Warum gibt es in unserem Nachbarland Polen keine Gruppenvergewaltigungen und bei uns 761 im Jahr?
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Jeden Tag werden in Deutschland mindestens zwei Frauen Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 39.029 Fälle von sexueller Nötigung und Vergewaltigung in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Die Dunkelziffer ist, wie bei sexuellen Straftaten üblich, vermutlich weitaus größer.
Allein diese Zahlen sollten jede Frau im Land in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzten. Und das, was hinter den Zahlen steckt, der Gedanke an die menschlichen Schicksale, die Leben, die nie wieder so sein werden wie zuvor, das Leid und die Traumata, sollten jeden, der sich je als Feminist bezeichnet hat, schäumend vor Wut machen, auf die Straße treiben und zum Protest bewegen. Wo sind all jene, die Deutschland vor 2015 leidenschaftlich eine sogenannte „rape culture“ vorgeworfen haben? Und warum sind sie jetzt, im Moment, in dem wir es tatsächlich mit einer neuen Kultur der Vergewaltigung zu tun haben, verstummt?
Was wir gerade in Deutschland erleben, ist der stückweise Zerfall unserer freien Gesellschaft. Was uns bevorsteht, ist ein System, in dem Frauen an öffentlichen Orten nicht mehr vorkommen. Schlicht und ergreifend, weil es sie ihr Leben kosten kann. Ein System, in dem all die zivilisatorischen Fortschritte, die wir in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten errungen haben, in kürzester Zeit zunichtegemacht werden. Ein System, das Frauen wieder zurückweist in ihre eigenen vier Wände, unter eine Burka, unter einen Niqab oder ein Kopftuch. Eine Gesellschaft, die Frauen unsichtbar macht.
Von wegen „feministische Außenpolitik“
All das steht uns bevor, wenn wir nicht endlich verstehen, wie ernst die Lage ist. Wenn wir nicht sofort dafür sorgen, dass Männer, die Frauen verachten, abgeschoben werden und nie wieder einreisen dürfen. Wer sich, wie die aktuelle Bundesregierung, damit rühmt, feministische Außenpolitik zu betreiben, sollte diesen Worten endlich Taten folgen lassen. Denn aktuell erleben wir die frauenfeindlichste Politik in Deutschland, die es jemals gab.

Die grüne Außenministerin Annalena Baerbock in Saudi-Arabien. Sie selbst betrachtet sich als Feministin.
Dabei ist eines glasklar: Es geht auch anders. Unser Nachbarland Polen, lange von Deutschland belächelt, ist das beste Beispiel dafür, was der Schutz der eigenen Grenzen und das Hochhalten der westlichen Werte bewirkt: Es gibt keinen islamistischen Terror, Frauen laufen nachts sorgenfrei durch Großstädte wie Warschau oder Breslau, das Phänomen „Gruppenvergewaltigung“ ist statistisch nicht relevant.
Polnische Medien berichten über Gruppenvergewaltigungen – in Deutschland
Wer zu Gruppenvergewaltigungen in Polen recherchiert, versucht, Zahlen zusammenzutragen, die Medien danach durchforstet, findet vor allem eines: die Berichterstattung über das Nachbarland Deutschland. „Schockierende Statistiken aus Deutschland. Jeden Tag mindestens ein Opfer einer Gruppenvergewaltigung“, schreibt das Nachrichtenmagazin wprost im Herbst 2023. „Dramatische Statistiken aus Deutschland. Zehntausende Vergewaltigungen, für die Migranten verantwortlich sind“, titelt die Stefczyk.info im Mai 2024. Polski Obserwator schreibt im selben Monat: „Erschütternde Daten: In Deutschland kommt es täglich zu zwei Gruppenvergewaltigungen“. Es folgen Artikel zu Gruppenvergewaltigungen in Spanien, Belgien und Frankreich. Einer der wenigen Fälle in Polen, der sich finden lässt, ereignete sich im Juli 2024 in der Nähe von Warschau. Die fünf Täter sind Südamerikaner und sitzen aktuell in Untersuchungshaft.

Screenshot des polnischen Mediums Polski Obserwator.
In Polen werden jährlich um die 1500 Vergewaltigungen registriert. Auch hier ist die Zahl mit großer Wahrscheinlichkeit höher, da viele Opfer von sexueller Gewalt die Taten aus Scham nicht zur Anzeige bringen. Die Aufklärungsquote lag 2023 bei 89,6 Prozent. In Deutschland nur bei 80,9 Prozent.
Wir können die Gewalt abschieben
Keine Gesellschaft ist gewaltfrei, kein Land ist heiliger als ein anderes, aber der Umgang mit Kriminalität und Gewalt entscheidet darüber, ob der öffentliche Raum für Frauen, Mädchen und letztlich auch für jeden anderen, sicher ist. Häusliche Gewalt lässt sich durch strenge Gesetze, Aufklärung und letztlich zivilisatorischen Fortschritt bekämpfen. Und in den vergangenen Jahrzehnten hat diesbezüglich bereits ein bemerkenswerter Wandel stattgefunden. Eine kollektive Errungenschaft. Doch genau diese zerstören wir, sofern wir es erlauben, dass hauptsächlich Männer aus muslimisch geprägten Ländern illegal einwandern und ihr wahrhaft patriarchales Weltbild verbreiten, uns dieses sogar aufdrängen.

Nachts in Breslau – als Frau völlig unbedenklich.
Die gute Nachricht ist: Wir können etwas tun. Im Vergleich zu Gewalttätern aus dem eigenen Land, können wir Straftäter, die illegal in Deutschland sind, abschieben oder schon vorher dafür sorgen, dass sie gar nicht erst einreisen. Jeder, der behauptet, uns seien die Hände gebunden, der lügt und nimmt in Kauf, dass in den kommenden Jahren tausende weitere Frauen Opfer von sexueller Gewalt durch Menschen werden, die, so heißt es immer, doch nur „Schutz“ bei uns suchten.
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