7 Prozentpunkte Vorsprung: Union zieht AfD davon – Merz trotzdem unbeliebter als Klingbeil und Wadephul
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Die politische Wetterlage in Deutschland zeigt sich Anfang Sommer 2025 überraschend klar: Die Union baut ihren Vorsprung aus, die AfD verliert an Zugkraft. Und Kanzler Friedrich Merz sammelt Respektpunkte.
Ein Blick auf das aktuelle ZDF-Politbarometer offenbart: In einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag käme die CDU/CSU auf solide 29 Prozent – ein Plus von zwei Punkten im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Die AfD fällt hingegen leicht zurück auf 22 Prozent (minus 1). Damit vergrößert sich der Abstand zwischen den beiden stärksten Parteien zusehends.
Die SPD stagniert bei bei 15 Prozent, während die Grünen weiterhin nur noch auf 12 Prozent kommen. Die Linke steht bei 10 Prozent (minus 1). Kaum Bewegung gibt es am unteren Rand des Parteienspektrums: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die FDP bleiben jeweils bei 3 Prozent.

Die AfD fällt in den Umfragen deutlich zurück.
Rund sieben Wochen nach seinem Amtsantritt als Bundeskanzler zeigen sich 57 Prozent der Befragten „eher zufrieden“ mit Friedrich Merz. Noch besser läuft es im Bereich der internationalen Politik – hier bescheinigen ihm 63 Prozent eine „eher gute“ Performance. Kritisch sehen ihn in dieser Disziplin 29 Prozent.

Kanzler Merz (links, CDU) ist bei den Bürgern unbeliebter als SPD-Vizekanzler Klingbeil.
Während Merz politisch punktet, bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius unangefochten an der Spitze der Beliebtheitsskala. Auf einer Skala von +5 bis -5 erreicht er einen soliden Durchschnittswert von 2,1, auch wenn das leicht unter dem Wert von Anfang Juni liegt (2,3). Ihm folgen SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil mit 0,6 (zuvor 0,8) und CDU-Politiker Johann Wadephul mit 0,5. Erst dann kommt Merz, er klettert auf magere 0,3, nachdem er im Juni noch bei 0,0 lag.
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