 3746 Euro. Das ergibt eine Steuerquote von 52,7 Prozent.
Wenn man sich nicht um Straßen kümmert, verfallen sie
Diese Zahlen machen die Menschen in Deutschland schwindelig und sauer, sagt mir mein gesunder Menschenverstand. Wie immer wollen die Linken und die Grünen das Geld anderer Leute verteilen – und das tun sie gründlich. Die legendären Steuermillionen für Fahrradwege in Peru sind leider ein typisches Beispiel für Steuerverschwendung. Denn wer nach Jahrzehnten der Entwicklungshilfe nüchtern bilanziert, muss feststellen, dass der Nutzen der meisten Investitionen in den geförderten Gesellschaften gegen null tendiert.

Finanziert aus deutschem Steuergeld: die Radwege in Peru.
Überwiegend beginnen die neugebauten Straßen und Wege schnell wieder zu verfallen, weil sich später niemand mehr um für die Erhaltung und Pflege interessiert. Das ist wie in Deutschland: Wenn man sich nicht um Straßen und Plätze kümmert, vergammeln sie. „Projekte für ökologische Landwirtschaft interessieren die Einheimischen in Afrika ungefähr so, wie Genderstudiengänge an der Universität von Kabul die Taliban“, formuliert die Zeitschrift Tichys Einblick spitz und treffend.
Warum darf ich nicht mehr von meinem Geld behalten, hieß die Eingangsfrage. Ich befürchte, diese Regierung wird uns die Antwort schuldig bleiben, leider.
Auch bei NIUS: Wo geht man hin, wenn man es nicht mehr aushält in Deutschland?
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