Der linke „Weihnachten-allein“-Trend macht aus der Heiligen Nacht nur eine stille Nacht
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Einsam an Weihnachten – was auf viele wie eine Horrorvorstellung wirkt, wollen linke Medien uns jetzt als wünschenswert verkaufen: Festtage ohne die Lieben.
„Soll ich an Weihnachten nach Hause fahren?“, fragt die Süddeutsche Zeitung Anfang Dezember. Die Berliner Zeitung titelt gar: „Weihnachten ohne Familie, ganz alleine: Ein Traum wird wahr!“ Die Rede ist davon, unter keinen Umständen im „Höllenkreis der Familie“ feiern zu wollen.

(Quelle: Berliner Zeitung)
„Höllenkreis“ Familie?
Zugegeben: Spätestens seit der Pandemie sind die Weihnachtstage für viele zum Spießrutenlauf geworden. Aus Angst vor Diskussionen um Krieg, Klima und Corona meiden immer mehr Menschen die Zusammenkunft unterm Baum. Was 364 Tage unter den Teppich gekehrt wird, kann nach ein paar Gläsern Alkohol eben schnell ausarten. Für viele Bescherungs-Schwänzer gilt daher: lieber alleine vor der Glotze als zusammen im Zwist.
Zwei Drittel der Deutschen fühlen sich laut dem Mitteldeutschen Rundfunk ohnehin von Weihnachten gestresst. Die Hauptgründe: Geschenke, Menü, Streit. Aber ist Wegbleiben die Lösung? Kein gemeinsamer Gottesdienstbesuch, keine Würstchen mit Kartoffelsalat, kein Liedersingen und keine leuchtenden Kinderaugen? Ein Fest ohne gemeinsame Rituale ist kein Fest – sondern einfach eine sehr stille Nacht.
Neues Cancel-Opfer: Heiligabend
Und was ist mit den Eltern, die jahrzehntelang für den Weihnachtszauber gesorgt, die gekocht, gebastelt, eingekauft haben? Lässt man die einfach sitzen, weil man lieber zockt oder kifft? Aus „Driving Home for Christmas“ wird auf diese Weise ein Ego-Trip. In dem Hit von Chris Rea, der heute noch im Radio rauf- und runtergespielt wird, geht es genau um dieses Gefühl, aufgeregt und mit Geschenken beladen nach Hause zu den Liebsten zu fahren (dabei hatte Rea die Idee 1988 im Weihnachts-Stau). Von Umdrehen und lieber alleine auf die Couch fläzen war nie die Rede.
Glaubt man linksgrünen Medien, ist das Familienweihnachten immer mehr jungen Menschen zu stressig. Die Berliner Zeitung schreibt über „zu viel zu essen, teure Geschenke, überheizte Wohnzimmer, überheizte Gemüter, Alkohol und lautstarke Streitereien“. Aber, anstatt neue Konditionen zu verhandeln, sagen viele lieber ab. Schöne Bescherung!

Weihnachten alleine auf der Couch: Ein Fest ohne gemeinsame Rituale ist kein Fest – sondern einfach eine sehr stille Nacht.
„Kevin – Allein zu Haus“? Leider ja
Und was machen die Alleinbleiber an Heiligabend? Sie betreiben „Selfcare“ und „Me-time“. Aber: Selbst das schönste Vollbad kann einen Familienabend nicht toppen. Und: Sie tindern. Laut Antenne Bayern erleben Dating-Apps im Dezember einen regelrechten Ansturm. Denn in der Kuschel-Saison sehnen sich noch mehr Singles als sonst nach Nähe.
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