Zwei wichtige Männer sprechen aus, was Millionen Menschen denken: Angst um unser Deutschland!
Ein Beitrag von
Arbeitgeber-Boss Rainer Dulger und der „Auto-Papst“ Ferdinand Dudenhöffer: zwei wichtige Männer der deutschen Wirtschaft rechnen mit der Bundesregierung ab – unabhängig voneinander und fast zeitgleich. Es sind Stimmen, die man ernst nehmen muss, sagt mir mein gesunder Menschenverstand. Und deren Worte wie ein Alarmsignal klingen.
Der eine spricht für das, was uns groß und stark gemacht hat: für die deutsche Autoindustrie. Der als „Auto-Papst“ bekannt gewordene Wirtschaftswissenschaftler Ferdinand Dudenhöffer hat in einem Interview mit dem Nachrichtensender Ntv die Ampelkoalition heftig für das Streichen der Umweltprämie für Elektroautos kritisiert. Die Rabattschlacht der Händler (die aufgrund der Streichung entstanden ist), nennt er „ruinös“. Sie könne „die gesamte Elektromobilität in Deutschland in die Knie zwingen“.
Mit Wirtschaftsminister Habeck geht der Auto-Professor hart ins Gericht: „Habeck redet viel, sagt aber wenig. Tausend Pläne, die sich als Luftnummer erweisen, um dann wieder gestrichen zu werden. Dabei wäre es jetzt dringend notwendig, unsere Industrie zu stabilisieren.“ Sein Fazit: „Das Geschwätz von Habeck und Co. nehmen Deutschlands Autobauer ohnehin nicht mehr ernst.“

Aufschwung sieht anders aus.
„Es tut weh, Deutschland in diesem Zustand zu sehen“
Ähnlich hart spricht Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger. Beim Jahresauftakt der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDV) in Berlin sagte er: „Wir Unternehmer haben das Vertrauen in die Bundesregierung verloren … Den Unternehmen reißt schlicht der Geduldsfaden. Die Utopie vom schuldenfinanzierten Aufschwung ist vorbei.“
Weiter kritisiert der Arbeitgeber-Boss:
- Dem Land fehlen Arbeitskräfte und gleichzeitig macht die Regierung das Arbeiten unattraktiv.
- Der Kompass zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik stimmt nicht mehr.
- Allein durch die Rente mit 63 gehen der Wirtschaft Jahr um Jahr eine Viertelmillion Fachkräfte verloren.
Dulger resümiert: „Es tut weh, Deutschland in diesem Zustand zu sehen.“
Es scheint mir kein Zufall zu sein, dass diese wichtigen Männer ihre Sorgen fast zeitgleich zum Ausdruck bringen. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was Deutschland gerade denkt. Da ich die Fünfziger Jahre noch bewusst erlebt habe: Damals ging es den meisten schlechter als heute. Aber wir fühlten – es geht bergauf. Wir müssen nur fleißig sein und Geduld haben. Die Regierung weiß, was sie tut. Dann kam das Wirtschaftswunder. Wie weit sind wir davon heute entfernt!
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